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Laura Frost

deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin

Laura Frost, geb. Lemmel (* 8. November 1851 in Bartenstein, Ostpreußen; † 4. Dezember 1924 in Dortmund) war eine deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin.

LebenBearbeiten

Frost wurde im Alter von 33 Jahren Witwe. Zu dieser Zeit richtete sie in Königsberg in der Hartungschen Zeitung eine Ecke Für die Frau ein, damals eine Aufsehen erregende Neuerung. Sie verfasste ein Buch über die Persönlichkeit Friedrich Nietzsches, eine Biografie über Johanna Schopenhauer, die in mehreren Auflagen gedruckt wurde, viele Aufsätze Von der Mutterliebe, Takt und guter Ton und anderes, sowie Novellen und zwei Romane. Zuletzt lebte sie in Bonn.

SchriftenBearbeiten

  • Ostpreussische Leute, Sterzel, Gumbinnen
  • Gustav Friedrich Dinte, Sterzel, Gumbinnen 1907
  • Johanna Schopenhauer: Ein Frauenleben aus der klassischen Zeit, Klinkhardt & Biermann, 2. Auflage, Leipzig 1913; Kafemann, 3. Auflage, Danzig 1924
  • Zu Hause und in der Gesellschaft: Takt, guter Ton, Lebensart und Sitte, Union, Stuttgart/Berlin/Leipzig 1917
  • Macht die Kinder froh! Ein Wort an die deutsche Mutter, Stiftungsverlag, Potsdam 1922
  • Dem Glück entgegen, Roman, Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst, Berlin 1923

WeblinksBearbeiten