Johannes von Hoym

römisch-katholischer Bischof

Johann von Hoym († 8. April 1437[1]) regierte von 1420[2] bis 1437 als Bischof von Halberstadt. Er war zuvor Scholasticus (Leiter der Domschule) gewesen und stammte aus dem Adelsgeschlecht Hoym, zu jeder Zeit Ministeriale der Fürsten von Anhalt.

Er war in seiner Amtszeit in kriegerische Auseinandersetzungen mit Herzog Bernhard von Braunschweig und den Herren von Aschersleben verwickelt. Er schloss allerdings auch Bündnisse mit Halberstadt, Quedlinburg, Aschersleben, Erfurt, Mühlhausen und Nordhausen.[3]

Wegen der starken Verschuldung innerhalb der Stadt Halberstadt entstanden innerstädtische Unruhen, die so genannte Halberstädter Schicht unter der Führung der Familie Hadeber (1423–1431).[4]

WeblinksBearbeiten

Johannes von Hoym im Personenregister der Germania Sacra online

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag zu Johannes von Hoym auf catholic-hierarchy.org
  2. Laut Germania Sacra von 1419
  3. Dieter Berg (Hrsg.): Bürger, Bettelmönche und Bischöfe in Halberstadt. Studien zur Geschichte der Stadt, der Mendikanten und des Bistums vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit. Werl 1997, ISBN 978-3-87163-224-2, S. 42–43.
  4. Wilfried Fritz: Die innerstädtischen Auseinandersetzungen in Halberstadt zu Beginn des 15. Jahrhunderts – Der lange Matz von Halberstadt. In: Nordharzer Jahrbuch. Band 1. Halberstadt 1964, DNB 366255746, S. 75–180.