Hamlet goes Business

Film von Aki Kaurismäki (1987)

Mit Hamlet goes Business brachte der finnische Filmregisseur Aki Kaurismäki seine Version von William Shakespeares Tragödie Hamlet auf die Leinwand. Die Handlung des Schwarzweißfilms hält sich weitgehend an die Vorlage und wurde von Kaurismäki in das Finnland des 20. Jahrhunderts versetzt.

Film
Titel Hamlet goes Business
Originaltitel Hamlet Liikemaailmassa
Produktionsland Finnland
Originalsprache Finnisch
Erscheinungsjahr 1987
Länge 85 Minuten
Stab
Regie Aki Kaurismäki
Drehbuch Aki Kaurismäki
Produktion Aki Kaurismäki
Musik Elmore James
Kamera Timo Salminen
Schnitt Raija Talvio
Besetzung

Handlung Bearbeiten

Hamlets Familie besitzt einen Papierkonzern, deren Figuren über Telefon kommunizieren und sich mit modernen Geräten überwachen. Handlungsablauf und Figurenrede wurden teilweise von Shakespeare adaptiert, jedoch großteils neu geschrieben. Klaus verjagt Hamlet, übernimmt dessen Betrieb und heiratet dessen Mutter. Klaus will zudem die Firmenphilosophie verändern und das Warensortiment umstellen. Hamlets Vater erscheint seinem Sohn als Geist und bittet ihn, den Mord zu rächen. Der Auftrag fordert immer mehr Todesopfer.

Kritik Bearbeiten

„Shakespeares Drama als Folie für Kapitalismuskritik, die die Handlungsfäden der Geschichte geschickt mit den Mustern des Gangsterfilms und der "Schwarzen Serie" verknüpft. Ein Film, der auch durch ironische Brechungen und düsteren Aberwitz überzeugt und sich zu einer flapsigen Aussage über die Schlechtigkeit der Welt verdichtet.“ - Lexikon des internationalen Films[1]

Quelle Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. CD-ROM-Ausgabe, Systhema, München 1996