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Heusteigviertel

Stadtteil von Stuttgart

Das Heusteigviertel ist ein Gebiet im Süden der Stuttgarter Innenstadt. Der gleichnamige, seit 2001 bestehende Stadtteil im Stadtbezirk Stuttgart-Mitte wird durch die Schlosser-, Katharinen- und Olgastraße, Charlottenstraße, Alexanderstraße und Weißenburgstraße eingegrenzt und entspricht damit nicht dem historischen Heusteigviertel, das durch die Hauptstätter Straße, Wilhelmstraße, Olgastraße und Filderstraße begrenzt wird und somit größtenteils zum heutigen Stadtgebiet Lehen im Stadtbezirk Stuttgart-Süd gehört.

Wappen von Stuttgart
Heusteigviertel
Stadtteil von Stuttgart
Karte
Koordinaten 48° 46′ 11″ N, 9° 10′ 44″ OKoordinaten: 48° 46′ 11″ N, 9° 10′ 44″ O
Fläche 0,216 km²
Einwohner 3823 (2014)
Bevölkerungsdichte 17.699 Einwohner/km²
Postleitzahl 70182
Vorwahl 0711
Stadtbezirk Stuttgart-Mitte
Quelle: Datenkompass Stuttgart (PDF)

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Reste römischer Besiedlung wurden an der Ecke Heusteig-/Bopserstraße nachgewiesen. Das Dorf Immenhofen soll ab dem 6./7. Jahrhundert nördlich des heutigen Wilhelmsplatzes gelegen haben. Die moderne Bebauung begann allmählich ab etwa 1850, eine geschlossene Bebauung erfolgte erst Ende des 19. Jahrhunderts, Anfang des 20. Jahrhunderts.

NahverkehrBearbeiten

Die Buslinie 43 fährt entlang der Olgastraße.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Heusteigstraße Nr. 45 steht das Eduard-Pfeiffer-Haus, das 1887 im historistischen Stil erbaut wurde. Es wurde als Wohnheim für alleinstehende Männer des „Vereins für das Wohl der arbeitenden Klassen“ errichtet, dessen Vorsitz der Sozialreformer Eduard Pfeiffer innehatte und dient heute noch überwiegend als Studentenwohnheim. Das Haus hat einen Saal für kulturelle Veranstaltungen, in dem nach dem Zweiten Weltkrieg erst der württembergische, dann der baden-württembergische Landtag tagte (bis 1961).

WeblinksBearbeiten