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Gustavo Machaín

uruguayischer Fußballspieler

Gustavo Machaín, vollständiger Name Gustavo Darío Machaín Uhalde[1], (* 19. September 1965 in Montevideo) ist ein ehemaliger uruguayischer Fußballspieler und Trainer.

Gustavo Machaín
Personalia
Name Gustavo Darío Machaín Uhalde
Geburtstag 19. September 1965
Geburtsort MontevideoUruguay
Größe 180 cm
Position Abwehr
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1980–1986 Danubio FC
1987–1988 Liverpool FC
1989–1990 Club Atlético Progreso
1991 Central Español
1992 Sagan Tosu
1993 Central Español
1994 León de Huánuco 14 (1)
1995 Cienciano
1996–1997 Club Atlético Rentistas
1998 El Tanque Sisley
1999 Club Atlético Progreso
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
mind. 1985 Uruguay U-20 7 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1999–2001 Central Español (Jugend)
2003 Danubio FC (Jugend)
2009 Rocha FC
2010 Club Atlético Peñarol (Co-Trainer)
2011 Danubio FC
2015– CSD Municipal
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

SpielerkarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Der 1,80 Meter große Defensivakteur Machaín spielte im Laufe seiner Karriere zunächst von 1980 bis 1986 für den Danubio FC. Anschließend war er ab 1987 für den seinerzeitigen Zweitligisten Liverpool FC aktiv.[2] In jenem Jahr stieg er mit der von Julio César Antúnez trainierten Mannschaft in die Primera División auf.[3] 1989 wechselte er vom Liverpool Fútbol Club zu Progreso.[2] Dort wurde er in jener Saison mit der Mannschaft Uruguayischer Meister und erreichte mit dem Team das Achtelfinale der Copa Libertadores 1990.[4] Ab 1991 setzte er seine Karriere bei Central Español fort.[2] Anschließend ging er ins Ausland und spielte fortan 1992 für Sagan Tosu (PJM Futures) in Japans Vierter Liga.[4] 1993 kehrte er zu Central Español zurück. 1994 bzw. 1995 folgten zwei Karrierestationen in Peru bei León de Huánuco bzw. Cienciano.[2] Bei Huánuco debütierte er am 14. August 1994 am 15. Spieltag des Torneo Descentralizado und belegte schließlich mit der von Ramón Quiroga trainierten Mannschaft den vierten Platz in diesem Wettbewerb. Sein einziges Saisontor in seinen verletzungs- bzw. krankheitsbedingt nur 14 Saisoneinsätzen erzielte Machaín, der in jener Spielzeit unumstrittener Stammspieler war, beim 2:0-Sieg über die Sport Boys erzielte. Bei Cienciano war er 1995 einer der Schlüsselspieler der Mannschaft, die die Saison ebenfalls auf dem vierten Rang beendete.[4] In den Jahren 1996 und 1997 stand er wieder in Uruguay unter Vertrag. Sein Arbeitgeber in jenen Spielzeiten war der Club Atlético Rentistas. 1998 spielte er für El Tanque Sisley. 1999 beendet er seine Laufbahn als Spieler Progresos.[2]

NationalmannschaftBearbeiten

Machaín nahm mit der uruguayischen U-20-Auswahl an der U-20-Südamerikameisterschaft 1985 in Paraguay teil. Das uruguayische Team belegte dort den vierten Rang. Im Verlaufe des Turniers wurde er von Trainer Aníbal Gutiérrez Ponce siebenmal (kein Tor) eingesetzt.[5] Ferner nahm er 1985 mit Uruguay an der Universiade in Kobe teil.[4]

ErfolgeBearbeiten

  • Uruguayischer Meister: 1989

Trainer- und FunktionärslaufbahnBearbeiten

Nach der aktiven Karriere übernahm Machaín von 1999 bis 2001 zunächst ein Engagement als Trainer im Nachwuchsbereich bei Central Español.[4] 2003[2], nach anderen Quellen von 2002 bis 2009, war er als Jugendtrainer des Danubio FC tätig, wobei er 2009 auch interimsweise die Mannschaft der in der Primera División betreut haben soll.[4] Von Anfang August 2009 bis 11. Dezember 2009 hatte er die Position des Cheftrainers beim Rocha FC in der Segunda División inne. Dem schloss sich unmittelbar eine Tätigkeit bis Mitte Oktober 2010 als Fußballdirektor bei CSD Municipal in Guatemala an.[2] Er wirkte dort auch als Co-Trainer Jorge Habeggers[4] und als Interimstrainer.[6] Vom 15. Oktober bis 23. November 2010 war er Co-Trainer unter Manuel Gregorio Keosseián beim Club Atlético Peñarol.[2] Ab Januar 2011 übernahm er die Position des Generalkoordinators der Jugendabteilung bei Danubio.[4] Vom 10. Mai 2011 bis 17. Juni 2011 arbeitete er dort als Cheftrainer der Erstligamannschaft.[2][1] Später war er bis zu seinem Rücktritt im Juni 2012 Sportdirektor der Montevideaner. Das Amt gab er auf, um ab Ende Juni 2012 erneut ein Amt beim guatemaltekischen Club Municipal zu übernehmen.[7] Dort war er auch noch im Mai 2015 weiterhin als Sportlicher Leiter tätig.[8] Im November 2015 wechselte er bei den Guatemalteken wieder auf die Trainerbank.[9]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Profil auf soccerway.com, abgerufen am 2. Juni 2015
  2. a b c d e f g h i Profil auf footballdatabase.eu, abgerufen am 2. Juni 2015
  3. El milagro del Tola (spanisch) auf liverpoolfc.com.uy, abgerufen am 2. Juni 2015
  4. a b c d e f g h Gustavo Machaín: Marcado con garra (spanisch) auf dechalaca.com vom 17. Mai 2011, abgerufen am 2. Juni 2015
  5. Sudamericanos s20: década del 80 (Memento des Originals vom 30. Juni 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.auf.org.uy (spanisch) auf auf.org.uy, abgerufen am 2. Juni 2015
  6. Gustavo Machain nuevamente al frente de las fuerzas basicas (Memento des Originals vom 2. Juni 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pentarojo.com (spanisch) auf pentarojo.com vom 20. Juni 2012, abgerufen am 2. Juni 2015
  7. Gustavo Machain nuevamente al frente de las fuerzas basicas (Memento des Originals vom 2. Juni 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pentarojo.com (spanisch) auf pentarojo.com vom 20. Juni 2012, abgerufen am 2. Juni 2015
  8. Municipal de Gustavo Machaín campeón en Guatemala (spanisch) auf embajadoresdelgol.com vom 25. Mai 2015, abgerufen am 2. Juni 2015
  9. Gustavo Machaín - Profil auf soccerway.com, abgerufen am 22. Oktober 2016