Lalah Hathaway

amerikanische Jazz-, R&B- und Gospelsängerin

Lalah Hathaway (* 16. Dezember 1968 in Chicago als Eulaulah Donyll Hathaway) ist eine amerikanische Jazz-, R&B- und Gospelsängerin.

LebenBearbeiten

Lalah Hathaway wurde am 16. Dezember 1968 als Tochter von Donny Hathaway geboren. 1979 wurde sie durch den Selbstmord ihres Vaters zur Halbwaisen. Nach ihrem Highschoolabschluss studierte sie am Berklee College of Music in Boston, Massachusetts. 1989, noch als Studentin, bekam sie ihren ersten Schallplattenvertrag bei Virgin Records und veröffentlichte 1990 ihr erstes Album, das Platz 191 der Billboard-Top-200-Albumcharts erreichte. Es folgten die Alben Night & Day (1991) und A Moment (1994). Anschließend verließ sie Virgin Records und arbeitete in den Folgejahren beispielsweise mit Mary J. Blige und Marcus Miller zusammen. 1999 unterschrieb Hathaway einen neuen Vertrag mit GRP Records, der sie zur Zusammenarbeit mit Joe Sample brachte. Das gemeinsame Album The Song Lives On stieg bis auf Platz 2 der Jazz Charts und wurde 1999 mit dem Billboard Jazz Award ausgezeichnet. 2004 folgte das Album Outrun the Sky, und 2007 wechselte Lalah Hathaway zu Stax Records. Nach weiteren Veröffentlichungen gewann Hathaway 2014 mit Snarky Puppy für ihre Interpretation von „Something“ einen Grammy in der Kategorie Best R&B Performance.[1] Den Grammy Award for Best Traditional R&B Performance gewann sie von 2015 bis 2017 dreimal in Folge (2015 zusammen mit dem Robert Glasper Experiment).

DiskographieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  US   R&B
1990 Lalah Hathaway US191
(2 Wo.)US
R&B18
(44 Wo.)R&B
1994 A Moment R&B40
(11 Wo.)R&B
1999 The Song Lives On US196
(1 Wo.)US
R&B53
(25 Wo.)R&B
Joe Sample Feat. Lalah Hathaway
Platz 2 (76 Wochen) in den Billboard Jazz Albums Charts
2004 Outrun the Sky R&B34
(32 Wo.)R&B
2008 Self Portrait US63
(3 Wo.)US
R&B6
(36 Wo.)R&B
2011 Where It All Begins US32
(2 Wo.)US
R&B7
(6 Wo.)R&B
2015 Live US33
(3 Wo.)US
R&B2
(12 Wo.)R&B

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  R&B   UK
1990 Heaven Knows
Lalah Hathaway
R&B3
(20 Wo.)R&B
UK66
(4 Wo.)UK
1991 Baby Don’t Cry
Lalah Hathaway
R&B18
(18 Wo.)R&B
UK54
(4 Wo.)UK
It’s Somethin’
Lalah Hathaway
R&B21
(13 Wo.)R&B
I’m Coming Back
Lalah Hathaway
R&B54
(7 Wo.)R&B
Family Affair
A Moment
UK37
(5 Wo.)UK
B.E.F. feat. Lalah Hathaway
1992 Love Like This
R&B31
(12 Wo.)R&B
Grover Washington, Jr. feat. Lalah Hathaway
1994 Let Me Love You
A Moment
R&B37
(20 Wo.)R&B
2005 Forever, For Always, For Love
Outrun The Sky
R&B37
(29 Wo.)R&B
2008 Let Go
Self Portrait
R&B51
(20 Wo.)R&B
2011 If You Want To
Self Portrait
R&B72
(17 Wo.)R&B
You Were Meant For Me
Where It All Begins
R&B84
(9 Wo.)R&B

AuszeichnungenBearbeiten

  • 1999 Billboard Jazz Award, für das Jazz Album The Song Lives On
  • 2014 Grammy–Preisträger, für R&B Performance
  • 2015 Grammy-Preisträger, für Traditional R&B Performance
  • 2016 Grammy-Preisträger, für Traditional R&B Performance
  • 2017 Grammy-Preisträger, für Traditional R&B Performance
  • 2017 Grammy-Preisträger, für Best R&B Album

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kurzbiographie
  2. a b Chartquellen: