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Koppelschleuse

besondere Schleusenanlage
Koppelschleuse in Meppen/Ems. Technisches Denkmal.
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Eine Koppelschleuse (auch Kuppelschleuse) ist eine besondere Bauform einer Schiffsschleuse.

Eine Koppelschleuse hat zwei hintereinanderliegende Kammern, bei denen das untere Schleusentor der höherliegenden Schleuse als oberes Tor der tieferliegenden Schleuse dient. Durch die Anordnung eines Tores in der Mitte der Schleuse ist man in der Lage, den Höhenunterschied in zwei Etappen zu überwinden. Koppelschleusen haben den Zweck, große Höhen zu überwinden, um die Errichtung einer einzigen großen Schleuse zu umgehen, die mit einem hohen Konstruktionsaufwand verbunden wäre.

Beispiele für Koppelschleusen: Meppen am alten Ems-Hase-Kanal[1], Nordhorner Koppelschleuse, Schleuse Parey des früheren Plauer Kanals an der Einmündung zur Elbe, der Weilburger Schifffahrtstunnel und die spektakulären, riesigen Gatun- und Miraflores-Schleusen des Panamakanals.

Pittoresk wirken die Schleusen des Kaledonischen Kanals in Schottland durch die weltweit größte Anzahl von Schleusen an einem Wasserbauwerk, insgesamt 29 auf 97 km Länge, von denen zwei 2-er, drei 3-er-, eine 4-er und eine 5-er Koppelschleusen sind, bei der im Volksmund Neptune’s Staircase genannten Schleusentreppe sind 8 miteinander gekoppelt. Im Gegensatz zu den meisten langsam verfallenden britischen Kanälen wird der Kaledonische Kanal rege von der Freizeitschifffahrt genutzt und ist in die Landschaft eingebunden.

EinzelnachweiseBearbeiten