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Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stadl-Predlitz

Wikimedia-Liste

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stadl-Predlitz enthält die 19 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Gemeinde Stadl-Predlitz im steirischen Bezirk Murau.[1]

DenkmälerBearbeiten

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
   
 
Watschallerkapelle mit Resten einer Wehrmauer
ObjektID: 118335
bei Pirning 37
Standort
KG: Predlitz
Die Watschallerkapelle wurde auf einer Erhöhung östlich des Ortes im Jahre 1838 erbaut. Sie hat einen kräftigen Ostturm mit einem achtseitigen Spitzhelm. Der Hochaltar wurde 1746 bis 1747 vom Tischler Joseph Mogg und vom Bildhauer Johann Pult gestaltet, er stammt aus der Pfarrkirche von Stadl und wurde 1903 hierher übertragen. Die Seitenaltäre stammen aus dem Jahr 1604 beziehungsweise aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.[2]
   
 
Kath. Pfarrkirche hll. Primus und Felizian mit ehem Friedhofsfläche
ObjektID: 57488
Predlitz
Standort
KG: Predlitz
    Eisenbahnbrücke
ObjektID: 118400
östlich Predlitz 5
Standort
KG: Predlitz
   
 
Messkapelle zur Unbefleckten Empfängnis
ObjektID: 118331
bei Predlitz 83
Standort
KG: Predlitz
   
 
Kath. Pfarrkirche hl. Joseph mit Kirchhof
ObjektID: 57754
Turrach
Standort
KG: Predlitz
    Ehem. Mühle und Schmiede
ObjektID: 118305
Turrach 4
Standort
KG: Predlitz
    Pfarrhof
ObjektID: 38576
Turrach 5
Standort
KG: Predlitz
Der Pfarrhof wurde 1728 erbaut. Walmdach, Putzpilaster und stuckgerahmtes Marienbild.[3]
    Erzröste
ObjektID: 71810
Turrach 14
Standort
KG: Predlitz
    Czernikapelle
ObjektID: 118319
bei Turrach 21
Standort
KG: Predlitz
Die Kapelle mit Schmerzensmann, Maria und Judas Thaddäus stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.[4]
    Wasserrad einer ehem. Getreidemühle
ObjektID: 71172
bei Turrach 24
Standort
KG: Predlitz
    Schwanzhammer samt Wasserrad
ObjektID: 69450
bei Turrach 24
Standort
KG: Predlitz
   
 
Pfarrhof
ObjektID: 57703
Stadl an der Mur 1
Standort
KG: Stadl
   
 
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer mit Kirchhof
ObjektID: 57704
bei Stadl an der Mur 1
Standort
KG: Stadl
   
 
Überdachter Stiegenaufgang
ObjektID: 118187
bei Stadl an der Mur 1
Standort
KG: Stadl
    Römischer Meilenstein
ObjektID: 118188
bei Stadl an der Mur 1
Standort
KG: Stadl
Der römische Meilenstein aus dem 3. Jahrhundert ist im Kirchhof aufgemauert.[5]
   
 
Sogen. Pesthäusl
ObjektID: 118190
bei Stadl an der Mur 1
Standort
KG: Stadl
BW  
 
Schloss Goppelsbach
ObjektID: 118200

seit 2019

Stadl an der Mur 17
Standort
KG: Stadl
Das Schloss liegt nordwestlich von Stadl auf einer leichten Anhöhe. Es wurde ab 1587 von Seifried von Moßheim erbaut und von 1938 bis 1941 erneuert. Der einfache dreigeschoßige Renaissancebau hat einen vorspringenden zweiachsigen Mittelrisalit mit einem Rustikaportal und gekuppelten Rundbogenfenstern und ist mir einem Walmdach gedeckt. Der Turm ist neu. Pfeilerarkaden im Erdgeschoß und Säulenarkaden im ersten Obergeschoß zieren den westlichen Teil der Rückseite. Zwei Zwergenfiguren aus Stein stammen aus dem 18. Jahrhundert.[6][7]
    Wohn- und Geschäftshaus, ehem. Kindergarten (eingeschränkt auf die Außenerscheinung)
ObjektID: 118255
Stadl an der Mur 23
Standort
KG: Stadl
   
 
Aufnahmsgebäude Stadl an der Mur
ObjektID: 118241
Stadl an der Mur 32
Standort
KG: Stadl

Ehemalige DenkmälerBearbeiten

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
    Altes Schmiedhaus
ObjektID: 69450

bis 2013[8]

Einach 3
Standort
KG: Einach

LegendeBearbeiten

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
  Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
  Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Stadl-Predlitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Jänner 2019.
  2. Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 376.
  3. Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 572.
  4. Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 573.
  5. Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 532.
  6. Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 141.
  7. Eintrag über Schloss Goppelsbach auf Burgen-Austria
  8. Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (Memento vom 10. Mai 2016 im Internet Archive). Bundesdenkmalamt, Stand: 28. Juni 2013 (PDF).
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.