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Der Kohäsionsfonds der Europäischen Union finanziert Projekte, durch welche die Umwelt und die Integration in die transeuropäischen Verkehrsnetze gefördert werden sollen. Er wurde mit dem Ziel, eine Konvergenz der europäischen Wirtschaftskraft zu schaffen und dadurch die europäische Währungsintegration zu flankieren, geschaffen.[1]

Förderfähig sind diejenigen Mitgliedstaaten, in denen das Pro-Kopf-BNE unter 90 % des EU-Gemeinschaftsdurchschnitts liegt. Im Programmzeitraum 2014–2020 sind das die Staaten Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.[2] In der Haushaltsperiode 2014–2020 stehen dem Kohäsionsfonds 63,4 Mrd. Euro zur Verfügung.[3] Im Zeitraum 2007–2013 waren es 70 Mrd.[4]

Damit soll der Kohäsionsfonds einen Beitrag zur dauerhaften Entwicklung der betreffenden Staaten und zur Festigung des Zusammenhalts innerhalb der Europäischen Union leisten. Neue Vorhaben aus den Kohäsionsfonds werden nur genehmigt werden, wenn das öffentliche Defizit des betreffenden Mitgliedstaates bei maximal 3 % des Bruttoinlandsproduktes liegt.

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Thomas Döring: Nationale Finanzpolitik und Finanzausgleich in der Europäischen Währungsunion. In: Wolfgang J. Mückl (Hrsg.): Die Europäische Währungsunion. Probleme und Perspektiven. Ferdinand Schöningh, Paderborn u. a. 2000.
  2. Kohäsionsfonds. Abgerufen am 28. April 2017 (englisch).
  3. Kohäsionsfonds. Abgerufen am 28. April 2017 (englisch).
  4. Europa-Glossar: Strukturfonds und Kohäsionsfonds. (Memento vom 15. Dezember 2010 im Webarchiv archive.is) auf: europa.eu, abgerufen am 5. Juni 2010.