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Holm Friebe 2008

Holm Friebe (* 1972 in Lüdenscheid) ist ein deutscher Journalist und Autor.

LebenBearbeiten

Friebes Vater hat eine mittelständische Steuerprüfungskanzlei. Er empfahl ihm ein BWL-Studium, damit Friebe ihn beerben könne. Stattdessen nahm Friebe ein Studium der Volkswirtschaft auf, das er mit einem Diplom abschloss.[1] Er arbeitete als Trendforscher und Autor für MTV, bevor er 2002 die Zentrale Intelligenz Agentur (ZIA) gründete. Er konzipierte das Weblog Riesenmaschine. Zusammen mit Sascha Lobo etablierte er 2006 den Begriff der „digitalen Bohème“ in einem gemeinsamen Buch, mit Thomas Ramge schrieb er ein Sachbuch über Alternativen zur Massenproduktion. Er erfand verschiedene Buchtitel, unter anderem In Plüschgewittern von Wolfgang Herrndorf und Data Unser von Björn Bloching.[2]

Friebe lehrte als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Studiengang „Style & Design“.

Sein Bruder Jens ist Musiker.[1]

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Die Stein-Strategie. Von der Kunst, nicht zu handeln. Carl Hanser Verlag, München 2013, ISBN 978-3-446-43677-0.
  • Was Sie schon immer über 6 wissen wollten. Wie Zahlen wirken (mit Philipp Albers). Carl Hanser Verlag, München 2011
  • Marke Eigenbau. Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion (mit Thomas Ramge). Campus Verlag, Frankfurt am Main 2008
  • Das nächste große Ding. Neues von den Fronten des Fortschritts (mit Kathrin Passig). Rowohlt, Hamburg 2007
  • Riesenmaschine. Das Beste aus dem brandneuen Universum (als Hrsg.). Wilhelm Heyne Verlag, München 2007
  • Wir nennen es Arbeit. Die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung (mit Sascha Lobo). Wilhelm Heyne Verlag, München 2006
  • Haarige Eisen. Die wunderbare Welt von „Luke & Trooke“. Agenda, Münster 1996.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Mensagespräch mit Jens und Holm Friebe: "Die Stadt als Nichtschwimmerbecken" - ZEIT ONLINE
  2. Titelfindung | Holm Friebe. Abgerufen am 7. Oktober 2019 (deutsch).