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José Joaquín Rodríguez Zeledón

Präsident Costa Ricas
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José Joaquín Rodríguez Zeledón

José Joaquín Rodríguez Zeledón (* 6. Januar 1838 in San José; † 30. November 1917 ebenda) war von 8. Mai 1890 bis 8. Mai 1894 Präsident von Costa Rica.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Seine Eltern waren Francisca Zeledón Aguilar und Sebastián Rodríguez Mora.

Er heiratete Luisa Alvarado Carrillo. Eines ihrer Kinder war Manuela Rodríguez Alvarado, diese heiratete Rafael Yglesias Castro.

Er begann ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universidad de San Carlos de Guatemala und unterbrach dieses aus wirtschaftlichen und familiären Gründen und kehrte Costa Rica zurück. Später wurde er an der Universidad de Santo Tomás en San José, Licenciado en Leyes.

Er war Registrador general de hipotecas ein prototypisches Grundbuchamt, Leiter des Notariats der apostolischen Nuntiatur von San José und Vorsitzender der Anwaltskammer von Costa Rica

Von 1863 bis 1864 war er Nachrückabgeordneter im Parlament für San José. 1872 er vom Parlament zum Richter am obersten Gerichtshof ernannt. Seine Amtszeit wäre regelmäßig bis 1876 gewesen. Jedoch 1874 entließ ihn der Diktator Tomás Guardia Gutiérrez verfassungswidrig aus diesem Amt. Er war Delegierter für San José bei der verfassungsgebenden Versammlung 1880 welche ebenfalls von Guardia aufgelöst wurde.

Im November 1886 wurde er Außenminister [wp 1] und im Dezember 1886 trat er von diesem Amt zurück da er Meinungsverschiedenheiten mit dem geschäftsführenden Präsidenten Apolinar de Jesús Soto Quesada [wp 2] dem Vater von Amtsinhaber Bernardo Soto Alfaro hatte.

1887 wurde er zum Präsidenten des Kassationsgerichtshofs gewählt, welcher 1888 sein Amt antrat. Diese neugeschaffene Position war mit dem Vorsitz beim obersten Gerichtshof[wp 3] verbunden.

Die Partido Constitucional [wp 4] eine konservative Partei, stellte ihn als Kandidaten für die Wahlen 1889–1890 auf und der erste Wahlgang fand am 3. November 1889, am 7. November 1889 waren die Stimmen ausgezählt.

Am 7. November 1889 übergab Ramón Bernardo Soto Alfaro die Präsidentschaft an seinen dritten Stellvertreter Dr. Carlos Durán Cartín.

Nachdem sich Víctor Guardia Gutiérrez [wp 5] zum Diktator erklärt hatte, besetzten bewaffnete Anhänger von Joaquín Rodríguez das Polizeipräsidium von Costa Rica.[1]

Am ersten Sonntag im Dezember 1889 fand der zweite Wahlgang statt. Joaquín Rodríguez hatte mehr Stimmen erhalten, als sein Wettbewerber von der Staatspartei, der Partido Liberal Progresista, Ascensión Esquivel Ibarra.

PräsidentschaftBearbeiten

1892 löste er das Parlament auf und erklärte den Ausnahmezustand regierte als Diktator und übergab zum Ende seines Mandates das Präsidentenamt an seinen Schwiegersohn Rafael Yglesias Castro.

In seiner Amtszeit wurde der Bau des Teatro Nacional begonnen.

Von 1894 bis 1898, während der ersten Amtszeit seines Schwiegersohnes war er dessen Stellvertreter[wp 6] und von 1898 bis 1902 war er wieder Präsidenten des Kassationsgerichtshofs.[2]

EinzelnachweiseBearbeiten

VerweiseBearbeiten

  1. es:Cancilleres de Costa Rica
  2. es:Apolinar de Jesús Soto Quesada
  3. es:Corte Suprema de Justicia de Costa Rica
  4. es:Partido Constitucional (Costa Rica)
  5. es:Víctor Guardia Gutiérrez
  6. en:Vice Presidents of Costa Rica
VorgängerAmtNachfolger
Carlos Durán CartínPräsidenten von Costa Rica
8. Mai 1890 – 8. Mai 1894
Rafael Yglesias Castro