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Günter Böddeker

deutscher Journalist und Publizist
Günter Böddeker, 1994
Günter Böddeker, 1994

Günter Böddeker (* 27. Juli 1933 in Paderborn; † 9. Juni 2012 in Buchholz in der Nordheide) war ein deutscher Journalist und Publizist.

LebenBearbeiten

Böddeker studierte Sozialwissenschaften (Diplom). Danach war er als Journalist tätig. Von 1985 bis 1994 war er stellvertretender Chefredakteur der Welt am Sonntag. 1995/96 war er Chefredakteur.[1] Er veröffentlichte mehrere Bücher zum Zweiten Weltkrieg.

AuszeichnungenBearbeiten

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Mut zur Grösse. Die europäische Industrie im Feuer des Wettbewerbs. Stalling, Oldenburg u. a. 1966.
  • 20 Millionen täglich. Wer oder was beherrscht die deutsche Presse? Stalling, Oldenbourg u. a. 1967.
  • mit Rüdiger Winter: Die Kapsel. Das Geheimnis um Görings Tod. Heyne, München 1983, ISBN 3-453-01778-1.
  • Die Boote im Netz. Lübbe, Bergisch Gladbach 1983, ISBN 3-7042-4043-5.
  • Zeit des Löwenzahns. Leben zwischen Krieg und Frieden 1944–1947. Lübbe, Bergisch Gladbach 1984, ISBN 3-7857-0380-5.
  • mit Paul Carell: Die Gefangenen. Leben und Überleben deutscher Soldaten hinter Stacheldraht. Ullstein, Berlin u. a. 1996, ISBN 3-548-33208-0.
  • Die Flüchtlinge. Die Vertreibung der Deutschen im Osten. 2. Auflage. Ullstein, Frankfurt am Main u. a. 1996, ISBN 3-548-34322-8.
  • Der Untergang des Dritten Reiches. Mit den Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht vom 6. Januar – 9. Mai 1945 und einer Bilddokumentation. 2. Auflage. Herbig, München 2005, ISBN 3-7766-2425-6.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sechs ehemalige Chefredakteure gratulieren. In: Welt am Sonntag. 3. August 2008.