Liste der Marineattachés des Deutschen Reiches

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Die Liste der Marineattachés des Deutschen Reiches bietet eine Übersicht über die Träger des Amtes des deutschen Marineattachés und zum Teil ausgewählter Hilfskräfte an deren Seite in der Zeit Preußens, des Deutschen Reiches von den Anfängen des beständigen Einsatzes von Marine-Attachés bis 1945. Etwa ab 1872 reift der Gedanke in den militärischen Führungskreisen, dass es nicht ausreicht nur Militärattachés für die Belange des Heeres einzusetzen. Sowohl die zunehmende technische Entwicklung als auch die Initiativen im Bereich „Fremder Heere“, allen voran Frankreich und Russland, führten um 1890 dazu, dass von deutscher Seite und oft einvernehmlich mit der Gegenseite, Marineattachés zu einer beständigen Institution wurden.

Die Liste ist nach den Staaten geordnet, für die die Marineattachés notifiziert waren. Dort wo die An- und Abreisedaten eine Überschneidung aufwiesen wurde das Datum der offiziellen Amtsübernahme bzw. der Übergabe an den Nachfolger im Zielland ausgewiesen.

ABC – StaatenBearbeiten

Der Einsatz eines deutschen Marineattachès bezog sich bei den ABC-Staaten auf Argentinien, Brasilien, Chile, jeweils bis zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Außerdem galt der Einsatz zeitweilig auch für Uruguay und später für Paraguay mit.

  • 13. April 1914 bis 4. März 1920: K.Kapt./F.Kapt. August Moller (1875–1975)[1]
  • November 1936 bis 1941: F.Kapt./Kapt.z.See Dietrich Niebuhr, als Marineattaché zuständig für Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay. Ab 1937 kam auch noch Chile als Verantwortungsbereich dazu. Niebuhr wurde 1941 aus Argentinien ausgewiesen und kehrte 1943 nach Deutschland zurück.

BulgarienBearbeiten

  • 29. Juli 1915 bis 11. Februar 1918: K.Kapt./F.Kapt. Joachim Hans Detleff von Arnim (1876–1933)[2]

Einstellung der Geschäftstätigkeit wegen Besetzung des Balkans.

ChinaBearbeiten

DänemarkBearbeiten

Ab 5. April 1886 wurden die Aufgaben des Marineattachés für Dänemark durch den Marineattaché des Nordischen Reiches wahrgenommen. Während des Ersten Weltkrieges war in Kopenhagen ein eigener Marineattaché ernannt worden.

  • 6. Oktober 1916 bis 10. April 1918: Hptm. der Marineinfanterie Alfried Magnus von Neergaard (1885–1940), eingesetzt als Leiter der Zweigstelle des Marineattachés Kopenhagen.
  • 11. April 1918 bis 23. August 1919: K.Kapt./F.Kapt. Wulf von Plessen (1854–1924),[3] ehemaliger Marineattaché des Nordischen Reiches und Marineattaché Italiens.

Mit dem 24. August 1918 wurden die Dienstgeschäfte wieder durch den Marineattaché des Nordischen Reiches wahrgenommen.

  • 1919/20: Kptltn. Heinz Pierstorff (1883–1942) als Gehilfe des Marineattachés in Kristiania (Oslo) stationiert.
  • nach 1920: Kptltn. Wilhelm Barthin als Bevollmächtigter des Admiralstabes der Marine für Dänemark eingesetzt.

FinnlandBearbeiten

  • Mai 1918 bis 27. Oktober 1919: K.Kapt. Alfred Reuter

Die Dienstgeschäfte eines Marineattachés für Finnland wurden in der Zeit vom 28. Oktober 1919 bis 27. März 1920 durch den Marineattaché des Nordischen Reiches wahrgenommen.

  • 1. Juli 1937 bis 13. September 1944: Kapt.z.See/Konteradmiral Reimar von Bonin. Zugleich Verantwortung über die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen.

FrankreichBearbeiten

Entsprechender Kabinettsorder vom 19. November 1894 wurde hier der für Preußen tätige Marineattaché eingerichtet. Das geschah gegen die Auffassung des kommandierenden Admiral Max von der Goltz, der seine Ablehnung mit Schreiben vom 21. Oktober 1894 zum Ausdruck gebracht hatte.

  • 1. Januar 1895 bis 31. Dezember 1907: K.Kapt./K.Adm. Rudolf Siegel[4]
  • 9. November 1907 bis 31. Dezember 1907: F.Kapt. Wilhelm Starke (1866–1934)[5] Mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt.
  • 1. Januar 1908 bis 30. September 1911: F.Kapt./Kapt.z.See Wilhelm Starke
  • 1. Oktober 1911 bis 1. August 1914: K.Kapt./F.Kapt. Ernst von Bibra (1872–1918)[6]

Mit Kriegsausbruch erfolgte der Abbruch der diplomatischen Beziehungen und Rückführung des gesamten Personals der deutschen Gesandtschaft in Paris nach Deutschland.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde bis 1933 keine neue Attachéstelle geschaffen.[7]

  • 17. Januar 1933 bis 18. März 1936: K.Kapt./F.Kapt. Paul Wever als Marineattaché in Paris stationiert. Zugleich Verantwortung für Spanien und Portugal.
  • 24. März 1936 bis 1. Juni 1937: F.Kapt./Kapt.z.See Joachim Lietzmann
  • 1. Juni 1937 bis April 1939: Kapt.z.See Ralf von der Marwitz. Zugleich bis 1938 Verantwortung für Portugal.
  • April 1939 bis September 1939: Kapt.z.See Hans Henning (1895–1948)

GriechenlandBearbeiten

  • 1939 bis 1941: Kapt.z.See/Konteradmiral Ralf von der Marwitz. Zugleich Verantwortung für Bulgarien, Rumänien und Türkei.
  • April 1941 bis 1944 Franz Maria Liedig. Zugleich seit 1940 Verantwortung für Bulgarien.

ItalienBearbeiten

Die erste Entsendung eines deutschen Marineattachés nach Italien erfolgte 1890 als zeitweilige Beauftragung. Erst zum 1. Oktober 1891 wurde eine ständige Stelle für einen Marineattaché in Rom eingerichtet, welche aber erst 1898 als Position im Marineetat auftauchten. Bis dahin wurden die Verantwortlichen „zur Botschaft kommandiert“.

Diese Position wurde in den Jahren von 1901 bis 1911 als auch für Österreich-Ungarn zuständige Attaché-Stelle erweitert.

  • 10. März 1890 bis 16. Januar 1891: Kptltn. Friedrich Constantin Carl von Malapert-Neufville (1855–1934)[8]

"Zur Botschaft kommandiert":[9]

  • 1. Oktober 1891 bis 1. April 1895: Kptltn./K.Kapt. Wulf von Plessen (1854–1924),[10] ehemaliger Marineattaché des Nordischen Reiches und späterer Marineattaché Dänemarks.
  • 1. April 1895 bis 30. September 1897: Kptltn. Joachim von Oriola[11]

Marineattaché:

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde bis 1933 keine neue Attachéstelle geschaffen.[7]

Japanisches KaiserreichBearbeiten

Im August 1914 Abbruch der diplomatischen Beziehungen.

In der Kabinettsitzung vom 6. Februar 1920 unter Vorsitz des Reichskanzlers Bauer war die „Frage der Beibehaltung der Militär- und Marineattachés“ behandelt worden. Nach kontroversen Diskussionen hatte man sich darauf verständig, dass alle Attachés zurückzuziehen sind. Aber auf Grund der Dringlichkeit, weiter informiert zu sein, wünschte der Reichswehrminister, dass wenigstens für die Marineposten Tokyo und Den Haag besetzt bleiben sollten.[24] Da aber die vorgeschlagene Lösung, Offiziere über das Auswärtige Amt einzusetzen, zu keiner Entscheidung führte, wurden getarnte Formen gewählt und umgesetzt. So reiste ab 1920 Korvettenkapitän Wolfram von Knorr "legalisiert" als Korrespondent des Berliner Lokal-Anzeigers wieder in Japan ein.[25]

  • 1. Oktober 1933 bis 23. August 1937: K.Kpt./Kapt.z.See Paul Wenneker[26]
  • 1. August 1937 bis 28. Februar 1940: Kapt.z.See Joachim Lietzmann.[27] Vom 1. Juni 1939 bis 28. Februar 1940 wurde er auch für Mandschuko notifiziert.
  • 1. März 1940 bis 8. Mai 1945: Konteradmiral/Vizeadmiral Paul Wenneker erneut als Marine-Attaché in Tokyo eingesetzt.[28] Er wurde auch für Mandschuko notifiziert.

NiederlandeBearbeiten

Ende März 1920 wurde die Attachéstellen aufgelöst.

Nordisches ReichBearbeiten

Der Militärbevollmächtigte bzw. später der Marineattaché für die nordischen Reiche war zuständig für Dänemark, Norwegen, Russland (bis 31. August 1914) und für Schweden. Mit Bildung des finnischen Staates wurde zwischen Deutschland und Finnland auch der Einsatz eines Marineattachés ab 1919 vereinbart. Seinen Sitz hatte der Marineattaché in Sankt Petersburg und ab 31. Juli 1914 in Stockholm. Während des Ersten Weltkrieges führte er die Bezeichnung Marineattaché für Kristiania (Norwegen) und Marineattaché für Kopenhagen (Dänemark). Erst ab dem 11. April 1918 führte er die Bezeichnung Marineattaché Stockholm und ab 28. Oktober 1919 wieder die Bezeichnung Marineattaché Nordisches Reich.

Militärbevollmächtigter:

  • 5. April 1886 bis 1. Juni 1888: Kapt.z.See Rudolf von Rössing.[34] Zugleich Verantwortung für Russland.

Marineattaché:

Abbruch der Beziehungen zwischen Deutschland und Russland mit dem Zeitpunkt der Kriegserklärung.

NorwegenBearbeiten

Die Dienstgeschäfte wurde ab 5. April 1886 durch den Militärbeauftragten bzw. Marineattaché des Nordischen Reiches wahrgenommen. Ab 9. Oktober 1915 wurde die nur für Schweden zuständige Stelle eines Marineattachés geschaffen und besetzt.

  • 9. Oktober 1915 bis 11. April 1919: K.Kapt. Hans Hilmers[42]

Ab 12. April 1919 wurden die Dienstgeschäfte wieder durch den Marineattaché des Nordischen Reiches wahrgenommen.

Österreich-UngarnBearbeiten

Ab 2. März 1901 wurde die Dienstgeschäfte des deutschen Marineattachés in Österreich durch den Marineattaché in Italien wahrgenommen. Diese Vereinbarung galt bis 10. April 1911.

Osmanisches ReichBearbeiten

  • nach 1905 Olt. Bernhard von Tschirschky wurde er als Marineattaché an die Gesandtschaft in Konstantinopel kommandiert.
  • 19. Oktober 1915 bis 28. November 1917: K.Kapt. Hans Humann.[45] Unter Beibehaltung seiner Stellung als Etappenoffizier.
  • 28. November 1917 bis 2. November 1918: K.Kapt. Alexander von Senarclens-Grancy.[46] Ehemaliger Marineattaché Italiens und später Marineattaché für Schweden.

Vom 1918 bestanden bis 1924 keine diplomatischen Beziehungen zum Osmanischen Reich. Für den Zeitraum ab 1920 siehe Militärattachés für die Türkei.

PortugalBearbeiten

  • 17. Januar 1933 bis 18. März 1936: K.Kapt./F.Kapt. Paul Wever als Marineattaché in Paris stationiert. Zugleich Verantwortung für Spanien und Frankreich.
  • 1. Juni 1937 bis Oktober 1938: Kapt.z.See Ralf von der Marwitz. Zugleich Verantwortung Frankreich.

RumänienBearbeiten

  • 29. Juli 1915 bis August 1916: K.Kapt. Paul von Müller[47]
  • 1939 bis August 1944: Vizeadmiral Ralf von der Marwitz. Zugleich Verantwortung für Bulgarien, Griechenland und Türkei.

Russisches ReichBearbeiten

  • 1869 bis 1887: General Bernhard von Werder, wechselte in das Amt des deutschen Botschafters am russischen Zarenhof bis 1901.
  • 5. April 1886 bis 1. Juni 1888 (als Militärbevollmächtigter): Kapt. z. See Rudolf von Rössing.[49] Zugleich Verantwortung für Nordisches Reich.

Ab 1. Juni 1888 wurde die Stelle des Marineattachés für Russland durch den Marineattaché für das Nordische Reich wahrgenommen. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde die Attachéstelle im Russischen Reich hinfällig. Das Zarenreich hörte 1917 auf zu bestehen. Für den Zeitraum nach 1917 siehe Militärattachés in der Sowjetunion.

SchwedenBearbeiten

Der Posten des Marineattachés für Schweden wurde seit dem 5. April 1886 durch den Militärbeauftragten und späteren Marineattaché für das nordische Reich wahrgenommen. Ab 16. Februar 1919 führte er die Bezeichnung Marineattaché Stockholm und ab dem 28. Oktober 1919 wieder die Bezeichnung Marineattaché des Nordischen Reiches.

  • 2. August 1914 bis 11. Januar 1919: Kapt.z.See Reinhold von Fischer-Loßainen.[50] Ehemaliger Marineattaché des Nordischen Reichs.
  • 16. Februar 1919 – 27. März 1920 K.Kapt./F.Kapt. Alexander von Senarclens-Grancy.[51] Ehemaliger Marineattaché Italiens und des Osmanischen Reichs.

SchweizBearbeiten

  • August 1914 bis 1918: Kapltn. Hermann von Simson[52]

Sowjetunion (UdSSR)Bearbeiten

SpanienBearbeiten

  • 22. April 1898 bis 17. August 1898: Kapltn. Günther von Krosigk eingesetzt in Madrid während des spanisch-amerikanischen Krieges[54]
  • September 1914 bis 22. September 1916: K.Kapt. Hans von Krohn (* 1871).[55] Mit der Wahrnehmung der Geschäfte betraut. Vorerst war er offiziell als militärischer Berichterstatter angemeldet.
  • 23. September 1916 bis 7. Januar 1918: K.Kapt. Hans von Krohn
  • 8. Januar 1918 bis Dezember 1918: Oltn.z.See Werner Steffan (1890–1973).[56] Mit der Wahrnehmung der Geschäfte betraut. Im Dezember 1918 wurde er gemeinsam mit dem gesamten deutschen Botschaftspersonal aus Spanien ausgewiesen.
  • Januar 1919 bis 1920: Lt. der Reserve Karl Naterstedt, eingesetzt als Vertreter des Marineattachés nach Ausweisung von Marineattaché Werner Steffan.
  • 17. Januar 1933 bis 18. März 1936: K.Kapt./F.Kapt. Paul Wever als Marineattaché in Paris stationiert. Zugleich Verantwortung für Frankreich und Portugal.
  • ab 1939 Gerhard Wagner als Marineattaché in Spanien eingesetzt.

TürkeiBearbeiten

Mit dem Erlöschen des Kalifats hörte auch das Osmanische Reich auf zu existieren. Rechtsnachfolger war ab 1923 die türkische Republik.

  • 1936 bis 1944: Generalmajor Hans Rohde[57]
  • 1939 bis 1944: Vizeadmiral/Konteradmiral Ralf von der Marwitz.[58] Zugleich Verantwortung für Bulgarien, Griechenland und Rumänien.

Am 31. Juli 1944 brach die Türkei die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich ab.

Vereinigtes Königreich (Großbritannien)Bearbeiten

Militärbevollmächtigter:

Marineattaché:

  • 24. September 1889 bis 23. August 1892: K.Kapt. Felix Hasenclever (1851–1892).[61] Ehemaliger Marineattaché für China und während der Nominierungszeit in London verstorben.
  • 7. Dezember 1892 bis 28. Mai 1893: K.Kapt. Ewald Kries (1852–1893).[62] Während der Nominierungszeit in London verstorben.
  • 6. Juni 1893 bis 30. September 1898: K.Kapt. (mit OSL-Rang) Ernst Gülich (1853–1920)[63]
  • 1. Oktober 1898 bis 29. September 1903: F.Kapt./Kapt.z.See Carl von Coerper[64]
  • 30. September 1903 bis 23. September 1904: K.Kapt./F.Kapt. Hugo von Cotzhausen.[65] Seine kurzfristige Abberufung war aus politischen Gründen wegen eines diplomatischen Fauxpas erforderlich geworden.
  • 5. Dezember 1904 bis 31. März 1907: F.Kapt./Kapt.z.See Carl von Coerper. Seine zweite Bestellung war aus Gründen der Schadensbegrenzung in London erforderlich geworden.
  • 1. April 1907 bis 4. April 1912: Kaptlt./K.Kapt. Wilhelm Widenmann[66]
  • 5. April 1912 bis 4. August 1914: Kaptlt./K.Kapt. Erich von Müller (1877–1943).[67] Später Marineattaché der Niederlande.
  • 1. April 1933 bis 1937: Kapt.z.See/Konteradmiral Erwin Waßner. Er wurde nach einer Einweisung vom Januar bis März 1933 an der deutschen Botschaft in London als Marineattaché eingesetzt. Am 24. August 1937 starb er bei einer Dienstreise in Den Haag.
  • 1937 bis 1939: Kapt.z.See Leopold Siemens

Abbruch der Beziehungen zwischen Deutschland und Großbritannien mit dem Zeitpunkt der Kriegserklärung.

Vereinigte Staaten von Amerika (USA)Bearbeiten

Militär- bzw. Marinebevollmächtigte:

Marineattaché:

  • 28. August 1899 bis 30. September 1902: Kaptltn./K.Kapt. Hubert von Rebeur-Paschwitz.[70] Ehemaliger Marineattaché des Japanischen Kaiserreichs.
  • 16. Oktober 1902 bis 31. März 1904: Kaptltn./K.Kapt. Erwin Schäfer[71]
  • 1. April 1904 bis 30. September 1908: K.Kapt./Kapt.z.See Georg Hebbinghaus (1866–1944)[72]
  • 1. Oktober 1908 bis 6. April 1912: K.Kapt. Heinrich Retzmann[73]
  • 7. April 1912 bis 28. Dezember 1915: K.Kapt./Kapt.z.See Karl Boy-Ed[74] Boy-Ed wurde Ende 1915 aus den USA ausgewiesen, erhielt aber für seine Rückkehr nach Deutschland freies Geleit[75]

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde bis 1933 keine neue Attachéstelle geschaffen.[7]

  • 9. November 1933 bis 11. Dezember 1941: Kapt.z.See/Konteradmiral/Vizeadmiral Robert Witthoeft-Emden als Marineattaché in Washington eingesetzt.

LiteraturBearbeiten

  • Klaus-Volker Giessler: Die Institution des Marineattachés im Kaiserreich, Boeldt Verlag, Boppard am Rhein 1976
  • Hans Hildebrand: Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte 1815–1991. Band 2, Biblio Verlag, Osnabrück, 2000.
  • Heinrich Otto Meissner, Militärattachés und Militärbevollmächtigte in Preußen und im Deutschen Reich. Geschichte der Militärdiplomatie, Rütten&Loening Verlag Berlin, 1957
  • Hermann Teske: General Ernst Köstring. Der militärische Mittler zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion 1921–1941; Verlag E. S. Mittler & Sohn, Frankfurt 1965

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  2. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 29
  3. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  4. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  5. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  6. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  7. a b c „Deutsche Militärattachés werden ernannt“, in: Tägliche Rundschau vom 8. Januar 1933.
  8. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  9. Heinrich Otto Meisner: Militärattachés und Militärbevollmächtigte in Preussen und im Deutschen Reich: ein Beitrag zur Geschichte der Militärdiplomatie. Rütten & Loening, 1957, S. 15 (google.de [abgerufen am 19. Dezember 2019]).
  10. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  11. Klaus-Volker Giessler, Die Institution des Marineattachés im Kaiserreich. Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1976, ISBN 3-7646-1626-1. S. 310. (Wehrwissenschaftliche Forschungen. Abteilung Militärgeschichtliche Studien, Band 21).
  12. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  13. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  14. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  15. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  16. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  17. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 27
  18. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  19. Klaus-Volker Giessler, Die Institution des Marineattachés im Kaiserreich, Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein, 1976, S. 311
  20. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  21. Klaus-Volker Giessler, Die Institution des Marineattachés im Kaiserreich, Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein, 1976, S. 311
  22. Klaus-Volker Giessler, Die Institution des Marineattachés im Kaiserreich, Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein, 1976, S. 311
  23. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  24. Klaus-Volker Giessler, Die Institution des Marineattachés im Kaiserreich, Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein, 1976, S. 27ff.
  25. Berthold Sander-Negashima, Die deutsch-japanischen Marinebeziehungen 1919–1942, Dissertation der Universität Hamburg, 1998, S. 81ff.
  26. Manfred Kehring, Die Wiedereinrichtung des deutschen militärischen Attachédienstes nach dem Ersten Weltkrieg (1919–1933), Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1966, S. 230
  27. Manfred Kehring, Die Wiedereinrichtung des deutschen militärischen Attachédienstes nach dem Ersten Weltkrieg (1919–1933), Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1966, S. 230
  28. Manfred Kehring, Die Wiedereinrichtung des deutschen militärischen Attachédienstes nach dem Ersten Weltkrieg (1919–1933), Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1966, S. 230
  29. Marineattaché, Books LLC, Wiki Series, Memphis USA, 2011, S. 29f.
  30. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 29
  31. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 29
  32. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 29
  33. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 29
  34. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  35. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  36. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  37. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  38. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  39. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  40. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  41. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  42. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  43. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  44. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  45. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  46. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  47. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 29
  48. Rainer Lahme: Deutsche Aussenpolitik 1890–1894, 1990, S. 73.
  49. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  50. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  51. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 26
  52. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung Band 2 Kaiserliche Marine, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 28
  53. Michael Salewski, Die Deutschen und die See, Teil II, Franz Stier Verlag Stuttgart, 2002
  54. Dermot Bradley (Hrsg.) Hans Hildebrand, Ernest Henriot, Deutschlands Admirale 1849–1945, Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang, Bände 1 bis 3, Biblio Verlag Osnabrück 1988, S. 315f.
  55. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 29
  56. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000, S. 29
  57. Archivierte Kopie (Memento vom 26. Juni 2009 im Internet Archive)
  58. Deutsche Offiziere in der Türkei, o. J. (ca. 1943), S. 49.
  59. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  60. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  61. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  62. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  63. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  64. Dermot Bradley (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang. Band 1: A–G. Biblio Verlag, Osnabrück 1988, ISBN 3-7648-1499-3, S. 216f.
  65. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  66. Wilhelm Widenmann: Marineattaché an der Kaiserlich-deutschen Botschaft in London. 1907–1912. 1952, S. 60.
  67. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  68. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  69. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine, Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  70. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  71. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  72. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  73. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  74. Hans Hildebrand, Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der kaiserlichen Marine Band 2, Biblio Verlag Osnabrück, 2000
  75. Karl Boy-Ed, Verschwörer?. Die ersten 17 Kriegsmonate in den Vereinigten Staaten von Nord Amerika, August Scherl Verlag GmbH, Berlin 1920