Hans-Dieter Haas

deutscher Hochschullehrer, Wirtschaftsgeograph

Hans-Dieter Haas (* 4. Oktober 1943 in Wirsitz, Provinz Posen) ist ein deutscher Wirtschaftsgeograph. Er lehrte als Ordinarius für Wirtschaftsgeographie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie und Betriebswirtschaftslehre der Internationalen Wirtschaftsräume.

LebenBearbeiten

Haas studierte von 1963 von 1969 Geographie, Wirtschaftswissenschaften und Geologie an der Universität Tübingen. Er promovierte 1969 und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1973 Akademischer Rat am Geographischen Institut der Universität Tübingen. 1972 verbrachte er ein DFG-Forschungssemester an der University of the West Indies in Kingston (Jamaika). 1976 wurde Haas habilitiert (Geographie).

Er wurde 1979 als Professor für Wirtschaftsgeographie an die Ludwig-Maximilians-Universität München berufen. Von 1983 bis 1984 war er Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1992 lehnte er einen Ruf für einen Lehrstuhl für Angewandte Geographie an der Universität Tübingen und einen Ruf für einen Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Universität Stuttgart ab. Seit 1992 ist Haas Ordinarius für Wirtschaftsgeographie (Lehrstuhlinhaber und Vorstand des Instituts für Wirtschaftsgeographie) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Haas war 1995 als Gastprofessor an der Washington State University in den USA. In den Jahren 1997 bis 2005 hatte er einen Lehrauftrag am staatlich nicht anerkannten Euro Business College München.

ForschungsgebieteBearbeiten

Haas forscht auf folgenden Gebieten:

  • Internationalisierung der Wirtschaft
  • Umwelt- und Ressourcenökonomie
  • Betriebliche Standortforschung
  • Vergleichende quantitative Regionalforschung

LiteraturBearbeiten

Martin Hess, Reinhard Paesler (Hrsg.): Wirtschaft und Raum. Wege und Erträge der Münchner wirtschaftsgeographischen Forschung. Herrn Professor Dr. Hans-Dieter Haas zum 65. Geburtstag gewidmet. Herbert Utz Verlag, München 2009, ISBN 978-3-8316-0944-4

WeblinksBearbeiten