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Gustav Gottfried Keil (* 20. Mai 1836 in Hildesheim; † 6. Januar 1894 in Siegen) war ein Landrat des Landkreises Siegen.

LebenBearbeiten

Keil studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Rechtswissenschaften. 1855 wurde er Mitglied des Corps Palatia Bonn.[1] 1858 trat er als Auditor in den Staatsdienst des Königreichs Hannover ein. Als solcher war er in verschiedenen Orten tätig. Im Jahr 1862 wurde er zum Amtsassessor in Aurich ernannt. Ein Jahr später wurde er mit der Verwaltung des Bürgermeisteramtes in Burgdorf beauftragt. Nach der preußischen Annexion 1867 wurde er wegen Renitenz gegen die preußischen Behörden des Amtes enthoben und aus Burgdorf ausgewiesen. Stattdessen wurde er in den preußischen Staatsdienst übernommen und an die Regierung in Oppeln überwiesen. 1869 wechselte er an die Regierung in Königsberg. Kurze Zeit wechselte er nach Liegnitz. Im Jahr 1871 wurde er mit der Verwaltung des Landratsamtes im Kreis Marienburg beauftragt. Ein Jahr später wurde er definitiv zum Landrat ernannt. Im Jahr 1877 wurde er mit der Verwaltung des Kreises Siegen beauftragt ehe er 1877 zum Landrat ernannt wurde. Er war 1885 Deputierter bei der Generalsynode in Berlin.

WeblinksBearbeiten

  • Eintrag auf westfaelische-geschichte.de

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Korpslisten 1910, 25, 246
VorgängerAmtNachfolger
Albert von DörnbergLandrat des Landkreises Siegen
1877–1894
Ernst Rudolf Schepp