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Giovanni Antonio Amedeo Plana

italienischer Astronom und Mathematiker
Giovanni Antonio Amedeo Plana

Baron Giovanni Antonio Amedeo Plana (* 6. November 1781 in Voghera; † 20. Januar 1864 in Turin) war ein italienischer Astronom und Mathematiker.

1817 heiratete er Alessandra Lagrange, die Nichte des berühmten Mathematikers Joseph-Louis Lagrange, dessen Student er um 1800 an der École polytechnique in Paris gewesen war.[1] Plana wirkte lange als Professor der Astronomie und Direktor der Osservatorio Astronomico di Torino (Sternwarte zu Turin) und als Senator.

Als auswärtiges Mitglied gehörte er seit 1827 der Royal Society an, mit deren Copley-Medaille er 1834 ausgezeichnet wurde. 1832 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences sowie zum korrespondierenden Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften gewählt. 1837 wurde er zum auswärtigen Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt.[2] Im Dezember 1839 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die Russische Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg aufgenommen, 1864 in die National Academy of Sciences gewählt. Außerdem wurde der Mondkrater Plana nach ihm benannt.

SchriftenBearbeiten

  • Théorie du mouvement de la lune. Turin 1832, 3 Bände. (Digitalisat: Band 1, Band 2, Band 3)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. The Sciences in the European Periphery During the Enlightenment, Herausgeber Kostas Gavroglu, Springer, 1999, ISBN 978-94-011-4770-5, doi:10.1007/978-94-011-4770-5, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  2. Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Folge 3, Bd. 246 = Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse. Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 190.