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GQ – Gentlemen’s Quarterly

amerikanische Zeitschrift
(Weitergeleitet von Gentlemen’s Quarterly)

GQ – Gentlemen’s Quarterly ist ein im Condé Nast Verlag erscheinendes Männer- und Lifestyle-Magazin.

GQ – Gentlemen’s Quarterly
GQ Logo.svg
Beschreibung Männer- und Lifestyle-Magazin
Sprache Deutsch
Verlag Condé Nast Verlag (Deutschland)
Hauptsitz München
Erstausgabe Oktober 1997
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage 79.368 Exemplare
(IVW 3/2019)
Verbreitete Auflage 80.832 Exemplare
(IVW 3/2019)
Reichweite 0,46 Mio. Leser
(AWA 2017)
Chefredakteur Tom Junkersdorf
Herausgeber Moritz von Laffert
Weblink gq-magazin.de
ISSN

GeschichteBearbeiten

Das Magazin existiert in den USA seit 1957. Im Oktober 1997 erschien die erste deutsche Ausgabe, die aus der erstmals 1984 veröffentlichten Männer Vogue hervorging. 2002 wurde die Markenfamilie des Magazins um das Mode-Sonderheft GQ Style erweitert, das zweimal im Jahr erscheint. Mit GQ Cars erschien im April 2004 zudem ein zweiter Ableger, der inzwischen kein eigenständiges Magazin mehr ist, sondern eine Beilage der regulären GQ. Einmal jährlich erscheint weiterhin das Feuilleton GQ Uhren. Für GQ gibt es eine eigenständige Internetpräsenz, die teilweise auch die Inhalte des Heftes übernimmt.

Tom Junkersdorf ersetzte im Januar 2017 José Redondo-Vega als Chefredakteur der deutschen Ausgabe. Herausgeber der deutschen Ausgabe ist Moritz von Laffert. Die verkaufte Auflage beträgt 79.368 Exemplare, ein Minus von 9,9 Prozent seit 1998.[1]

AusgabenBearbeiten

Die GQ erscheint monatlich neben Deutschland bisher in folgenden 18 Ländern: Australien (über Lizenznehmer), Brasilien, China (über Lizenznehmer), Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Mexiko, Portugal (über Lizenznehmer), Rumänien, Russland, Spanien, Südafrika (über Lizenznehmer), Südkorea (über Lizenznehmer), Taiwan, der Türkei und den USA.

Aus der GQ-Kolumne Kurt versucht’s wieder von Kurt Molzer entstand 2006 das Buch Kurts Geschichten: Aus dem Leben eines grandiosen Frauenhelden.[2] Kurt Molzer war bis Mitte 2009 Chefredakteur des Magazins Penthouse.

Die größte Konkurrenz der GQ stellt international das Magazin Esquire dar.

Männer des JahresBearbeiten

Die GQ kürt jährlich im Rahmen einer Abendgala die GQ Männer des Jahres.[3] Nominiert werden herausragende Persönlichkeiten aus dem internationalen und deutschen Show- und Musikgeschäft sowie aus Gesellschaft, Sport, Kultur und Mode.

Bei der Verleihung 2009 im Münchner Haus der Kunst wurden 14 Kategorien vergeben, unter anderem an Sir Bob Geldof (Life Time Charity), Tom Ford (Mode), Gerard Butler (Film international), Stefan Aust (Medien) und die Band Mando Diao (Musik Pop).

Weitere Preisträger der Vorjahre (Auswahl): Hans-Dietrich Genscher (Lifetime Achievement/Politik), Nicolas Cage (Film international), Jürgen Vogel (Film national), Armin Mueller-Stahl (Lifetime Achievement), David Garrett (Musik), die deutsche Handballnationalmannschaft (Sport) und David Mayer de Rothschild (Engagement).

Seit 2010 findet die Abendgala in den Räumen der Komischen Oper Berlin statt. In den Vorjahren war traditionell München der Veranstaltungsort. Zu den Geehrten gehörten beispielsweise Matthias Schweighöfer (Film National), Bushido (Musik National), Michael Schumacher (Sport), Mark Ronson (Stil), Nora Tschirner (Frau des Jahres 2010) und Annie Lennox (Engagement für ihren Kampf gegen das HI-Virus).[4]

2013 bekam die Sängerin Anastacia einen Sonderpreis für ihren Einsatz für die Brustkrebsfrüherkennung. Sie hatte selbst gerade eine Mastektomie beider Brüste nach der zweiten Brustkrebsdiagnose hinter sich.

2014 publizierte GQ im Rahmen der teilweise kontrovers, ansonsten offenbar überwiegend positiv aufgenommenen Aktion Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie Fotos, die jeweils zwei prominente, sich küssende, heterosexuelle Männer zeigen.[5]

2019 wurde die Klimaaktivistin Greta Thunberg als Game Changer of the Year ausgezeichnet.[6]

InitiativenBearbeiten

Der Citroën GQ ist ein Konzeptfahrzeug, das 2010 auf Initiative des Chefredakteurs der GQ entstand.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. Kurt Molzer: Kurts Geschichten: Aus dem Leben eines grandiosen Frauenhelden. das Beste vom Starkolumnisten der GQ. Ullstein, Berlin 2006, ISBN 978-3-548-36843-6 (249 Seiten).
  3. http://www.gq-magazin.de/articlesbytag/Maenner%2Bdes%2BJahres/0/
  4. gq-magazin.de: GQ Männer des Jahres 2010: alle Gewinner, Bilder und Videos der großen Gala - Komische Oper Berlin - GQ (Memento des Originals vom 31. Dezember 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gq-magazin.de, 30. Oktober 2010, Zugriff am 21. Januar 2011
  5. Bericht über die Resonanz der Aktion auf der Internetseite des GQ-Magazins@1@2Vorlage:Toter Link/mundpropaganda.gq.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen im Mai 2015
  6. GQ vom 12. August 2019