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Henri Konan Bédié

ivorischer Politiker, Präsident der Elfenbeinküste
Henri Konan Bédié

Henri Konan Bédié (* 5. Mai 1934 in Dasiékro) war vom 7. Dezember 1993 bis 24. Dezember 1999 Präsident der Elfenbeinküste.

LebenBearbeiten

Bédié wurde als Angehöriger der Baule geboren und ging nach dem Schulabschluss zum Studium an die Universität Poitiers. Er stand zunächst im diplomatischen Dienst Frankreichs und wechselte mit der Unabhängigkeit der Elfenbeinküste 1961 in deren diplomatischen Dienst und wurde unter anderem der erste Botschafter der Elfenbeinküste in den Vereinigten Staaten. Von 1965 bis 1977 war er Minister für Wirtschaft und Finanzen. In der Zeit von 1978 bis 1980 war er Sonderberater des Präsidenten der Weltbank für afrikanische Angelegenheiten. Seit seiner Rückkehr 1980 war er Abgeordneter und Parlamentspräsident. Damit war er der zweite Mann im Staat.

Nach dem Tod von Präsident Félix Houphouët-Boigny im Dezember 1993 trat er verfassungsgemäß dessen Nachfolge an. Im Oktober 1995 wurde er in Wahlen bestätigt.

Bédié wurde Weihnachten 1999, in dem ersten erfolgreichen Militärputsch der Elfenbeinküste, durch den Obersten Robert Guéï entmachtet und von der französischen Armee nach Togo ausgeflogen.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Côte d'Ivoire: Ousted president arrives in Togo. In: irinnews.org. Integrated Regional Information Networks (IRIN), 26. Dezember 1999, abgerufen am 9. Mai 2013.