Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bad Wimsbach-Neydharting in Oberösterreich (Bezirk Wels-Land).[1]

Denkmäler Bearbeiten

 
Objekte in Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting (Quelle: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting (Q1854949) auf Wikidata).
Legende:  mit Bild (grün);  Bild fehlt (rot);  kein Bild möglich (schwarz);  ehemalige (heller)
Foto   Denkmal Standort Beschreibung
   
 
Römische Villa Freithofholz
HERIS-ID: 57879
Objekt-ID: 68215
Flur Bachloh
Standort
KG: Bachloh
Die römische villa rustica aus dem Ende des 1. Jahrhunderts bestand bis ins 4. Jahrhundert und wurde ab 1950/51 untersucht, freigelegt und konserviert.
   
 
Kath. Filialkirche hl. Georg und ehem. Friedhofsfläche
HERIS-ID: 52225
Objekt-ID: 58767
Kößlwang 37, bei
Standort
KG: Kößlwang
Die 1135 erstmals erwähnte, kleine einschiffige Filialkirche besitzt einen aus dem Achteck geschlossenen Chor der ausgehenden Gotik und einen barocken Dachreiter über dem Westgiebel. Das teilweise in Tuffquaderbau gehaltene Bauwerk beherbergt einen Hauptaltar mit einem Gemälde der Maria als Himmelskönigin aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts.
   
 
Kath. Filialkirche hl. Thomas von Canterbury
HERIS-ID: 76035
Objekt-ID: 89576
bei Haag 14
Standort
KG: Neydharting
Die 1220 erstmals erwähnte Kirche wurde 1893 zu einer Filialkirche ausgebaut, wobei eine langrechteckige Kirche mit leicht eingezogenem, in korbbogiger Rundung abgeschlossenem Chor entstand. Die Kirche mit Kapellenanbau und Turm im südlichen Chorwinkel beherbergt einen Hochaltar aus der Zeit um 1700 mit einem Altarbild des Heiligen Thomas von Canterbury aus dem Jahr 1837.
   
 
Freilichtmuseum Hackenschmiede
HERIS-ID: 37676
Objekt-ID: 36894
Almeggerstraße 12
Standort
KG: Wimsbach
Die bereits 1604 genannte Hackenschmiede wird von drei oberschlächtigen Wasserrädern angetrieben, die vom Wimsbach gespeist werden. Die größte Wasserradanlage misst 3,1 m Raddurchmesser und besitzt einen 6 m langen Grindel (Holzwelle des Wasserrads) und zwei Schwanzhämmer. Die Schmiede wurde 1968 vom Kulturverein angekauft und zwischen 1975 und 1978 renoviert.[2]
    Kapelle in der Allee, sog. Schlosskapelle, Ehrenfeld-Kapelle samt Ausstattung
HERIS-ID: 76066
Objekt-ID: 89608
seit 2013
Bachloh
Standort
KG: Wimsbach
    Friedhof mit Friedhofsportal
HERIS-ID: 76031
Objekt-ID: 89572
Kirchenberg 4, bei
Standort
KG: Wimsbach
Das spätgotische Friedhofsportal stammt aus dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts.
   
 
Kath. Pfarrkirche hl. Stephan
HERIS-ID: 52715
Objekt-ID: 60239
Kirchenberg 2, bei
Standort
KG: Wimsbach
Die große, schlichte hochbarocke Landkirche wurde ab 1688 neu errichtet, wobei Teile des spätgotischen Baues wie die Sakristei und der Teile des Turms miteinbezogen wurden. Die vom Friedhof umgebene Kirche beherbergt einen hochbarocken Hauptaltar mit einem Gemälde der Marter des heiligen Stephan.
    Ehem. Benefiziatenhaus
HERIS-ID: 76033
Objekt-ID: 89574
Kirchenberg 4
Standort
KG: Wimsbach
    Gemeindeamt
HERIS-ID: 76041
Objekt-ID: 89582
Markt 1
Standort
KG: Wimsbach
Das Gemeindeamt wurde 1954 durch die Zusammenlegung dreier Häuser gebildet, wobei die Gebäude weitgehend verändert wurden.
   
 
Schloss Wimsbach
HERIS-ID: 37677
Objekt-ID: 36895
Schloß 1
Standort
KG: Wimsbach
Das an einem Steilabhang des Wimsbach an der Brücke von Lambach nach Vorchdorf befindliche Schloss besitzt einen spätmittelalterlichen Burgkern, der vermutlich nach einem Brand 1626 zu einem einigermaßen regelmäßigen Wohnschloss um einen leicht rechteckigen Hof mit je einem Obergeschoß je Flügel ausgebaut wurde. Die Außenansicht des Schlosses wird von der Holzschindeldeckung und den Ecktürmen mit achtseitigem Pyramidenaufbau geprägt.

Legende Bearbeiten

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Landes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
  Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
  Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird.
Weiters sind ein oder mehrere Objekt-Identifier für das Denkmal angeführt, deren wichtigste die hier kurz mit HERIS-ID bezeichnete aktuelle Datenbankschlüssel (Heritage Information System ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P9154)) und der mit Objekt-ID bezeichnete alte Datenbankschlüssel des BDAs (auch DBMS-ID, Objekt-ID der Datenbank österreichischer Kulturdenkmale (P2951), hinfällig nach Vollendung der Transition) sind. Weitere Identifier verlinken entweder auf andere externe Datenbanken (z. B. Tiroler Kunstkataster) oder auf weitere Wikipedia-Repräsentationen desselben Objekts (z. B. Gemeindebauten in Wien), abhängig von den Einträgen im zugehörigen Wikidata-Item, das auch verlinkt ist.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von Karte mit allen Koordinaten (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur Bearbeiten

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Gerichtsbezirkes Lambach. Verlag Anton Schroll & Co., Wien 1959 (Österreichische Kunsttopographie, Band XXXIV. Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Wels II. Teil)
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Oberösterreich. 6. Auflage. Schroll, Wien 1977

Weblinks Bearbeiten

Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Bad Wimsbach-Neydharting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. a b Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 5. Juni 2023.
  2. Freilichtmuseum Hackenschmiede
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem des Bundes.