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Katrin Amunts

deutsche Medizinerin und Hirnforscherin

Katrin Amunts (* 5. September 1962 in Potsdam) ist eine deutsche Medizinerin und Professorin für Hirnforschung. 2012 wurde Amunts in den Deutschen Ethikrat berufen.

Beruflicher WerdegangBearbeiten

Von 1981 bis 1987 studierte Katrin Amunts Medizin mit dem Schwerpunkt Biophysik am II. Medizinischen Institut in Moskau. Schon während ihres Studiums war sie an den dortigen Instituten für Hirnforschung und für klinische Psychiatrie tätig. Nach ihrer Promotion in Moskau war Amunts zunächst wissenschaftliche Assistentin am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik in Berlin, bevor sie 1992 an das Cécile und Oskar Vogt-Institut für Hirnforschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wechselte. 1999 schloss sie ihre Facharztausbildung im Fach Anatomie ab, in dem sie sich im folgenden Jahr auch habilitierte. Von 1999 an war Katrin Amunts als Arbeitsgruppenleiterin im Institut für Medizin des Forschungszentrums Jülich beschäftigt. Von 2004 bis 2006 war Amunts Leiterin einer von der Helmholtz-Gesellschaft geförderten Nachwuchsgruppe.

Von 2004 bis 2013 war Amunts Professorin für strukturell-funktionelles Brain Mapping an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Aachen, wo sie ab 2008 auch die Sektion für strukturell-funktionelles Brain Mapping leitete. Seit 2013 ist sie Professorin für Hirnforschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Direktorin des Cécile und Oskar Vogt-Instituts für Hirnforschung des Universitätsklinikums Düsseldorf. Seit 2008 ist sie außerdem Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1) am Forschungszentrum Jülich.

Amunts ist Mutter einer Tochter.

MitgliedschaftenBearbeiten

WeblinksBearbeiten