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Josef Schmid (* 1956) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er ist Professor für Politische Ökonomie und Politikfeldanalyse an der Universität Tübingen. Schmid war Mitglied der Rürup-Kommission und berät die Bertelsmann-Stiftung.

LebenBearbeiten

Schmid studierte ab 1978 an der Uni Konstanz Politikwissenschaft, Soziologie und Verwaltungswissenschaft (Magister) und schloss mit einer Arbeit zur Entwicklung wohlfahrtsstaatlicher Programmatik und Praxis bürgerlicher Parteien am Beispiel der englischen Conservative Party und der deutschen CDU ab. Er promovierte über "Die CDU. Organisationsstrukturen, Politiken und Funktionsweisen einer Partei im Föderalismus" (erschienen 1990) und schrieb seine Habilitation zum Thema "Wohlfahrtsverbände in modernen Wohlfahrtsstaaten. Soziale Dienste in historisch-vergleichender Perspektive" (erschienen 1996). Ab 1989 lehrte er u. a. an der Ruhr-Universität Bochum, in Konstanz und wurde 1997 Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Osnabrück und ein Jahr später als Professor für "Politische Wirtschaftslehre und Vergleichende Politikfeldanalyse" ans Institut für Politikwissenschaft in Tübingen berufen. Schmid ist heute dessen Dekan.[1]

Josef Schmid ist verheiratet und hat 2 Kinder.

ArbeitBearbeiten

Schmid beschäftigt sich mit dem Vergleich von Wohlfahrtsstaaten und deren Systemen. Er untersucht die Wirtschafts-, Arbeits-, Bildungs- und Sozialpolitik und deren Integration zu einem sozialstaatlichen Vorsorgesystem und er forscht zu Organisationen.[1]

Schmid war Mitglied der Rürup-Kommission und im "beschäftigungspolitischen Beirat" der Bertelsmann-Stiftung.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Prof. Dr. Josef Schmid | Professur Buhr / Schmid (Politische Wirtschaftslehre und Politikfeldanalyse) | Universität Tübingen. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 17. Januar 2018; abgerufen am 16. Januar 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-tuebingen.de