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Der HC Luzern ist ein Schweizer Eishockeyklub aus Luzern, der 1998 gegründet wurde und heute in der viertklassigen 2. Liga spielt. Seine Heimspiele trägt der Verein im regionalen Eiszentrum Luzern (bis 2013 Swiss Life Arena) aus, welche 5.200 Zuschauer fasst. Der Verein pflegt Partnerschaften mit den Junioren des EV Zug, dem SC Reinach und dem EHC Engelberg.

HC Luzern
HC Luzern
Grösste Erfolge

SC Luzern:

  • NLB-Teilnahme 1997/98
  • Aufstieg in die NLB 1996
  • 1. Ligameister 1996, 1981 und 1976
Vereinsinformationen
Geschichte 1998 Gründung als Nachfolger des SC Luzern
Standort Luzern
Vereinsfarben Weiß-Blau
Liga 2. Liga, Gruppe 1
Spielstätte Regionales Eiszentrum Luzern
Kapazität 5200 Plätze
Cheftrainer Robert Küttel
Kapitän Reto Burkart

GeschichteBearbeiten

Der HC Luzern wurde 1998 als Nachfolgeverein des wegen finanzieller Probleme aufgelösten SC Luzern gegründet und trug seine Heimspiele zunächst in der Kunsteisbahn Tribschen aus, welche als Swiss-Life Arena gesamterneuert wurde.

Dem Verein fehlten zum Überleben lediglich 250.000 Schweizer Franken, die laut einem Zeitungsbericht der Neuen Luzerner Zeitung vom 5. Oktober 2010 als Unterstützungsbeitrag von der Stadt Luzern verweigert wurden.

Der Verein stieg schnell in die 2. Liga auf und kämpft dort seither um den Aufstieg in die 1. Liga, welcher bisher immer verfehlt wurde. Gegen Gegner wie Erzrivale EHC Seewen, HC Ceresio oder dem SC Weinfelden scheiterte die Mannschaft spätestens im Play-off Finale.

Der Verein leidet unter einem Zuschauerschwund aufgrund der Erfolglosigkeit und grossen Konkurrenz durch den Fussballverein FC Luzern.

Nach vier Saisons unter Thomas Balada (Wechsel als Assistenztrainer zum 1. Ligisten EHC Seewen), stand in der Saison 2012/13 der Slowake Milan Mrukvia als neuer Cheftrainer an der Bande mit dem Ziel, die teils neu zusammengestellte Mannschaft in die Playoffs zu führen.

Mit einem 3:2-Sieg über den Erstligisten EHC Uzwil qualifizierte sich der HC Luzern am Dienstag, 5. Februar 2019 für die erste Hauptrunde des Schweizer Cups der Saison 2019/20 und feierte damit den grössten Erfolg in seiner 21-jährigen Vereinsgeschichte. Auf dem Weg dorthin überstand der HCL insgesamt sechs Qualifikationsrunden und schaltete dabei mit dem HC Prättigau-Herrschaft (4:2) und dem EC Wil (4:0) noch zwei weitere höherklassige Vereine (beides Mannschaften aus der 1. Liga) aus. Damit verbleibt der HCL als einziger Zweitligist im Cup und darf im Spätsommer 2019 auf einen namhaften Gegner aus der National League oder Swiss League hoffen.[1]

Bekannte ehemalige TrainerBearbeiten

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Unterklassiges Luzern schafft die Sensation!!! In: HC Luzern. 6. Februar 2019, abgerufen am 22. Februar 2019 (deutsch).