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Karl Brenke (* 1952) ist ein deutscher Volkswirt. Er arbeitet als Referent am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW). Sein Arbeitsbereich ist Konjunkturanalyse und Konjunkturprognose.

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Ausbildung und BerufBearbeiten

Er studierte Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Freien Universität Berlin. Von 1983 bis 1985 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin (Forschungsstelle Sozialökonomik der Arbeit) und seit 1985 ist er als Referent beim DIW tätig.

Studie zur FachkräftesituationBearbeiten

In den tagesaktuellen Medien wurde eine DIW-Studie Brenkes zum Fachkräftemangel im Jahr 2010 diskutiert. Brenke behauptete im Titel einer Vorabveröffentlichung, dass der vielfach behauptete Fachkräftemangel eine Fata Morgana sei.[1] Der damalige Leiter des DIW, Klaus F. Zimmermann, redigierte die Fassung des Textes, schwächte den Titel (Fachkräftemangel kurzfristig noch nicht in Sicht) und Formulierungen ab, sodass diese den von ihm vertretenen Thesen nicht allzu stark widersprach. Dieser Vorgang wurde in verschiedenen Medien diskutiert und wurde auch bei Bekanntwerdung der Ablösung Zimmermanns zur Erläuterung thematisiert.[2][3]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • Die Bundespolitik: unter Sanierungsängsten im Reformstau, Berlin : Duncker & Humblot, 2010
  • Die Wirtschaft in Ostdeutschland 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, Berlin : Duncker & Humblot, 2009
  • Lage und Perspektiven der Unternehmen in Ostdeutschland, Berlin : Duncker und Humblot, 1997
  • Entwicklungsstrategien für die Region, Marburg : Metropolis-Verlag, 1997

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. DIW-Chef Zimmermann kritisiert eigenen Mitarbeiter. In: handelsblatt.com. 20. November 2010, abgerufen am 4. Februar 2017.
  2. Michael Kröger: Neue Studie: DIW-Experten bezweifeln Mangel an Fachkräften. In: Spiegel Online. 16. November 2010, abgerufen am 4. Februar 2017.
  3. Philip Faigle: Zimmermann-Abtritt: Abschied ohne Rosen. In: zeit.de. 1. Februar 2011, abgerufen am 4. Februar 2017.