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Karen Sharpe

US-amerikanische Schauspielerin
Karen Sharpe mit ihrer Tochter (2011)

Karen Kay Sharpe (* 20. Juli 1934 in San Antonio, Texas) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Sie war die dritte Ehefrau des Filmregisseurs Stanley Kramer und ist seit seinem Tod im Jahr 2001 dessen Nachlassverwalterin.

LebenBearbeiten

Karen Sharpe wurde als Kind des aus Indiana stammenden Verkaufsleiters Howard Sharpe und dessen Frau Dorothy geboren. Sie nahm als Kind Tanzunterricht und zog nach ihrem Schulabschluss nach Kalifornien, um dort eine Laufbahn als Filmschauspielerin zu beginnen. Sharpe nahm Unterricht beim Balletttänzer und Choreografen Adolph Bolm.

Nach einigen Rollen an lokalen Theatern wurde Karen Sharpe von einem Talentagenten des Filmstudios Metro-Goldwyn-Mayer entdeckt, jedoch nicht unter Vertrag genommen. Sie sprach deshalb auch bei Columbia Pictures und den Universal Studios vor, während sie ihr Geld als Model und Darstellerin in Werbespots verdiente.

1952 erhielt die damals achtzehnjährige Sharpe schließlich eine kleine Rolle in dem von Columbia Pictures produzierten Film noir The Sniper. Ihre erste Hauptrolle folgte im selben Jahr im Abenteuerfilm Bomba and the jungle girl. In den folgenden Jahren übernahm sie die weibliche Hauptrolle in mehreren Film noirs und Western sowie Nebenrollen in großen Produktionen wie Geknechtet und Es wird immer wieder Tag. In der 1964 erschienenen Komödie Der Tölpel vom Dienst war Sharpe als Filmpartnerin von Jerry Lewis zu sehen. 1967 beendete sie ihre Schauspielkarriere.

Karen Sharpe war zweimal verheiratet. Eine 1957 geschlossene Ehe mit dem Schauspieler Chester Marshall junior wurde 1961 geschieden. 1966 heiratete sie den Filmregisseur Stanley Kramer, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder hatte. Die Ehe hielt bis zu Kramers Tod im Februar 2001. Sharpe verwaltet seitdem den Nachlass des Regisseurs, darunter die Stanley Kramer Library. In Zusammenarbeit mit der University of California, Los Angeles gründete sie den Stanley Kramer Award sowie den Stanley Kramer Fellowship Award, die beide an junge Filmemacher verliehen werden.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten