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Der Cromlech

Der Cromlech (Steinkreis) von Lacam de Peyrarines liegt neben der Straße in der Nähe von Vigan, auf der Causse de Blandas, einem Naturschutzgebiet im Département Gard in der Region Okzitanien in Südfrankreich. Die 46 Steine bildet einen Kreis von 120 m Durchmesser, einer in Frankreich äußerst selten erreichten Größe. Die Anlage stammt wahrscheinlich aus der Bronzezeit.

Cromlech Lacam de Peyrarines

Die unregelmäßig geformten Steine des Kreise sind zwischen 0,75 und 1,90 m hoch und mehrheitlich aus Kalkstein. In der Mitte befindet sich ein Menhir mit einer Höhe von 2,15 m. Das Monument wurde 1972 restauriert, dabei wurden umgefallene Steine aufgerichtet. Es ist eines von nur drei besser erhaltenen Megalithanlagen dieser Art im Gard. Die beiden anderen sind der Lacam de la Rigalderie (30 Steine) und die Steinkreise von Lacam de Rogues. Der Name Lacam stammt aus der okzitanischen Sprache, bedeutet „Ruhe“, und bezeichnet eine wüste oder ein moorige Gegend.

Inhaltsverzeichnis

Der MenhirBearbeiten

 
Menhir du Serre de la Gleisa
 
Dolmen du Planas

Der „Menhir du Serre de la Gleisa“ steht nur wenige 100 m nordöstlich vom Steinkreis. Von der D113 (Straße) aus, kurz hinter der Abzweigung nach le Landre, ist der Menhir gut zu erkennen. Die gewaltige Steinplatte erhebt sich auf einem eingezäunten Feld und erreicht eine Höhe von über 2,5 m. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Dolmen du Planas.

Der DolmenBearbeiten

Der „Dolmen du Planas“ befindet sich in unmittelbarer Nähe zum "Menhir du Serre de la Gleisa" und unweit des Steinkreises Lacam de Peyrarines. Sein Bau geht wahrscheinlich auf das Spätneolithikum (3200–2800 v. Chr.) zurück. Er besteht aus einer gewaltigen Steinplatte, die von einer Konstruktion aus Trockenmauerwerk gestützt wird. Die Grundfläche des Innenraums beträgt etwa drei Quadratmeter und die Kammerhöhe erreicht 1,6 m. Sein leicht gekrümmter Zugang liegt in einem Tumulus. Seine Grabbeigaben (Keramik) und einige menschliche Knochen sind iem Cévenol Museum ausgestellt.

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Bruno Marc: Dolmens et Menhirs en Languedoc et Roussillon. 27 Circuits de Découverte Préhistorique. Les Presses du Languedoc, Montpellier 1999, ISBN 2-85998-190-X.

Koordinaten: 43° 55′ 34″ N, 3° 31′ 50,5″ O