1998Løgtingswahl 20022004
(in %)
 %
30
20
10
0
26,0
23,7
20,9
20,8
4,4
4,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1998
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+8,0
−0,1
−1,8
−0,5
−3,2
−2,4
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Verkamannafylkingin schloss sich C an.
f Vergleichswert 1998: F und H.

Die Løgtingswahl 2002 auf den Färöern fand am 30. April des Jahres statt. Es war die 15. Wahl seit Erlangung der inneren Selbstverwaltung (heimastýri) im Jahr 1948.

Sitzverteilung
      
Insgesamt 32 Sitze

Eindeutiger Sieger dieser Wahl war der unionistische Sambandsflokkurin. Er konnte die beiden Sitze, die er in der Wahl 1998 verloren hatte, zurückgewinnen und ging als größte Partei aus dieser Wahl hervor.

Der linksrepublikanische Tjóðveldisflokkurin konnte seinen Prozentanteil und seine Sitze halten, während der sozialdemokratische Javnaðarflokkurin leichte Verluste hinnehmen musste, die jedoch keinen Sitzverlust zur Folge hatten.

Verlierer dieser Wahl waren der konservative Fólkaflokkurin, der einen Sitz verlor, sowie der Sjálvstýrisflokkurin, der ebenfalls einen Sitz abgeben musste. Insgesamt hatte die Regierungskoalition von Anfinn Kallsberg bei dieser Wahl zwei Sitze eingebüßt. Dennoch konnte die Koalition fortgeführt werden, da der Miðflokkurin noch hinzugezogen wurde und so die Landesregierung Anfinn Kallsberg II entstand.

Ergebnisse der Løgtingswahl vom 30. April 2002 Bearbeiten

An der Wahl beteiligten sich sechs Parteien.[1][2][3]

Partei Stimmen Prozent Sitze
B – Sambandsflokkurin 7954 26,0 8
E – Tjóðveldisflokkurin 7229 23,7 8
C – Javnaðarflokkurin 6378 20,9 7
A – Fólkaflokkurin 6352 20,8 7
D – Sjálvstýrisflokkurin 1351 4,4 1
H – Miðflokkurin 1292 4,2 1
Gesamt 30.556 100 32

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Løgtingsval skift á flokkar, atkvøður og tingmenn (1978-2011), hagstova.fo
  2. Løgtingswahl 2002: Elections to the Faroese Løgting - Results Lookup, electionresources.org
  3. Løgtingsvalini, atkvøður og tingmenn 1980-2002: Árbók fyri Føroyar 2003, Hagstova Føroya, S. 76–78