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Liste der Sieger der großen Landesrundfahrten im Radsport

Wikimedia-Liste
(Weitergeleitet von Grand Tours)
Eddy Merckx gewann insgesamt elf große Landesrundfahrten.
Bernard Hinault gewann zehn große Landesrundfahrten und ist einer der drei Fahrer, die alle drei Rennen mehr als einmal gewinnen konnte.

Die Liste der Sieger der großen Landesrundfahrten im Radsport listet alle Sieger der drei großen Landesrundfahrten im StraßenradsportGiro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España, auch „Grand Tours“ (eng., urspr. frz. Grands Tours) genannt – auf. In weiteren Listen sind die einzelnen Fahrer und Nationen nach der Zahl ihrer Siege, sowohl insgesamt als auch bei jeder einzelnen Rundfahrt, sortiert. Darüber hinaus werden die Fahrer gesondert dargestellt, denen es gelang, mehrere der Rundfahrten in einem Kalenderjahr zu gewinnen.

Die drei großen Landesrundfahrten sind die einzigen Rennen im Radsport-Rennkalender, die über mehr als 14 Tage ausgetragen werden und werden daher auch die dreiwöchigen Rundfahrten genannt. In den Anfangsjahren wurden die Rundfahrten teilweise über einen kürzeren Zeitraum ausgetragen. Die Reihung der Rundfahrten in der Tabelle – Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España – entspricht der heutigen Austragungsreihenfolge. Dabei war die Vuelta a España bis einschließlich 1994 die erste der drei Rundfahrten im Jahresverlauf. Erst seit 1995 wird sie im September als letztes der Rennen veranstaltet. Die farbliche Hinterlegung der Fahrernamen orientiert sich an den aktuellen Führungstrikots der Rundfahrten – dem Maglia Rosa („Rosa Trikot“) beim Giro d’Italia, dem Maillot jaune („Gelbes Trikot“) bei der Tour de France und dem Jersey Rojo („Rotes Trikot“) bei der Vuelta a España. Die Führungstrikots wurden bei den Rundfahrten erst einige Zeit nach deren Entstehung eingeführt und bei der Vuelta a España wechselten die Farben des Führungstrikots in der Geschichte bereits mehrfach. Zur einheitlichen Darstellung werden jedoch alle Sieger der jeweiligen Rundfahrt entsprechend hinterlegt.

Insgesamt konnten 149 Fahrer mindestens eine der großen Landesrundfahrten gewinnen, davon waren 53 mehrfach erfolgreich. Rekordgewinner mit insgesamt elf Erfolgen bei großen Landesrundfahrten ist der Belgier Eddy Merckx. Merckx ist auch einer von sieben Fahrern, die in ihrer Karriere jede der drei Rundfahrten mindestens einmal für sich entscheiden konnten. Die anderen sechs sind der Brite Christopher Froome, die Italiener Felice Gimondi und Vincenzo Nibali, die beiden Franzosen Jacques Anquetil und Bernard Hinault sowie der Spanier Alberto Contador. Die beiden Letztgenannten sind dabei die einzigen Fahrer, die jede der drei Rundfahrten mehr als einmal siegreich beenden konnten. Die erfolgreichste Nation bei den großen Landesrundfahrten ist Italien mit insgesamt 85 Erfolgen.

Den Rekord für die meisten Siege bei einer der drei Rundfahrten hielt der Amerikaner Lance Armstrong mit sieben Siegen bei der Tour de France, die ihm im Jahre 2012 wegen Dopings jedoch aberkannt wurden. Die meisten Siege bei der Tour de France gelangen damit Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Eddy Merckx sowie dem Spanier Miguel Indurain mit jeweils fünf Erfolgen. Rekordsieger des Giro d’Italia sind Eddy Merckx sowie die Italiener Alfredo Binda und Fausto Coppi mit jeweils fünf Erfolgen, bei der Vuelta a España der Schweizer Tony Rominger und die Spanier Roberto Heras und Alberto Contador mit jeweils drei Erfolgen, wobei Heras 2005 nach seinem ursprünglich vierten Erfolg (zunächst)[1] nachträglich wegen Dopings disqualifiziert wurde.

Bislang gewann kein Fahrer alle drei Rundfahrten in einem Kalenderjahr. Eddy Merckx gelang es jedoch, jahrensübergreifend vier Rundfahrten in Folge zu gewinnen (Giro d’Italia und Tour de France 1972, Vuelta a España und Giro d’Italia 1973); Bernard Hinault und Christopher Froome waren jahresübergreifend bei drei Rundfahrten in Folge siegreich (Hinault: Giro d’Italia und Tour de France 1982, Vuelta a España 1983; Froome: Tour de France und Vuelta a España 2017, Giro d‘Italia 2018). Den Sieg bei zwei Rundfahrten in einem Kalenderjahr schafften insgesamt neun Fahrer; Rekordhalter ist auch hier Eddy Merckx mit vier Doppelerfolgen. Zuletzt gewann Christopher Froome 2017 mit der Tour de France und der Vuelta a España zwei Rundfahrten in einem Kalenderjahr.

Inhaltsverzeichnis

Sieger nach AustragungsjahrBearbeiten

Jahr Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
1903 Frankreich  Maurice Garin
1904 Frankreich  Henri Cornet[2]
1905 Frankreich  Louis Trousselier
1906 Frankreich  René Pottier
1907 Frankreich  Lucien Petit-Breton
1908 Frankreich  Lucien Petit-Breton
1909 Italien 1861  Luigi Ganna Luxemburg  François Faber
1910 Italien 1861  Carlo Galetti Frankreich  Octave Lapize
1911 Italien 1861  Carlo Galetti Frankreich  Gustave Garrigou
1912 Italien 1861  Atala[3] Belgien  Odiel Defraeye
1913 Italien 1861  Carlo Oriani Belgien  Philippe Thys
1914 Italien 1861  Alfonso Calzolari Belgien  Philippe Thys
1915 keine Austragung, Erster Weltkrieg keine Austragung, Erster Weltkrieg
1916 keine Austragung, Erster Weltkrieg keine Austragung, Erster Weltkrieg
1917 keine Austragung, Erster Weltkrieg keine Austragung, Erster Weltkrieg
1918 keine Austragung, Erster Weltkrieg keine Austragung, Erster Weltkrieg
1919 Italien 1861  Costante Girardengo Belgien  Firmin Lambot
1920 Italien 1861  Gaetano Belloni Belgien  Philippe Thys
1921 Italien 1861  Giovanni Brunero Belgien  Léon Scieur
1922 Italien 1861  Giovanni Brunero Belgien  Firmin Lambot
1923 Italien 1861  Costante Girardengo Frankreich  Henri Pélissier
1924 Italien 1861  Giuseppe Enrici Italien 1861  Ottavio Bottecchia
1925 Italien 1861  Alfredo Binda Italien 1861  Ottavio Bottecchia
1926 Italien 1861  Giovanni Brunero Belgien  Lucien Buysse
1927 Italien 1861  Alfredo Binda Luxemburg  Nicolas Frantz
1928 Italien 1861  Alfredo Binda Luxemburg  Nicolas Frantz
1929 Italien 1861  Alfredo Binda Belgien  Maurice Dewaele
1930 Italien 1861  Luigi Marchisio Frankreich  André Leducq
1931 Italien 1861  Francesco Camusso Frankreich  Antonin Magne
1932 Italien 1861  Antonio Pesenti Frankreich  André Leducq
1933 Italien 1861  Alfredo Binda Frankreich  Georges Speicher
1934 Italien 1861  Learco Guerra Frankreich  Antonin Magne
1935 Italien 1861  Vasco Bergamaschi Belgien  Romain Maes Belgien  Gustaaf Deloor
1936 Italien 1861  Gino Bartali Belgien  Sylvère Maes Belgien  Gustaaf Deloor
1937 Italien 1861  Gino Bartali Frankreich  Roger Lapébie keine Austragung, Spanischer Bürgerkrieg
1938 Italien 1861  Giovanni Valetti Italien 1861  Gino Bartali keine Austragung, Spanischer Bürgerkrieg
1939 Italien 1861  Giovanni Valetti Belgien  Sylvère Maes keine Austragung, Spanischer Bürgerkrieg
1940 Italien 1861  Fausto Coppi keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Spanischer Bürgerkrieg
1941 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg Spanien 1938  Julián Berrendero
1942 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg Spanien 1938  Julián Berrendero
1943 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg
1944 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg
1945 keine Austragung, Zweiter Weltkrieg keine Austragung, Zweiter Weltkrieg Spanien 1938  Delio Rodríguez
1946 Italien  Gino Bartali keine Austragung, Zweiter Weltkrieg Spanien 1945  Dalmacio Langarica
1947 Italien  Fausto Coppi Frankreich  Jean Robic Belgien  Edward Van Dijck
1948 Italien  Fiorenzo Magni Italien  Gino Bartali Spanien 1945  Bernardo Ruiz
1949 Italien  Fausto Coppi Italien  Fausto Coppi keine Austragung
1950 Schweiz  Hugo Koblet Schweiz  Ferdy Kübler Spanien 1945  Emilio Rodríguez
1951 Italien  Fiorenzo Magni Schweiz  Hugo Koblet keine Austragung
1952 Italien  Fausto Coppi Italien  Fausto Coppi keine Austragung
1953 Italien  Fausto Coppi Frankreich  Louison Bobet keine Austragung
1954 Schweiz  Carlo Clerici Frankreich  Louison Bobet keine Austragung
1955 Italien  Fiorenzo Magni Frankreich  Louison Bobet Frankreich  Jean Dotto
1956 Luxemburg  Charly Gaul Frankreich  Roger Walkowiak Italien  Angelo Conterno
1957 Italien  Gastone Nencini Frankreich  Jacques Anquetil Spanien 1945  Jesús Loroño
1958 Italien  Ercole Baldini Luxemburg  Charly Gaul Frankreich  Jean Stablinski
1959 Luxemburg  Charly Gaul Spanien 1945  Federico Bahamontes Spanien 1945  Antonio Suárez
1960 Frankreich  Jacques Anquetil Italien  Gastone Nencini Belgien  Frans De Mulder
1961 Italien  Arnaldo Pambianco Frankreich  Jacques Anquetil Spanien 1945  Angelino Soler
1962 Italien  Franco Balmamion Frankreich  Jacques Anquetil Deutschland BR  Rudi Altig
1963 Italien  Franco Balmamion Frankreich  Jacques Anquetil Frankreich  Jacques Anquetil
1964 Frankreich  Jacques Anquetil Frankreich  Jacques Anquetil Frankreich  Raymond Poulidor
1965 Italien  Vittorio Adorni Italien  Felice Gimondi Deutschland BR  Rolf Wolfshohl
1966 Italien  Gianni Motta Frankreich  Lucien Aimar Spanien 1945  Francisco Gabica
1967 Italien  Felice Gimondi Frankreich  Roger Pingeon Niederlande  Jan Janssen
1968 Belgien  Eddy Merckx Niederlande  Jan Janssen Italien  Felice Gimondi
1969 Italien  Felice Gimondi Belgien  Eddy Merckx Frankreich  Roger Pingeon
1970 Belgien  Eddy Merckx Belgien  Eddy Merckx Spanien 1945  Luis Ocaña
1971 Schweden  Gösta Pettersson Belgien  Eddy Merckx Belgien  Ferdi Bracke
1972 Belgien  Eddy Merckx Belgien  Eddy Merckx Spanien 1945  José Manuel Fuente
1973 Belgien  Eddy Merckx Spanien 1945  Luis Ocaña Belgien  Eddy Merckx
1974 Belgien  Eddy Merckx Belgien  Eddy Merckx Spanien 1945  José Manuel Fuente
1975 Italien  Fausto Bertoglio Frankreich  Bernard Thévenet Spanien 1945  Agustín Tamames
1976 Italien  Felice Gimondi Belgien  Lucien Van Impe Spanien 1945  José Pesarrodona
1977 Belgien  Michel Pollentier Frankreich  Bernard Thévenet Belgien  Freddy Maertens
1978 Belgien  Johan De Muynck Frankreich  Bernard Hinault Frankreich  Bernard Hinault
1979 Italien  Giuseppe Saronni Frankreich  Bernard Hinault Niederlande  Joop Zoetemelk
1980 Frankreich  Bernard Hinault Niederlande  Joop Zoetemelk Spanien 1977  Faustino Rupérez
1981 Italien  Giovanni Battaglin Frankreich  Bernard Hinault Italien  Giovanni Battaglin
1982 Frankreich  Bernard Hinault Frankreich  Bernard Hinault Spanien  Marino Lejarreta
1983 Italien  Giuseppe Saronni Frankreich  Laurent Fignon Frankreich  Bernard Hinault
1984 Italien  Francesco Moser Frankreich  Laurent Fignon Frankreich  Éric Caritoux
1985 Frankreich  Bernard Hinault Frankreich  Bernard Hinault Spanien  Pedro Delgado
1986 Italien  Roberto Visentini Vereinigte Staaten  Greg LeMond Spanien  Álvaro Pino
1987 Irland  Stephen Roche Irland  Stephen Roche Kolumbien  Luis Herrera
1988 Vereinigte Staaten  Andrew Hampsten Spanien  Pedro Delgado Irland  Sean Kelly
1989 Frankreich  Laurent Fignon Vereinigte Staaten  Greg LeMond Spanien  Pedro Delgado
1990 Italien  Gianni Bugno Vereinigte Staaten  Greg LeMond Italien  Marco Giovannetti
1991 Italien  Franco Chioccioli Spanien  Miguel Indurain Spanien  Melchor Mauri
1992 Spanien  Miguel Indurain Spanien  Miguel Indurain Schweiz  Tony Rominger
1993 Spanien  Miguel Indurain Spanien  Miguel Indurain Schweiz  Tony Rominger
1994 Russland  Eugeni Berzin Spanien  Miguel Indurain Schweiz  Tony Rominger
1995 Schweiz  Tony Rominger Spanien  Miguel Indurain Frankreich  Laurent Jalabert
1996 Russland  Pawel Tonkow Danemark  Bjarne Riis[4] Schweiz  Alex Zülle
1997 Italien  Ivan Gotti Deutschland  Jan Ullrich Schweiz  Alex Zülle
1998 Italien  Marco Pantani Italien  Marco Pantani Spanien  Abraham Olano
1999 Italien  Ivan Gotti Vereinigte Staaten  Lance Armstrong[5] Deutschland  Jan Ullrich
2000 Italien  Stefano Garzelli Vereinigte Staaten  Lance Armstrong[5] Spanien  Roberto Heras
2001 Italien  Gilberto Simoni Vereinigte Staaten  Lance Armstrong[5] Spanien  Ángel Casero
2002 Italien  Paolo Savoldelli Vereinigte Staaten  Lance Armstrong[5] Spanien  Aitor González
2003 Italien  Gilberto Simoni Vereinigte Staaten  Lance Armstrong[5] Spanien  Roberto Heras
2004 Italien  Damiano Cunego Vereinigte Staaten  Lance Armstrong[5] Spanien  Roberto Heras
2005 Italien  Paolo Savoldelli Vereinigte Staaten  Lance Armstrong[5] Spanien  Roberto Heras
2006 Italien  Ivan Basso Spanien  Óscar Pereiro[6] Kasachstan  Alexander Winokurow
2007 Italien  Danilo Di Luca Spanien  Alberto Contador Russland  Denis Menschow
2008 Spanien  Alberto Contador Spanien  Carlos Sastre Spanien  Alberto Contador
2009 Russland  Denis Menschow Spanien  Alberto Contador Spanien  Alejandro Valverde
2010 Italien  Ivan Basso Luxemburg  Andy Schleck[7] Italien  Vincenzo Nibali
2011 Italien  Michele Scarponi[8] Australien  Cadel Evans Spanien  Juan José Cobo
2012 Kanada  Ryder Hesjedal Vereinigtes Konigreich  Bradley Wiggins Spanien  Alberto Contador
2013 Italien  Vincenzo Nibali Vereinigtes Konigreich  Christopher Froome Vereinigte Staaten  Christopher Horner
2014 Kolumbien  Nairo Quintana Italien  Vincenzo Nibali Spanien  Alberto Contador
2015 Spanien  Alberto Contador Vereinigtes Konigreich  Christopher Froome Italien  Fabio Aru
2016 Italien  Vincenzo Nibali Vereinigtes Konigreich  Christopher Froome Kolumbien  Nairo Quintana
2017 Niederlande  Tom Dumoulin Vereinigtes Konigreich  Christopher Froome Vereinigtes Konigreich  Christopher Froome
2018 Vereinigtes Konigreich  Christopher Froome Vereinigtes Konigreich  Geraint Thomas Vereinigtes Konigreich  Simon Yates

Fahrer nach Anzahl der SiegeBearbeiten

Fahrer: Gibt den Namen des Fahrers an.
Von: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer erstmals eine große Landesrundfahrt gewinnen konnte.
Bis: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer letztmals eine große Landesrundfahrt gewinnen konnte.
Gesamt: Gibt die Anzahl der Siege bei den großen Landesrundfahrten an. Nach diesem Wert richtet sich die Platzierung in der Tabelle.
Giro d’Italia: Gibt die Anzahl der Siege beim Giro d’Italia an.
Tour de France: Gibt die Anzahl der Siege bei der Tour de France an.
Vuelta a España: Gibt die Anzahl der Siege bei der Vuelta a España an.

Fahrer Von Bis Gesamt Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
01. Belgien  Eddy Merckx 1968 1974 11 5 5 1
02. Frankreich  Bernard Hinault 1978 1985 10 3 5 2
03. Frankreich  Jacques Anquetil 1957 1964 8 2 5 1
04. Spanien  Alberto Contador[9] 2007 2015 7 2 2 3
04. Italien  Fausto Coppi 1940 1953 7 5 2
04. Spanien  Miguel Indurain 1991 1995 7 2 5
07. Vereinigtes Konigreich  Christopher Froome 2013 2018 6 1 4 1
08. Italien  Gino Bartali 1936 1948 5 3 2
08. Italien 1861  Alfredo Binda 1925 1933 5 5
08. Italien  Felice Gimondi 1965 1976 5 3 1 1
11. Italien  Vincenzo Nibali 2010 2016 4 2 1 1
10. Schweiz  Tony Rominger 1992 1995 4 1 3
12. Frankreich  Louison Bobet 1953 1955 3 3
12. Italien 1861  Giovanni Brunero 1921 1926 3 3
12. Spanien  Pedro Delgado 1985 1989 3 1 2
12. Frankreich  Laurent Fignon 1983 1989 3 1 2
12. Luxemburg  Charly Gaul 1956 1959 3 2 1
12. Spanien  Roberto Heras[1] 2000 2004 3 3
12. Vereinigte Staaten  Greg LeMond 1986 1990 3 3
12. Italien  Fiorenzo Magni 1948 1955 3 3
12. Russland  Denis Menschow[1] 2005 2009 3 1 2
12. Belgien  Philippe Thys 1913 1920 3 3
22. Italien  Franco Balmamion 1962 1963 2 2
22. Italien  Ivan Basso 2006 2010 2 2
22. Italien  Giovanni Battaglin 1981 1981 2 1 1
22. Spanien 1938  Julián Berrendero 1941 1942 2 2
22. Italien 1861  Ottavio Bottecchia 1924 1925 2 2
22. Belgien  Gustaaf Deloor 1935 1936 2 2
22. Luxemburg  Nicolas Frantz 1927 1928 2 2
22. Spanien 1945  José Manuel Fuente 1972 1974 2 2
22. Italien 1861  Carlo Galetti[3] 1910 1911 2 2
22. Italien 1861  Costante Girardengo 1919 1923 2 2
22. Italien  Ivan Gotti 1997 1999 2 2
22. Niederlande  Jan Janssen 1967 1968 2 1 1
22. Schweiz  Hugo Koblet 1950 1951 2 1 1
22. Belgien  Firmin Lambot 1919 1922 2 2
22. Frankreich  André Leducq 1930 1932 2 2
22. Belgien  Sylvère Maes 1936 1939 2 2
22. Frankreich  Antonin Magne 1931 1934 2 2
22. Italien  Gastone Nencini 1957 1960 2 1 1
22. Spanien 1945  Luis Ocaña 1970 1972 2 1 1
22. Italien  Marco Pantani 1998 1998 2 1 1
22. Frankreich  Lucien Petit-Breton 1907 1908 2 2
22. Frankreich  Roger Pingeon 1967 1969 2 1 1
22. Irland  Stephen Roche 1987 1987 2 1 1
22. Italien  Giuseppe Saronni 1979 1983 2 2
22. Italien  Paolo Savoldelli 2002 2005 2 2
22. Italien  Gilberto Simoni 2001 2003 2 2
22. Frankreich  Bernard Thévenet 1975 1977 2 2
22. Deutschland  Jan Ullrich 1997 1999 2 1 1
22. Italien 1861  Giovanni Valetti 1938 1939 2 2
22. Niederlande  Joop Zoetemelk 1979 1980 2 1 1
22. Schweiz  Alex Zülle 1996 1997 2 2
22. Kolumbien  Nairo Quintana 2014 2016 2 1 1
54. Italien  Vittorio Adorni 1965 1965 1 1
54. Frankreich  Lucien Aimar 1966 1966 1 1
54. Deutschland Bundesrepublik  Rudi Altig 1962 1962 1 1
54. Italien  Fabio Aru 2015 2015 1 1
54. Spanien 1945  Federico Bahamontes 1959 1959 1 1
54. Italien  Ercole Baldini 1958 1958 1 1
54. Italien 1861  Gaetano Belloni 1920 1920 1 1
54. Italien 1861  Vasco Bergamaschi 1935 1935 1 1
54. Italien  Fausto Bertoglio 1975 1975 1 1
54. Russland  Eugeni Berzin 1994 1994 1 1
54. Belgien  Ferdi Bracke 1971 1971 1 1
54. Italien  Gianni Bugno 1990 1990 1 1
54. Belgien  Lucien Buysse 1966 1966 1 1
54. Italien 1861  Alfonso Calzolari 1914 1914 1 1
54. Italien 1861  Francesco Camusso 1931 1931 1 1
54. Frankreich  Éric Caritoux 1984 1984 1 1
54. Spanien  Ángel Casero 2001 2001 1 1
54. Italien  Franco Chioccioli 1991 1991 1 1
54. Schweiz  Carlo Clerici 1954 1954 1 1
54. Spanien  Juan José Cobo 2011 2011 1 1
54. Italien  Angelo Conterno 1956 1956 1 1
54. Frankreich  Henri Cornet[2] 1904 1904 1 1
54. Italien  Damiano Cunego 2004 2004 1 1
54. Belgien  Frans De Mulder 1960 1960 1 1
54. Belgien  Odiel Defraeye 1912 1912 1 1
54. Belgien  Johan De Muynck 1978 1978 1 1
54. Belgien  Maurice Dewaele 1929 1929 1 1
54. Italien  Danilo Di Luca 2007 2007 1 1
54. Frankreich  Jean Dotto 1955 1955 1 1
54. Niederlande  Tom Dumoulin 2017 2017 1 1
54. Italien 1861  Giuseppe Enrici 1924 1924 1 1
54. Australien  Cadel Evans 2011 2011 1 1
54. Luxemburg  François Faber 1909 1909 1 1
54. Spanien 1945  Francisco Gabica 1966 1966 1 1
54. Italien 1861  Luigi Ganna[3] 1909 1909 1 1
54. Frankreich  Maurice Garin[2] 1903 1903 1 1
54. Frankreich  Gustave Garrigou 1911 1911 1 1
54. Italien  Stefano Garzelli 2000 2000 1 1
54. Italien  Marco Giovannetti 1990 1990 1 1
54. Spanien  Aitor González 2002 2002 1 1
54. Italien 1861  Learco Guerra 1934 1934 1 1
54. Vereinigte Staaten  Andrew Hampsten 1988 1988 1 1
54. Kolumbien  Luise Herrera 1987 1987 1 1
54. Kanada  Ryder Hesjedal 2012 2012 1 1
54. Vereinigte Staaten  Christopher Horner 2013 2013 1 1
54. Frankreich  Laurent Jalabert 1995 1995 1 1
54. Irland  Sean Kelly 1988 1988 1 1
54. Schweiz  Ferdy Kübler 1950 1950 1 1
54. Spanien 1945  Dalmacio Langarica 1946 1946 1 1
54. Frankreich  Roger Lapébie 1937 1937 1 1
54. Frankreich  Octave Lapize 1910 1910 1 1
54. Spanien  Marino Lejarreta 1988 1988 1 1
54. Spanien 1945  Jesús Loroño 1957 1957 1 1
54. Belgien  Freddy Maertens 1977 1977 1 1
54. Belgien  Romain Maes 1935 1935 1 1
54. Italien 1861  Luigi Marchisio 1930 1930 1 1
54. Spanien  Melchor Mauri 1991 1991 1 1
54. Italien  Francesco Moser 1984 1984 1 1
54. Italien  Gianni Motta 1966 1966 1 1
54. Spanien  Abraham Olano 1998 1998 1 1
54. Italien 1861  Carlo Oriani 1998 1998 1 1
54. Italien  Arnaldo Pambianco 1961 1961 1 1
54. Frankreich  Henri Pélissier 1923 1923 1 1
54. Spanien  Óscar Pereiro[6] 2006 2006 1 1
54. Spanien 1945  José Pesarrodona 1976 1976 1 1
54. Italien 1861  Antonio Pesenti 1932 1932 1 1
54. Schweden  Gösta Pettersson 1971 1971 1 1
54. Spanien  Álvaro Pino 1986 1986 1 1
54. Belgien  Michel Pollentier 1977 1977 1 1
54. Frankreich  René Pottier 1906 1906 1 1
54. Frankreich  Raymond Poulidor 1964 1964 1 1
54. Danemark  Bjarne Riis[4] 1996 1996 1 1
54. Frankreich  Jean Robic 1947 1947 1 1
54. Spanien 1938  Delio Rodríguez 1945 1945 1 1
54. Spanien 1945  Emilio Rodríguez 1950 1950 1 1
54. Spanien 1945  Bernardo Ruiz 1948 1948 1 1
54. Spanien 1977  Faustino Rupérez 1980 1980 1 1
54. Spanien  Carlos Sastre 2008 2008 1 1
54. Italien  Michele Scarponi[8] 2011 2011 1 1
54. Luxemburg  Andy Schleck[7] 2010 2010 1 1
54. Belgien  Léon Scieur 1921 1921 1 1
54. Spanien 1945  Angelino Soler 1961 1961 1 1
54. Frankreich  Georges Speicher 1933 1933 1 1
54. Frankreich  Jean Stablinski 1958 1958 1 1
54. Spanien 1945  Antonio Suárez 1959 1959 1 1
54. Spanien 1945  Agustín Tamames 1975 1975 1 1
54. Russland  Pawel Tonkow 1996 1996 1 1
54. Frankreich  Louis Trousselier 1905 1905 1 1
54. Spanien  Alejandro Valverde 2009 2009 1 1
54. Belgien  Edward Van Dijck 1947 1947 1 1
54. Belgien  Lucien Van Impe 1976 1976 1 1
54. Italien  Roberto Visentini 1986 1986 1 1
54. Frankreich  Roger Walkowiak 1956 1956 1 1
54. Vereinigtes Konigreich  Bradley Wiggins 2012 2012 1 1
54. Kasachstan  Alexander Winokurow 2006 2006 1 1
54. Deutschland Bundesrepublik  Rolf Wolfshohl 1965 1965 1 1
54. Vereinigtes Konigreich  Simon Yates 2018 2018 1 - 1

Siege nach NationenBearbeiten

Nation: Gibt die Nation an.
Gesamt: Gibt die Anzahl der Siege bei den großen Landesrundfahrten an. Nach diesem Wert richtet sich die Platzierung in der Tabelle.
Giro d’Italia: Gibt die Anzahl der Siege beim Giro d’Italia an.
Tour de France: Gibt die Anzahl der Siege bei der Tour de France an.
Vuelta a España: Gibt die Anzahl der Siege bei der Vuelta a España an.

Nation Gesamt Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
01. Italien  Italien[3][8] 85 69 10 06
02. Frankreich  Frankreich 51 06 36 09
03. Spanien  Spanien[1][6][9] 48 04 12 32
04. Belgien  Belgien 32 07 18 07
05. Schweiz  Schweiz 10 03 02 05
06. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 9 01 06 02
07. Luxemburg  Luxemburg[7] 7 02 05 0
08. Russland  Russland[1] 5 03 0 02
08. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten[6][5] 5 01 03 01
08. Niederlande  Niederlande 5 01 02 02
11. Deutschland  Deutschland 4 0 01 03
12. Irland  Irland 3 01 01 01
12. Kolumbien  Kolumbien 3 01 0 02
14. Australien  Australien 1 0 01 0
14. Danemark  Dänemark[4] 1 0 01 0
14. Kanada  Kanada 1 01 0 0
14. Kasachstan  Kasachstan 1 0 0 01
14. Schweden  Schweden 1 01 0 0

Sieger mehrerer Rundfahrten in einem KalenderjahrBearbeiten

Jahr: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer mehrere Rundfahrten gewinnen konnte.
Fahrer: Gibt den Namen des Fahrers an. Die Zahl in Klammern gibt an, zum wievielten Mal der Fahrer mehrere der Rundfahrten in einer Saison gewinnen konnte.
Rundfahrten: Gibt die Namen der Rundfahrten an, die der Fahrer im betreffenden Jahr gewinnen konnte. Die Reihenfolge richtet sich nach der Austragungsreihenfolge im jeweiligen Jahr.

Jahr Fahrer Rundfahrten
1949 Italien  Fausto Coppi Giro d’Italia Tour de France
1952 Italien  Fausto Coppi (2) Giro d’Italia Tour de France
1963 Frankreich  Jacques Anquetil Vuelta a España Tour de France
1964 Frankreich  Jacques Anquetil (2) Giro d’Italia Tour de France
1970 Belgien  Eddy Merckx Giro d’Italia Tour de France
1972 Belgien  Eddy Merckx (2) Giro d’Italia Tour de France
1973 Belgien  Eddy Merckx (3) Vuelta a España Giro d’Italia
1974 Belgien  Eddy Merckx (4) Giro d’Italia Tour de France
1978 Frankreich  Bernard Hinault Vuelta a España Tour de France
1981 Italien  Giovanni Battaglin Vuelta a España Giro d’Italia
1982 Frankreich  Bernard Hinault (2) Giro d’Italia Tour de France
1985 Frankreich  Bernard Hinault (3) Giro d’Italia Tour de France
1987 Irland  Stephen Roche Giro d’Italia Tour de France
1992 Spanien  Miguel Indurain Giro d’Italia Tour de France
1993 Spanien  Miguel Indurain (2) Giro d’Italia Tour de France
1998 Italien  Marco Pantani Giro d’Italia Tour de France
2008 Spanien  Alberto Contador Giro d’Italia Vuelta a España
2017 Vereinigtes Konigreich  Christopher Froome Tour de France Vuelta a España

Anmerkungen und EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e Der Sieg bei der Vuelta a España 2005 wurde nachträglich dem Russen Denis Menschow zugesprochen, nachdem der ursprüngliche Sieger, der Spanier Roberto Heras, positiv auf EPO getestet worden war. Nach einer Entscheidung aus dem Jahr 2011 war diese Disqualifikation jedoch rechtswidrig. Das oberste spanische Zivilgericht bestätigte im Dezember 2012 die Entscheidung der Vorinstanz (Cyclingnews.com v. 22. Dezember 2012). Die Vuelta-Veranstalter führen jedoch nach wie vor Menschow als Sieger der Austragung 2005.
  2. a b c Der Sieg bei der Tour de France 1904 wurde nachträglich dem zuvor fünftplatzierten Fahrer, dem Franzosen Henri Cornet, zugesprochen, nachdem der ursprüngliche Sieger, der Franzose Maurice Garin, wie auch die zweit-, dritt- und viertplatzierten Fahrer, die Franzosen Lucien Pothier, César Garin und Hippolyte Aucouturier, nachträglich disqualifiziert worden war.
  3. a b c d Beim Giro d’Italia 1912 wurde nur eine Team- und keine Fahrerwertung ausgefahren. Das siegreiche Team Atana bestand aus den Italienern Carlo Galetti, Luigi Ganna, Giovanni Michelotto und Eberardo Pavesi. Dieser Erfolg wird nicht in die Erfolgsübersicht der Fahrer, jedoch in die Nationenwertung für Italien eingerechnet.
  4. a b c Der Däne Bjarne Riis erklärte 2007, während der Tour de France 1996 gedopt gewesen zu sein. Eine Disqualifikation und Aberkennung des Toursieges war nicht mehr möglich, da bereits mehr als acht Jahre seit dem Dopingvergehen verstrichen waren. Die Tour-de-France-Organisation strich Riis zunächst dennoch aus den Ergebnislisten, ohne einen neuen Sieger zu führen. Mittlerweile wird Riis wieder als Sieger der Tour de France 1996 geführt.
  5. a b c d e f g h Dem Amerikaner Lance Armstrong wurden am 22. Oktober 2012 vom Weltradsportverband UCI die Erfolge bei der Tour de France in den Jahren 1999–2005 wegen Dopings aberkannt. Ein neuer Sieger wurde für die jeweiligen Rundfahrten nicht bestimmt.
  6. a b c d Der Sieg bei der Tour de France 2006 wurde nachträglich dem Spanier Óscar Pereiro zugesprochen, nachdem der ursprüngliche Sieger, der Amerikaner Floyd Landis, positiv auf leistungssteigernde Mittel getestet worden war.
  7. a b c Der Sieg bei der Tour de France 2010 wurde nachträglich dem Luxemburger Andy Schleck zugesprochen, nachdem der Titel dem ursprünglichen Sieger, dem Spanier Alberto Contador, wegen Dopings aberkannt worden war.
  8. a b c Der Sieg beim Giro d’Italia 2011 wurde nachträglich dem Italiener Michele Scarponi zugesprochen, nachdem der Titel dem ursprünglichen Sieger, dem Spanier Alberto Contador, wegen Dopings aberkannt worden war.
  9. a b Dem Spanier Alberto Contador wurden am 6. Februar 2012 der Sieg bei der Tour de France 2010 sowie der Erfolg beim Giro d’Italia 2011 vom Internationalen Sportgerichtshof wegen eines Dopingvergehens aberkannt. (Pressemitteilung Internationaler Sportgerichtshof: Alberto Contador found guilty of an anti-doping rule violation by the Court of Arbitration for Sport (CAS): suspension of two years (Memento vom 2. November 2012 im Internet Archive) (Englisch, PDF; 187 kB). tas-cas.org, 6. Februar 2012. Abgerufen am 6. Februar 2012.)

WeblinksBearbeiten

  Diese Seite wurde am 10. August 2011 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.