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Guillermo Sanguinetti

uruguayischer Fußballspieler

Guillermo Sanguinetti, vollständiger Name Guillermo Óscar Sanguinetti Giordano, (* 21. Juni 1966 in Montevideo[1]) ist ein ehemaliger uruguayischer Fußballspieler und heutiger Trainer. Er ist der Vater des Fußballspielers Nicolás Sanguinetti.[2]

Guillermo Sanguinetti
Guillermo Sanguinetti (34651581670).jpg
Personalia
Name Guillermo Óscar Sanguinetti Giordano
Geburtstag 21. Juni 1966
Geburtsort MontevideoUruguay
Größe 175 cm
Position Abwehr
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1985 Nacional Montevideo
1986–1987 Central Español
1988–1989 Montevideo Wanderers
1989 Sud América
1990–1991 Racing Club de Montevideo
1991–2003 Gimnasia y Esgrima La Plata
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1991–1997 Uruguay 20 (1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2004–2005 Club Olimpo (Co-Trainer)
2005–2006 Argentinos Juniors (Co-Trainer)
2006–2007 Club Atlético Peñarol (Co-Trainer)
2008 Gimnasia y Esgrima La Plata
2009 Club Atlético Cerro
2010–2011 Sportivo Luqueño
2012 Bella Vista
2012–2013 Cúcuta Deportivo
2014–2015 Alianza Lima
2016 River Ecuador
2017– Delfín Sporting Club
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

SpielerkarriereBearbeiten

VereineBearbeiten

Der 1,75 Meter große Defensivakteur[3] „Topo“[2] Sanguinetti stand zu Beginn seiner Karriere 1985 in Reihen von Nacional Montevideo. Von 1986 bis 1987 spielte er für Central Español. Anschließend war er von 1988 bis 1989 bei den Montevideo Wanderers[3] und 1989 ebenfalls bei Sud América aktiv.[4] Es folgte eine von 1990 bis 1991 währende Karrierestation beim Racing Club de Montevideo. Sodann wechselte er Mitte 1991 nach Argentinien zu Gimnasia y Esgrima La Plata. Dort wird er bis Mitte 2003 als Kadermitglied geführt.[3] Für die Argentinier lief er in 383 nationalen und 18 internationalen Begegnungen auf und ist damit derjenige Spieler mit den meisten Einsätzen in der Klubhistorie. Teilweise unter Auslassung von Nacional Montevideo auch der uruguayische Verein Cacao als Vereinsstation für ihn geführt.[5]

NationalmannschaftBearbeiten

Sanguinetti debütierte am 5. Mai 1991 bei der 0:1-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen USA unter Trainer Pedro Ramón Cubilla mit einem Startelfeinsatz in der uruguayischen A-Nationalmannschaft.[6] Sein letzter Länderspieleinsatz datiert vom 16. November 1997 beim 5:3-Heimsieg im WM-Qualifikationsspiel gegen Ecuador.[7] Er nahm mit der „Celeste“ an der Copa América 1991 und 1993 teil. Insgesamt bestritt er 20 A-Länderspiele und schoss ein Tor.[8]

TrainertätigkeitBearbeiten

Nach seiner aktiven Karriere war Sanguinetti von Oktober 2004 bis Ende Juni 2005 zunächst als Co-Trainer beim Club Olimpo tätig. Sodann wirkte er in der gleichen Funktion von Anfang August 2005 bis Mitte Juli 2006 bei den Argentinos Juniors. Unmittelbar darauf nahm er eine Stelle als Assistenztrainer beim Club Atlético Peñarol an. Dieses Engagement endete zur Jahresmitte 2007. In den ersten neun Monaten 2008 war er Cheftrainer bei Gimnasia y Esgrima La Plata. Am 14. August 2009 übernahm er die Position des verantwortlichen Trainers beim Team des uruguayischen Erstligisten Club Atlético Cerro. Bereits am 2. Dezember 2009 endete die Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Klub. Bei Sportivo Luqueño hatte er von Dezember 2010 bis in den Februar 2011 seine nächste Cheftraineranstellung.[3] Von Juni 2012 bis November jenen Jahres wirkte er als Trainer bei Bella Vista. Im Monat seines dortigen Ausscheidens übernahm er anschließend die Trainerstelle beim kolumbianischen Verein Cúcuta Deportivo. Bei den Kolumbianern schied er im Juni 2013 aus dem Amt. Im Januar 2014 verpflichtete ihn Alianza Lima. Während seiner bis Mai 2015 andauernden Trainertätigkeit bei den Peruanern gewann er mit der Mannschaft 2014 die Copa Inca. Von März 2016 bis zum 8. November 2016 stand er als Coach bei River Ecuador unter Vertrag.[1][9] Seit Januar 2017 bildet er mit seinem Assistenten Adinolfi das Trainergespann beim Delfín Sporting Club.[10] Dort gewann er mit dem Team die erste Meisterschaftsphase des Jahres 2017, das damit erstmals in der Vereinsgeschichte auch die Qualifikation für die Copa Libertadores sicher stellte.[11]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Profil auf soccerway.com, abgerufen am 18. Dezember 2016
  2. a b Fénix: Llegó el “Cacique” Medina; a prueba Nicolás Sanguinetti, el hijo del “Topo” (spanisch) auf tenfield.com.uy vom 12. Januar 2015, abgerufen am 18. Dezember 2016
  3. a b c d Profil auf footballdatabase.eu, abgerufen am 18. Dezember 2016
  4. GUILLERMO SANGUINETTI (Memento des Originals vom 20. Dezember 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gimnasia.org.ar (spanisch) auf gimnasia.org.ar, abgerufen am 18. Dezember 2016
  5. Alianza Lima: Guillermo Sanguinetti recordó sus épocas de futbolista (Memento des Originals vom 21. Dezember 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/depor.com (spanisch) auf depor.com vom 1. Dezember 2014, abgerufen am 18. Dezember 2016
  6. Uruguay - International Matches 1991-1995 auf rsssf.com, abgerufen am 18. Dezember 2016
  7. Uruguay - International Matches 1996-2000 auf rsssf.com, abgerufen am 18. Dezember 2016
  8. Uruguay - Record International Players auf rsssf.com, abgerufen am 18. Dezember 2016
  9. River Ecuador se quedó sin entrenador tras renuncia de Guillermo Sanguinetti (spanisch) auf elcomercio.com vom 8. November 2016, abgerufen am 10. August 2017
  10. Alianza Lima: Guillermo Sanguinetti dirigirá a este club que busca hacer historia (spanisch) auf libero.pe vom 5. Januar 2017, abgerufen am 10. August 2017
  11. Sanguinetti campeón en Ecuador (spanisch) auf tenfield.com.uy vom 1. Juli 2017, abgerufen am 10. August 2017