Lars Jansson (Musiker)

schwedischer Pianist, Keyboarder und Komponist
Lars Jansson

Lars Jansson (* 1951) ist ein schwedischer Pianist, Keyboarder und Komponist des Post Bop.

Leben und WirkenBearbeiten

Jansson wuchs in Örebro auf und studierte an der Musikhochschule in Göteborg. Seit den 1970er Jahren arbeitete er als professioneller Musiker, spielte in der Formation von Ove Ingemarsson 1995, dem Björn Alke Quartett, dem Arild Andersen Quartett und der Band Hawk on Flight. Anfang der 1980er Jahre gründete er eine eigene Band, das Lars Jansson Trio, zunächst mit dem Bassisten Anders Jormin, dann mit Lars Danielsson sowie dem Schlagzeuger Anders Kjellberg. 1991 entstand das Album „A Window Towards Being“ in Quartettbesetzung mit dem Oboisten Brynjar Hoff. Als Sideman wirkte Jansson auch bei Aufnahmen von Lars Danielsson ("European Voices"), Göran Klinghagen, Katrine Madsen, Cæcilie Norby, der Tolvan Big Band von Helge Albin, Peter Vuust und Ulf Wakenius ("First Step", 1992) mit. 2003 entstand mit der Bohuslän Big Band das Album Temenos.

Jansons Pianostil ist von Bill Evans beeinflusst. Er lebt in Ljungskile.

Diskografische HinweiseBearbeiten

  • Trio 84/The Eternal Now (Dragon Records, 1984–87)
  • A Window Towards Being (Imogena, 1991)
  • Invisible Friends (Imogena, 1995)
  • The Time We Have (Imogena, 1996)
  • The Blue Pearl (Phono Suecia, 1996)
  • One Poem, One Painting (Imogena, 1998)
  • Temenos (Spice of Life, 2003)
  • In Search of Lost Time 2011 (Prophone)[1]
  • Hans Ulrik & Lars Jansson Trio Equilibrium (Stunt Records), 2013
  • Facing the Wall 2015 (Spice of Life)

QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Chris Mosey: Lars Jansson Trio In Search of Lost Time. All About Jazz. 13. Juli 2011. Abgerufen am 1. Dezember 2017.