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Der Garather SV (offiziell: Garather Sportverein 1966 e.V.) ist ein Sportverein aus dem Düsseldorfer Stadtteil Garath. Die erste Fußballmannschaft der Frauen nahm einmal am DFB-Pokal teil.

Garather SV
Vereinswappen
Name Garather Sportverein 1966 e.V.
Vereinsfarben grün-weiß
Gegründet 1966
Vereinssitz Düsseldorf-Garath, NRW
Abteilungen sechs
Vorsitzender Peter Heinen
Homepage garathersv.de

GeschichteBearbeiten

Der Verein wurde im Jahre 1966 gegründet. Neben Fußball bietet der Verein auch Boule/Pétanque, Judo, Tennis, Tischtennis und Turnen an. Heimspielstätte der Fußballabteilung ist die Bezirkssportanlage Garath.

FußballBearbeiten

Die Fußballerinnen stiegen im Jahre 1995 erstmals in die seinerzeit zweitklassige Regionalliga West auf, mussten aber nach einem Jahr wieder runter in die Verbandsliga Niederrhein. 1998 gewann die Mannschaft den Niederrheinpokal und qualifizierte sich damit für den DFB-Pokalwettbewerb. In der ersten Runde unterlagen die Garatherinnen dem TuS Köln rrh. mit 1:4. Im Jahre 2000 gelang der erneute Aufstieg in die Regionalliga. Trotz Platz fünf wurde die Mannschaft am Saisonende zurückgezogen. 2004 stiegen die Garatherinnen zum dritten Mal in die Regionalliga auf. Nach zwei Jahren folgte der Abstieg als abgeschlagener Tabellenletzter. Gemeinsam mit dem FC Oeding hält der Verein den Rekord mit den meisten Niederlagen. Beide Teams verloren in einer Saison 21 von 22 Spielen.[1] In der Saison 2016/17 spielt die Frauen-Mannschaft in der Kreisliga. Bekannteste ehemalige Fußballspielerin des Vereins ist Inka Grings. Diese spielte bis 2012 in der Frauennationalmannschaft und gewann mit dieser zweimal die Weltmeisterschaft. Die Männermannschaft des Garather SV spielt in der Kreisliga A.

JudoBearbeiten

Mit Alexandra Schreiber stellte der Garather SV eine erfolgreiche Judoka. Sie wurde im Jahre 1987 Weltmeisterin und zweimal Europameisterin in der Klasse bis 66 Kilogramm.

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Carsten Töller (Hrsg.): Frauen-Fußball in Deutschland. Eigenverlag, Mettmann 2010, S. 35–36.

WeblinksBearbeiten