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Georg Anton Christoph Scheffler

1762-1826

Georg Anton Christoph Scheffler (* 21. Oktober 1762 in Wolfenbüttel; † 21. Februar 1825 in Braunschweig) war ein deutscher Pädagoge.[1][2][3]

LebenBearbeiten

Georg Anton Christoph Scheffler besuchte die Herzogliche Große Schule in Wolfenbüttel und studierte seit dem 18. Juli 1782 Theologie und Philologie an der Universität Helmstedt. Nach dem Abschluss seiner akademischen Studien als Dr. phil. erhielt er 1785 die Stelle eines außerordentlicher Lehrers am dortigen Pädagogium; 1786 wurde er dann Collaborator, hierdurch wurde er auch zugleich Kustos der Universitätsbibliothek Helmstedt.

1788 kam er als Konrektor an das Gymnasium Anna-Sophianeum und blieb dort bis 1790, bis er an die Herzogliche Große Schule nach Wolfenbüttel versetzt wurde. 1801 übernahm er als Rektor die Leitung des Martineums in Braunschweig. Während seiner Wirkungszeit nahm die Schülerzahl wieder erheblich zu, nachdem die Anstalt bei seinem Beginn noch wenig besucht wurde und kurz vor der Schließung stand. Februar 1815 wurden ihm als ordentlicher Professor Unterrichtsstunden in griechischer und römischer Literatur auf dem Collegium Carolinum (aus dem später die Technische Universität Braunschweig hervorging) übertragen. 1821 legte er dann die Stelle als Rektor des Martineums nieder und übernahm als Nachfolger von Konrad Heusinger die Leitung des Katharineums. Nach dem Tod des Hofrats Johann Ferdinand Friedrich Emperius nahm er 1822 dessen Stelle als einer der Direktoren des Collegium Carolinum ein, Weihnachten 1823 wurde er dort Lehrer der alten Literatur, hierzu legte er die Stelle als Rektor des Katharineums nieder.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

Weiterhin hat er Beiträge zum literarischen Teil des Handbuchs der klassischen Literatur von Johann Joachim Eschenburg geschrieben.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neuer Nekrolog der Deutschen, 3. Jahrgang, 1825, 2. Heft, S. 1325–1326. B. F. Voigt., 1827 (google.de [abgerufen am 20. Juni 2018]).
  2. Samuel Friedrich Wilhelm Hoffmann: Handbuch zur Bücherkunde für Lehre und Studium der beiden alten Klassischen und deutschen Sprache, S. 409. C. Cnobloch, 1838 (google.de [abgerufen am 20. Juni 2018]).
  3. Allgemeine Schulzeitung, S. 254 ff. Diehl, 1825 (google.de [abgerufen am 20. Juni 2018]).