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Leben und WirkenBearbeiten

Kühnemann studierte Jazz-Kontrabass an der Musikhochschule Köln und am Conservatoire national supérieur de musique de Paris (Diplom 2011); er hatte u. a. Unterricht bei Dieter Manderscheid, Detlev Beier, Martin Wind und Riccardo Del Fra. Er spielte im JugendJazzOrchester NRW und im Bundesjazzorchester. Seit den 2000er-Jahren ist er in Köln sowohl als Begleitmusiker (u. a. für die Sängerin Hannah Köpf) als auch als Bandleader aktiv. Er war Finalist beim Europäischen Nachwuchs-Jazzpreis in Burghausen und dem Convento Nachwuchs Jazzpreis NRW. Mit dem Philipp Rüttgers Quartett war er Sieger beim Zomerterras Concour in Vlaardingen.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete er u. a. mit Hayden Chisholm, Barre Phillips, Ed Partyka, Jiggs Whigham und Bill Dobbins; außerdem spielte er in den Bands von Jens Böckamp, Tamara Lukasheva und Philipp Rüttgers, mit Sebastian Gramss’ großformatiger Bassmasse sowie mit seinem eigenen Quartett, bestehend aus Holger Werner bzw. Malte Dürrschnabel (Saxophon), Simon Seidl (Piano) und Silvio Morger (Schlagzeug),[1] für das er auch Kompositionen schrieb.[2] Als Stummfilmbegleiter spielte er u. a. auf dem Festival L‘autre cinéma in Arras, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris und auf Ruf des Goethe-Instituts in Beirut. 2012 tourte er auf Einladung des Auswärtigen Amtes in Benin. Mit dem Quartett von Tamara Lukasheva gewann er den Neuen Deutschen Jazzpreis 2017.[3]

Diskographische HinweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivlink (Memento des Originals vom 3. September 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jazzie.net
  2. Die Schönheit ausschwingender Töne (2014) in Kölner Stadt-Anzeiger
  3. Neuer Deutscher Jazzpreis 2017, ig-jazz.de, abgerufen 7. Juli 2017
  4. Besprechung (BR Klassik)