Julian Krüper

deutscher Jurist und Hochschullehrer an der Ruhr-Universität Bochum

Julian Krüper (* 1974 in Emsdetten) ist ein deutscher Jurist und Hochschullehrer an der Ruhr-Universität Bochum.

LebenBearbeiten

Krüper begann 1994 nach seinem Abitur am Gymnasium Martinum in Emsdetten ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Trier. Dort legte er 1999 sein Erstes Juristisches Staatsexamen ab. Sein Zweites Staatsexamen legte er nach dem Referendariat 2001 am Landgericht Trier ab. Danach war Krüper als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Martin Morlok an der Universität Düsseldorf tätig, wo er gleichzeitig an seiner Promotion arbeitete. Parallel dazu studierte Krüper ab 2003 Musik im Fach „künstlerische Ausbildung Gesang/Musiktheater“ an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln und der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er 2010 sein Studium mit einem Diplom abschloss. 2006 schloss Krüper in Düsseldorf seine Promotion zum Dr. jur. ab und wurde im folgenden Jahr zum akademischen Rat ernannt.

Im Sommersemester 2012 habilitierte sich Krüper in Düsseldorf und erhielt die venia legendi für die Fächer Öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte, Verfassungstheorie und Rechtssoziologie. Noch im selben Semester vertrat er den Lehrstuhl seines Doktorvaters Morlok in Düsseldorf. Nach der Vertretung von Lehrstühlen an den Universitäten Freiburg und Bochum ist Krüper seit dem Wintersemester 2013/14 Inhaber der Professur für Öffentliches Recht, Verfassungstheorie und interdisziplinäre Rechtsforschung an der Universität Bochum.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Gemeinwohl im Prozess – Funktionale subjektive Rechte auf Umweltvorsorge. Duncker & Humblot, Berlin 2009, ISBN 978-3-428-12451-0. (Dissertation)
  • Verfassung als Homogenitätsordnung. bislang ungedruckt, Düsseldorf 2012. (Habilitationsschrift)
  • Parteien und Parteienrecht - Rechtliche Grundlagen der Parteiendemokratie. UTB, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-8252-4501-6.

WeblinksBearbeiten