Jelisaweta Iwanowna Tischtschenko

russische Volleyballspielerin
Jelisaweta Iwanowna Tischtschenko
Porträt
Geburtsdatum 7. Februar 1975
Geburtsort Kiew, Sowjetunion
Größe 1,90 m
Position Mittelblock
Vereine
1990–1995
1995–1997
1997–1999
1999
1999–2004
2004–2005
2007–2008
VK Uralotschka-NTMK
NEC Red Rockets
OK Dubrovnik
Rubiera Sassuolo
VK Uralotschka-NTMK
1. VC Wiesbaden
VBC Cheseaux
Nationalmannschaft
1991–2004 A-Nationalmannschaft
Erfolge
Verein:
1991–1995, 2000–2004
1997
1998
1998
Nationalmannschaft:
1993, 1997, 1999, 2001
1997, 1999, 2002
1999
2000, 2004

russischer Meister
japanischer Meister
Champions-League-Sieger
kroatischer Meister

Europameister
Grand-Prix-Sieger
World-Cup-Sieger
Olympia-Silber

Stand: 27. September 2010

Jelisaweta Iwanowna Tischtschenko (russisch Елизавета Ивановна Тищенко, englische Transkription Elizaveta Tishchenko; * 7. Februar 1975 in Kiew, Sowjetunion) ist eine ehemalige russische Volleyballspielerin. Mit ihren Vereinen und der Nationalmannschaft gewann sie zahlreiche nationale und internationale Titel.

KarriereBearbeiten

Tischtschenko kam 1991 als U20-Weltmeisterin zum Verein VK Uralotschka-NTMK. In Jekaterinburg wurde sie fünf Mal in Folge sowjetischer bzw. russischer Meister. Mit der russischen Nationalmannschaft, in der sie 1991 debütierte, gewann sie bei der Europameisterschaft 1993 in Brünn ihren ersten internationalen Titel, den sie vier Jahre später an gleicher Stelle erneut erringen konnte. Zusätzlich zu mehreren vorderen Platzierungen beim Volleyball World Grand Prix wurde sie 1994 und 1998 jeweils Dritte bei den Weltmeisterschaften. 1996 in Atlanta nahm sie erstmals an den Olympischen Spielen teil. Auf Vereinsebene spielte sie zwischen 1995 und 1999 in Japan und Kroatien, wo sie mit NEC Red Rockets und OK Dubrovnik jeweils nationaler Meister wurde und 1998 außerdem die Champions League gewann. Nach einer halbjährigen Abstecher zum italienischen Verein Rubiera Sassuolo kehrte sie nach Jekaterinburg zum VK Uralotschka-NTMK, der auch von 2000 bis 2004 die russische Meisterschaft dominierte. Zwischen zwei weiteren EM-Titeln 1999 und 2001 kam Tischtschenko mit der Nationalmannschaft ins olympische Finale 2000. Durch ihre Leistungen beim Grand-Prix-Sieg und der Weltmeisterschaft avancierte sie in der FIVB-Statistik zur besten Angreiferin des Jahres 2002. Zwei Jahre später führte sie die russische Auswahl trotz einer drei Monate zuvor durchgeführten Operation am Knie erneut ins Olympia-Endspiel. Nach der knappen Niederlage trat sie mit einer Bilanz von mehr als 470 Länderspielen aus der Nationalmannschaft zurück. Ihre Vereinskarriere setzte sie hingegen in der Saison 2004/05 beim deutschen Bundesligisten 1. VC Wiesbaden fort.[1] Außerdem unterstützte sie die Organisation der russischen Aktivitäten im Beachvolleyball.[2] 2007/08 spielte sie noch ein Jahr lang in der Schweizer Liga beim VBC Cheseaux.

PrivatesBearbeiten

Während ihrer Zeit in der Bundesliga heiratete Tischtschenko am 12. Februar 2005 im Stadtschloss Wiesbaden einen Frankfurter Personalberater.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Volleyball Bundesliga der Frauen: Russischer Volleyball-Star Lisa Tishchenko! (Nicht mehr online verfügbar.) Deutscher Volleyball-Verband, archiviert vom Original am 10. Januar 2015; abgerufen am 27. September 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volleyball-verband.de
  2. Beach European Championship Tour: Ehrgeizige Pläne auf Sand! (Nicht mehr online verfügbar.) Deutscher Volleyball-Verband, archiviert vom Original am 28. September 2015; abgerufen am 27. September 2010.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.volleyball-verband.de
  3. Tishchenko heiratet in Wiesbaden. Smash Hamburg, 9. Februar 2005, abgerufen am 27. September 2010.