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Kálmán Mikszáth

ungarischer Schriftsteller
Kálmán Mikszáth, Porträt von Gyula Benczúr (1910)

Kálmán Mikszáth von Kiscsoltó (geboren 16. Januar 1847 in Szklabonya, Kaisertum Österreich; gestorben 28. Mai 1910 in Budapest, Österreich-Ungarn) war ein ungarischer Journalist, Politiker und Schriftsteller.

LebenBearbeiten

Mikszáth studierte an der Universität von Budapest Jura und wurde Richter in Balassagyarmat. Ab 1873 arbeitete er als Journalist für verschiedene Zeitungen, u. a. den Pesti Hírlap. 1887 wurde er als Mitglied der Liberalen Partei in die Ungarische Nationalversammlung gewählt.

Seit 1869 erschienen seine ersten Novellen, mit denen er zunächst wenig Erfolg hatte. Mit Werken wie Der sprechende Kaftan und Sankt Peters Regenschirm wurde er zu einem der führenden ungarischen Novellisten des 19. Jahrhunderts. Sein Grab ist auf dem Kerepesi temető in Budapest.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • A Kis prímás
    • Die kleine Eminenz. Übersetzung Henriette Schade-Engel. Illustrationen János Kass. Budapest: Corvina, 1962

VerfilmungenBearbeiten

  • 1937 – Ihr Leibhusar – nach dem Roman Die große Liebe des jungen Noszty
  • 1960 – Der Fall des jungen Noszty (A Noszty fiú esete Tóth Marival) – nach dem Roman Die Hochzeit des Herrn von Noszty
  • 1964 – Majestät auf Abwegen (Mit csinált Felséged)
  • 1968 – Der wundersame Kaftan (Beszélő köntös)
  • 1971 – Sankt Peters Regenschirm – Regie Helmut Pfandler
  • 1972 – Die schwarze Stadt (A fekete város)
  • 1976 – Der Phantomreiter (Kísértet Lublón)
  • 1986 – Miklós Akli (Akli Miklós)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kálmán Mikszáth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien