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Martin Morlok

deutscher Rechtswissenschaftler
Martin Morlok, April 2018

Martin Morlok (* 28. März 1949 in Herrenberg[1]) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler. Von 2002 bis zu seinem Ruhestand 2018 war er ordentlicher Professor für „Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtssoziologie“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

LebenBearbeiten

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und der Soziologie an den Universitäten Tübingen, Marburg, Gießen und an der University of California, Berkeley war Morlok von 1978 bis 1980 Assistent an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg bei Peter Häberle. Dort wurde Morlok 1986 promoviert. Anschließend war Morlok wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für „Deutsches und Ausländisches Staatsrecht und Staatslehre“ an der Fernuniversität in Hagen bei Dimitris Th. Tsatsos; dort folgte 1991 auch die Habilitation.

Im selben Jahr erfolgte der Ruf als Professor für Öffentliches Recht an die ihm aufgrund seiner Assistentenzeit schon bekannte Universität Augsburg. Von 1993 bis 1997 war Morlok Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtssoziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Es folgte ein Ruf auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der Fernuniversität Hagen, an der Morlok ebenfalls schon als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig gewesen war. Damit verbunden war die Position eines Direktors des Instituts für Deutsches und Europäisches Parteienrecht. Im Jahre 2002 bat Morlok das nordrhein-westfälische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, ihn von der Fernuniversität Hagen weg zur Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu versetzen, wo Morlok aufgrund einer zuvor bestehenden Kooperation der beiden Hochschulen schon tätig gewesen war.[2] Dort besetzt er seitdem den Lehrstuhl für „Öffentliches Recht, Rechtstheorie und Rechtssoziologie“ und fungiert zugleich als Direktor des Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung.

Ende Juli 2017 wurde Morlok in den Ruhestand versetzt, ist seitdem jedoch am selben Lehrstuhl noch für ein weiteres Jahr lang als Lehrstuhlvertretung tätig.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 22. Ausgabe (2009). Bd. 3, S. 2800.
  2. Heinrich Heine Universität Düsseldorf: Bericht des Rektorats für den Zeitraum 1. Oktober 2001 bis 31. März 2003. S. 23.
  3. Thomas Poguntke: Editorial. In: Mitteilungen des Instituts für Parteienrecht und Parteienforschung 2018, S. 4.