Hermann Büsing (Archäologe)

deutscher Klassischer Archäologe

Hermann Heinrich Büsing (* 3. Juni 1940 in Marburg) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Hermann Büsing wurde 1967 mit der Arbeit Die griechische Halbsäule an der Universität Marburg promoviert. 1968/69 erhielt er das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts. Anschließend war er Assistent an der Universität Mainz und wurde 1977 an der Universität Bochum habilitiert. Bis zu seiner Emeritierung 2005 war er Professor für Klassische Archäologie an der Ruhr-Universität Bochum.

Büsing forscht unter anderem zur griechischen, makedonischen, kleinasiatischen und römischen Architektur. In diesem Zusammenhang befasst er sich auch mit metrologischen Fragen[1]. Er ist korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und ist mit der Archäologin Andrea Büsing-Kolbe verheiratet. Mit ihr leitete er in Norditalien zwischen Ficarolo und Gaiba die Ausgrabung einer römischen Straßenstation (Mansio).[2] Zu seinen akademischen Schülern gehören Ulrich-Walter Gans und Regina Peters-Abbey.

EinzelbelegeBearbeiten

  1. Hermann Büsing: Metrologische Beiträge. In: Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts 97, 1982; S. 1–45.
  2. Hermann Büsing, Andrea Büsing: Ein antikes Hotel in Oberitalien. Die Poststation von Ficarolo. In: Antike Welt 31, 2000, S. 281–288; Bochumer Archäologen graben antikes Nobelhotel aus.