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Buchholz in der Nordheide

Stadt in Niedersachsen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Buchholz in der Nordheide
Buchholz in der Nordheide
Deutschlandkarte, Position der Stadt Buchholz in der Nordheide hervorgehoben
Koordinaten: 53° 20′ N, 9° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Harburg
Höhe: 72 m ü. NHN
Fläche: 74,65 km2
Einwohner: 39.272 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 526 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21244
Vorwahlen: 04181, 04186, 04187
Kfz-Kennzeichen: WL
Gemeindeschlüssel: 03 3 53 005
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
21244 Buchholz in der Nordheide
Website: www.buchholz.de
Bürgermeister: Jan-Hendrik Röhse (CDU)
Lage der Stadt Buchholz in der Nordheide im Landkreis Harburg
KönigsmoorOtterWelleTostedtWistedtTostedtHandelohUndelohDohrenHeidenauDohrenKakenstorfDrestedtWenzendorfHalvesbostelRegesbostelMoisburgHollenstedtAppelNeu WulmstorfRosengartenBuchholz in der NordheideEgestorfHanstedtJesteburgAsendorfMarxenHarmstorfBendestorfBrackelSeevetalLandkreis HarburgNiedersachsenLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis HeidekreisLandkreis LüneburgLandkreis StadeFreie und Hansestadt HamburgSchleswig-HolsteinGödenstorfEyendorfVierhöfenGarlstorfSalzhausenToppenstedtWulfsenGarstedtStelleTespeMarschachtDrageWinsenKarte
Über dieses Bild

Buchholz in der Nordheide ist die größte Stadt des Landkreises Harburg und nach Seevetal die zweitgrößte Gemeinde des Landkreises. Sie ist eine selbständige Gemeinde, liegt in Niedersachsen 36 km südlich von Hamburg und gehört zur Metropolregion Hamburg.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Buchholz in der Nordheide liegt am Ostrand der Schwarzen Berge, am Übergangsbereich von deren Nordteil, den Harburger Bergen, zu deren Südteil, den Lohbergen. Sie gehören zur Hohen Heide, einem Endmoränenzug des Drenthe II- sowie des Warthestadiums der Saaleeiszeit. Die höchsten Erhebungen der Harburger Berge sind – weit nördlich der Stadt liegend – mit jeweils etwa 155 m der Ganna- und Hülsenberg, und die höchste der Lohberge ist der nahe dem Buchholzer Ortsteil Sprötze liegende Brunsberg (129,5 m). Am östlichen Abhang des Brunsberges liegt das Höllental, ein geomorphologisch bemerkenswertes Relikt eines neuzeitlich überformten periglazialen Trockentals. Durch Buchholz fließt der Seeve-Zufluss Steinbach (Seppenser Bach).

NachbargemeindenBearbeiten

Buchholz grenzt im Norden an Rosengarten und Neu Wulmstorf, im Osten an Jesteburg und Hanstedt, im Süden an Undeloh und Handeloh, sowie im Westen an Tostedt, Kakenstorf, Drestedt und Wenzendorf.

NachbarstädteBearbeiten

 
Ortsschild Stadt Buchholz (Nordheide)
Buxtehude
19 km
Hamburg
26,55 km
Seevetal
10,48 km
Hollenstedt
11,01 km
  Winsen (Luhe)
22,81 km
Tostedt
11,15 km
Schneverdingen
23,81 km
Jesteburg
5,92 km

StadtgliederungBearbeiten

Buchholz besteht aus insgesamt sieben Stadtteilen. Dies sind die Kernstadt und die sechs Ortschaften, welche jeweils über einen eigenen Ortsrat und Ortsbürgermeister verfügen. Die meisten Stadtteile sind wiederum in Ortsteile untergliedert, die allerdings verwaltungsrechtlich keine Bedeutung haben. Reindorf verfügt als kleinste Ortschaft nur über einen Ortsvorsteher.

Stadtteile (nach Einwohnerzahl absteigend sortiert):

  • Buchholz (Kernstadt)
    • Ortsteil Vaensen
    • Ortsteil Buensen
  • Holm-Seppensen
    • Ortsteil Seppensen
    • Ortsteil Holm-Seppensen
    • Ortsteil Holm
  • Steinbeck
    • Ortsteil Steinbeck
    • Ortsteil Meilsen
  • Sprötze
    • Ortsteil Sprötze
    • Ortsteil Brumhagen
  • Trelde
    • Ortsteil Trelde
    • Ortsteil Suerhop
  • Dibbersen
    • Ortsteil Dibbersen
    • Ortsteil Dangersen
  • Reindorf

(Aussprache: Vaensen, Buensen und Suerhop werden mit langgezogenem Vokal (Dehnungs-e), und nicht mit Umlaut ausgesprochen, in der kurhannoverschen Landesaufnahme um 1770 ist z. B. Buensen noch als Buhnsen verzeichnet)

KlimaBearbeiten

Das Klima im Buchholz wird als warm und gemäßigt klassifiziert. In Buchholz fällt viel Niederschlag, selbst im trockensten Monat. Die Temperatur im Jahresdurchschnitt beträgt 8,3 °C, dabei fallen 745 mm Niederschlag durchschnittlich in einem Jahr.

Mit 43 mm ist der Februar der Monat mit dem geringsten Niederschlag im Jahr. Der Juli ist mit 79 mm der niederschlagsreichste Monat im Jahr und ebenfalls mit durchschnittlich 18 °C der wärmste Monat. Am kältesten ist der Januar mit durchschnittlich 2 °C.[2]

GeschichteBearbeiten

Obwohl Buchholz in den heutigen Grenzen eine recht junge Stadt ist, reicht die Geschichte weit zurück.

Ältestes Zeugnis menschlicher Besiedlung im Stadtgebiet Buchholz ist ein Lagerplatz der Hamburger Kultur (13.000–10.000 v. Chr.), der zum Ende der letzten Eiszeit angelegt wurde. Bekanntere Denkmäler aus vorgeschichtlicher Zeit sind das Hünenbett im Klecker Wald und verschiedene Hügelgräbergruppen, die von der Einzelgrabkultur bis in spätsächsische Zeit datieren. Insgesamt sind im Stadtgebiet annähernd 560 archäologische Fundstellen bekannt.

Der Ortsteil Sprötze wurde als Sproccinla 1105, der Ortsteil Steinbeck 1331 erstmals erwähnt. 1450 wurde Buchholz erstmals im „Winsener Schatzregister“ als Dorf „Bockholte“ genannt. Es bestand damals aus wohl nur sechs Hofstellen.

Im Jahre 1527 wurde Buchholz evangelisch. 1654 wurde die erste Schule in Buchholz gebaut. Laut Amtslagerbuch des Amtes Harburg hatte Buchholz 1667 vierzehn Hofstellen, eine Schule und einen Krug. Die Ackerfläche betrug 45,5 ha. 1699 wurde der erste Feuerlöschverband gegründet. Von 1803 bis 1814 besetzten Napoleons Truppen das Dorf. In dieser Zeit wurde die Chaussee BremenHamburg (heutige B 75) abseits des Dorfes gebaut. Am 15. Mai 1857 erhielt die Gemeinde Buchholz die Selbstverwaltung. Am 1. Juni 1874 wurde die Eisenbahnstrecke Hamburg–Bremen mit einem Bahnhof in Buchholz dem Verkehr übergeben. Die weitere Strecke Buchholz–Lüneburg erhielt einen eigenen Bahnhof. 1899 wurde das Imprägnierwerk (Julius Rütger aus Berlin) südlich des Bahnhofs in Betrieb genommen, mit anfangs etwa fünfzig Arbeitern. Um 1900 entstand ein Kalksandsteinwerk gegenüber dem Bahnhof. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde daraus eine Mehlfabrik, später eine Fassfabrik. Seit 1963 befindet sich hier die Reihenhaussiedlung Bremer Reihe. 1901 wurde die Eisenbahnstrecke Buchholz–Soltau eingeweiht. Im selben Jahr entstand ein Wasserwerk (bestand bis 1923). Im folgenden Jahr wurde die Eisenbahnstrecke Buchholz–Bremervörde eingeweiht (Abschnitt Buchholz–Hollenstedt 1968 stillgelegt).

Am 8. Juni 1925 wurde in Buchholz durch Otto Telschow die erste NSDAP-Ortsgruppe des nördlichen Niedersachsen gegründet. Telschow wurde später Gauleiter des Gaus Ost-Hannover, dessen Sitz bis zum Sommer 1932 in Buchholz war, bevor dieser zuerst nach Harburg und später nach Lüneburg verlegt wurde. Der Ort blieb trotz dieser Verlegung jedoch ein Zentrum nationalsozialistischer Politik in der Region. So stand in Buchholz in der Geraden Straße die am 4. November 1934 eingeweihte Ehrenhalle der Nationalsozialisten, die die wichtigste nationalsozialistische Kult- und Feierstätte im Gau Ost-Hannover war. Auf dem Schornstein der bereits erwähnten Fassfabrik an der Bremer Straße und damit in Sichtweite der „Ehrenhalle“ wehte die Hakenkreuzfahne. Diese Fahne hatten ein paar Arbeiter, die in der damals verfolgten SPD organisiert waren, bei Nacht und Nebel heruntergeholt und einige Tage versteckt. Sie wurde anonym per Post an die NSDAP nach Harburg geschickt.

1936 wurde das Teilstück Dibbersen–Sittensen der Reichsautobahn (heutige A 1) dem Verkehr übergeben.

Am 19. April 1945 rückten britische Panzer in Steinbeck ein. Am 6. Juni 1945 setzte die Militärregierung einen provisorischen Gemeinderat ein. Im Gasthaus „Hoheluft“ in Steinbeck wurden am 29. April 1945 durch Parlamentäre die Verhandlungen über die kampflose Übergabe der Stadt Hamburg an die britischen Truppen eingeleitet. Der Verhandlungstisch ist dort noch heute zu sehen; ausgehängte Dokumente erinnern an das Ereignis.[3] Am 15. Juli 1958 wurde Buchholz zur Stadt. Am 14. Dezember 1959 erhielt es den Namenszusatz „in der Nordheide“, der seit dem 1. Januar 1960 offiziell verwendet wird.

Im August 1972 wurde das Hallen- und Freibad Herrenheide eingeweiht. Im selben Jahr wurde die Kreis-Sonderschule eröffnet und 1974 das Abwassernetz der Stadt an den Abwasserkanal des Landkreises angeschlossen. 1981 wurde der Personenverkehr auf der Eisenbahnstrecke Buchholz–Lüneburg eingestellt; diese Bahnstrecke wurde bis 1996 in Teilschritten endgültig stillgelegt. Der Abschnitt Buchholz–Jesteburg ist heute Teil der Güterumgehungsbahn zum Rangierbahnhof Maschen.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Dibbersen, Holm, Holm-Seppensen, Seppensen, Sprötze, Steinbeck und Trelde sowie Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Itzenbüttel und Lüllau im Zuge der Gemeindereform eingegliedert.[4] Die Einwohnerzahl der Stadt erhöhte sich um 50 %.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 
Einwohnerentwicklung mach Gebietsständen von 1821 bis 2016 nach nebenstehenden Daten

(jeweils am 31. Dezember, wenn nicht anders angegeben)

  • 1821: 00.178
  • 1871: 00.350
  • 1905: 01.220
  • 1925: 02.138
  • 1939: 03.110
  • 1945: 05.000 (geschätzte Anzahl)
  • 1946: 06.003
  • 1958: 07.523
  • 1961: 08.574 (13.599 mit den später eingemeindeten Orten, Volkszählung am 6. Juni)[4]
  • 1963: 10.364
  • 1968: 13.590
  • 1970: 13.726 (19.677 mit den später eingemeindeten Orten, Volkszählung am 27. Mai)[4]
  • 1972: 15.273 (22.620 mit den am folgenden Tag eingemeindeten Orten, 30. Juni)

Stadt Buchholz in der Nordheide nach den Eingemeindungen

  • 1972: 22.620 (1. Juli)
  • 1975: 26.393
  • 1998: 35.264
  • 1999: 35.603
  • 2000: 35.916
  • 2001: 36.109
  • 2002: 36.483
  • 2003: 36.943
  • 2004: 37.556
  • 2005: 37.987
  • 2006: 38.167
  • 2007: 38.162
  • 2010: 40.234
  • 2012: 40.790
  • 2014: 41.749
  • 2016: 41.077

PolitikBearbeiten

StadtratBearbeiten

Kommunalwahl 2001Bearbeiten

Nach dem Wahlergebnis von 2001 waren im Stadtrat vertreten (in Klammern die Zahl der Mandate): CDU (14), SPD (13), FDP (5), Grüne (4), BUB (1), IDA (1). Der hauptamtliche Bürgermeister hat im Stadtrat ebenfalls Sitz und Stimme.

Kommunalwahl 2006Bearbeiten

Kommunalwahl 2016[5]
Wahlbeteiligung: 58,5 % (2011: 55,5 %)
 %
40
30
20
10
0
32,0 %
20,1 %
12,3 %
12,2 %
3,0 %
0,8 %
9,1 %
9,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
± 0,0 %p
-5,9 %p
-5,0 %p
+4,5 %p
+0,7 %p
-1,6 %p
+9,1 %p
+4,2 %p

Bei der Kommunalwahl am 10. September 2006 erreichten bei einer Wahlbeteiligung von 52,4 % (in Klammern die Zahl der Mandate) CDU 45,3 % (17), SPD 22,3 % (8 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen 11,9 % (4), FDP 10,0 % (4 Sitze), WASG 2,3 % (1), BUB 2,0 % (1), IDA 1,6 % (1), UWG 4,6 % (2 Sitze). Der hauptamtliche Bürgermeister hat im Stadtrat ebenfalls Sitz und Stimme.

Kommunalwahl 2011Bearbeiten

Bei der Kommunalwahl am 11. September 2011 erreichten bei einer Wahlbeteiligung von 55,5 % (in Klammern die Zahl der Mandate) CDU 32,0 % (12), SPD 26,0 % (10 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen 17,3 % (7), FDP 7,7 % (3 Sitze), Linke 2,3 % (1), Piraten 2,4 % (1), UWG 5,5 % (2 Sitze), BuLi 5,7 % (2), RRP 1,2 % (0). Der hauptamtliche Bürgermeister hat im Stadtrat ebenfalls Sitz und Stimme. Der Ratsherr Kristian Stemmler trat nach einem Ausschluss durch die Linken im Oktober 2015 in Die PARTEI ein, welche somit nun den Sitz der Linken übernommen hat.[6]

Kommunalwahl 2016Bearbeiten

Bei der Kommunalwahl am 10. September 2016 erreichten bei einer Wahlbeteiligung von 58,5 % (in Klammern die Zahl der Mandate) CDU 32,0 % (12), SPD 20,1 % (8), Grüne 12,3 % (5), FDP 12,2 % (5), Die Linke 3,0 % (1), AfD 9,1 % (2) – ursprünglich 3, Hans-Wilhelm Stehnken, zur Kommunalwahl auf Platz 1 der AfD Liste, trat nach der Wahl aus der AfD aus, hat seinen Sitz behalten und ist jetzt fraktionsloses Ratsmitglied[7] –, Buchholzer Liste 9,9 % (4), Piraten 0,8 % (0), Kandidat Uwe Schulze 0,6 % (kein Sitz). Mit dem stimmberechtigten hauptamtlichen Bürgermeister hat der Rat der Stadt Buchholz 39 Sitze. Die Ergebnisse im Detail finden sich unter www.buchholz.de/Rathaus/Politik und Rat/ Wahlen.

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeisterwahl 2001Bearbeiten

Im Jahr 2001 wurde mit Norbert Stein (SPD) erstmals direkt ein hauptamtlicher Bürgermeister gewählt, der gleichzeitig Chef der Verwaltung ist.

Bürgermeisterwahl 2006Bearbeiten

Bei der Bürgermeister-Direktwahl am 10. September 2006 unterlag der bisherige Amtsinhaber Norbert Stein mit 32,5 % seinem Herausforderer Wilfried Geiger (parteilos) (67,5 %). Der Amtsantritt Geigers erfolgte am 1. November 2006.

Bürgermeisterwahl 2014Bearbeiten

Bei der Bürgermeister-Direktwahl am 15. Juni 2014 (Stichwahl) gewann Jan-Hendrik Röhse (CDU) mit 61,3 % der Stimmen. Sein Gegenkandidat Joachim Zinnecker (Bündnis 90/Die Grünen) unterlag mit 38,7 %. Röhse trat sein Amt als Bürgermeister am 1. November 2014 an. Insgesamt waren fünf zugelassene Kandidaten angetreten, davon drei parteilose: Norbert Keese, Uwe Schulze und Ronald Bohn.

Buchholzer Gemeindevorsteher und Bürgermeister seit 1869Bearbeiten

  • 1869–1873: Hans-Heinrich Eggers
  • 1873–1880: Johann Heinrich Koch
  • 1880–1885: Hans-Heinrich Eggers
  • 1885–1894: (Peter?) Rehm
  • 1894–1900: Adolf Behrens
  • 1900–1906: P. H. Albers
  • 1906–1919: Adolf Behrens
  • 1919–1921: Wilhelm Meister
  • 1921–1924: Hermann Burgdorf (DVP)
  • 1924–1928: Otto Meyer
  • 1928: Hermann Soltau
  • 1928–1933: Oskar Dost
  • 1933–1935: Theodor Mahler (NSDAP)
  • 1935–1945: Rudolf Meyer (NSDAP)
  • 1945–1946: Otto Meyer
  • 1946–1947: Adolf Meyer (Unabhängige)
  • 1947–1948: Heinrich Fricken (SPD)
  • 1948–1950: Peter Cohrs (DP)
  • 1950–1955: Adolf Meyer
  • 1955–1956: Friedrich Diekmann
  • 1956–1961: Ludwig Kröger (UWG)
  • 1961: Wilhelm Prehn (FDP)
  • 1961–1976: Adolf Matthies
  • 1976–1981: Margareta Braasch (SPD)
  • 1981–1991: Hans-Heinrich Schmidt (CDU)
  • 1991–1994: Götz von Rohr (SPD)
  • 1994–2001: Joachim Schleif (CDU)
  • 2001–2006: Norbert Stein (SPD)
  • 2006–2014: Wilfried Geiger (parteilos)
  • seit 2014: Jan-Hendrik Röhse (CDU)

WappenBearbeiten

Blasonierung nach Hauptsatzung[8]: Das Wappen der Stadt zeigt einen Schild, dessen oberes Feld geteilt ist. Auf der linken Seite des Schildes befindet sich auf goldenem Grund ein Buchenzweig mit fünf grünen Blättern. Die rechte Seite des Schildes zeigt auf blauem Grund in Gold zwei niedersächsische Pferdeköpfe, die nach innen gerichtet sind. Das untere Feld des Schildes zeigt rotes Mauerwerk in fünf Schichten.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

  • Frankreich  Canteleu, Département Seine-Maritime, Frankreich

(seit dem 13. September 1975)

(seit dem 24. August 1996)

(seit dem 8. April 2005)

ReligionenBearbeiten

 
Christuskirche

Seit der Einführung der Reformation sind die Einwohner von Buchholz, das zuvor zum Bistum Verden gehörte, überwiegend evangelisch-lutherisch.

Die evangelisch-lutherischen Kirchen St. Paulus von 1892 in der Stadtmitte und St. Johannis von 1967 im Süden der Stadt gehören zum Kirchenkreis Hittfeld im Sprengel Lüneburg der Landeskirche Hannovers. Weitere evangelisch-lutherische Kirchen befinden sich in Buchholzer Ortsteilen.

Die Christuskirche an der Bremer Straße gehört zur evangelisch-freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Die Friedenskirche an der Soltauer Straße wurde 2005 in einem ehemaligen Autohaus eingerichtet, ihre bereits 1952 gegründete Gemeinde gehört zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Zur Christlichen Versammlung Buchholz gehört das Gemeindehaus an der Suerhoper Straße.

Die katholische St.-Petrus-Kirche an der Lüneburger Straße wurde 1937 erbaut und 1963 erweitert sowie 2017 umfangreich saniert, ihre Pfarrgemeinde gehört zum Bistum Hildesheim.

Eine neuapostolische Kirche befindet sich an der Mittelstraße, ihre auf das Jahr 1932 zurückgehende Gemeinde gehört zur Neuapostolischen Kirche in Norddeutschland.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Stadt Buchholz in der Nordheide weist ein breites Spektrum an kulturellen Angeboten auf.

KulturpreisBearbeiten

Um die Kultur weiterhin zu fördern und den Personen und Organisationen für ihr Engagement zu danken, wird alle drei Jahre in Bucholz ein Kulturpreisträger gekürt. Der Preis kann einer lebenden Person oder einer Gruppe zuerkannt werden, die sich um das Kulturleben in Buchholz und das Ansehen von Buchholz auf kulturellem Gebiet verdient gemacht hat. Vorschläge können von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eingereicht werden. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury. Der Kulturpreis besteht aus einem Geldbetrag in Höhe von 2.500,00 € sowie einer Anerkennungsurkunde.[9]

KulturpreisträgerBearbeiten

  • 1987  Kulturinitiative Buchholz
  • 1989  Geschichts- und Museumsverein
  • 1991 De Steenbeeker
  • 1993  Hans Michael Weikert
  • 1995 Uwe Klindworth
  • 1997  Blasorchester Sprötze (heute Stadtorchester Buchholz)
  • 1999 Hans-Jörg Bengel
  • 2001 Martin Lühker
  • 2005 Gerhard Kegel
  • 2008  Parabol-Theater
  • 2011 Kunstverein Buchholz
  • 2014 Theaterwerkstatt BiSchu
  • 2017 Kulturkirche St. Johannis

Bauwerke und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Christuskirche
  • Buchholz Galerie
  • Brunsberg
  • Büsenbachtal
  • City-Center
  • Empore
  • Funkturm
  • Gut Holm
  • Höllenschlucht
  • Kabenhof
  • Kinderkönig am Rathaus
  • Kulturbahnhof Holm-Seppensen
  • Movieplexx-Kino
  • Museumsdorf Seppensen
  • St.-Johannis-Kirche
  • St.-Paulus-Kirche
  • St.-Petrus-Kirche
  • Schmetterlingspark Alaris
  • Seppenser Mühlenteich
  • Stadtbücherei
  • Stadtteich
  • Sniers Hus
  • Wassermühle Holm
  • Windmühle Dibbersen

MusikBearbeiten

 
Stadtfest Buchholz 2012: Larry Mathews Blackstone auf der Bühne am Rathausplatz
  • Heidjer-Shanty-Chor Buchholz
  • KIB – Kammermusik in Buchholz (Konzerte im Albert-Einstein-Gymnasium)
  • Musikinitiative Buchholz
  • Posaunenchor St. Paulus
  • Stadtorchester Buchholz e.V. (vormals Blasorchester Sprötze)[10]
  • Pure Wahrheit
  • Daniel Estrin (Voyager)
  • Victim Solidarity Night (Benefizkonzerte zugunsten der Hardcore Help Foundation im Jugendendzentrum)

PresseBearbeiten

Tageszeitungen mit lokaler Berichterstattung über Buchholz sind der in Winsen erscheinende Winsener Anzeiger (WA) und die Beilage des Hamburger Abendblatts Harburg & Umland. Ferner erscheint für Buchholz die Werbezeitung Nordheide Wochenblatt. Die Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) sind 2013 eingestellt worden. Die letzte Ausgabe des 1844 gegründeten Traditionsblatts erschien am 30. September 2013.

SportBearbeiten

In Buchholz gibt es 17 Sportvereine mit über 15.000 Sportlern. In sieben Sporthallen, zwei Gymnastikhallen und zwei Tanzhallen wird in Buchholz der Hallensport, Schulsport, Vereinssport, aber auch der nicht organisierte Sport absolviert.

Ferner gibt es vier Tennisanlagen mit 27 Tennisplätzen sowie einer Tennishalle. Insgesamt acht Rasenspielfelder, mit zwei 400-Meter-Laufbahnen, und 3 Kunstrasenplätze sind für die örtlichen Fußball- und Hockeyvereine verfügbar. Des Weiteren gibt es in Buchholz ein Sportzentrum mit einer Turnhalle, Schwimmhalle, Skaterbahn, einem Basketball- und Volleyballplatz und dem Kletterzentrum. Auch ein Segelverein und ein Schützenverein mit Schützenhalle ist in Buchholz ansässig.

Außerdem erwähnenswert sind die Bowlingbahnen, eine Minigolfanlage und der 18-Loch-Golfplatz in Seppensen, sowie die kostenfreien und frei zugänglichen Angebote der Stadt Buchholz mit der Senioren-Fitness-Anlage im Rathauspark, dem behindertengerechten Spielplatz 'Spielraum für alle' im Sportzentrum und dem Trimm-Dich-Pfad im Klecker Wald.[11]

VeranstaltungenBearbeiten

Neben den vielen Meisterschaften finden in Buchholz jährlich auch viele Veranstaltungen statt.[12]

  • Brunsberglauf
  • Stadtlauf
  • Großer Preis von Buchholz (Radrennen)
  • Stevens-Cup MTB Stadtwaldrennen
  • Vattenfall Cyclassics
  • Lions Run

Arbeitsgemeinschaft Buchholzer SportvereineBearbeiten

Die Arbeitsgemeinschaft Buchholzer Sportvereine wurde im November 1977 auf Initiative der Stadtväter der Stadt Buchholz gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft hat die Aufgabe, die Kommunikation und Abstimmungen zwischen der Politik und den Stadt- und Landkreisverwaltungen mit den Vereinen zu vereinfachen. Sie hat eine den Vereinen übergeordnete, koordinierende Funktion ohne die Vereine in ihrer eigenen Verantwortung und Kreativität zu beeinflussen. Die Arbeitsgemeinschaft koordiniert die Aktivitäten der Vereine auf den stadt- und landkreiseigenen Plätzen und Hallen. Auch die Vergabe der öffentlichen Mittel für Vereine und Sportler wird durch die AG gesteuert.[13]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Das Unternehmen Möbel Kraft AG im Gewerbegebiet I

WirtschaftBearbeiten

Buchholz verfügt über drei große Gewerbegebiete. Die Gewerbegebiete I und II sind vollständig belegt. Die Innenstadt von Buchholz ist ein beliebter Ort für Einzelhandelsbetriebe. Dort befinden sich außerdem Famila und Penny. In der Innenstadt sind zudem viele kleine Privatunternehmen ansässig. In Buchholz hat die Betz Holding, ein großes Produktions- und Vertriebsunternehmen von Handelsmarken-Artikeln im Lebensmittel- und Hygienebereich, ihren Sitz.

Gewerbegebiet I „Vaenser Heide“Bearbeiten

Das Gewerbegebiet I „Vaenser Heide“ ist das älteste und größte. Es ist vor allem durch Einzelhandelsbetriebe wie Möbel Kraft, Media Markt, Famila und Obi geprägt. Außerdem bekannt ist das Sportbekleidungsunternehmen killtec Sport- und Freizeit.

Das Gewerbegebiet IIBearbeiten

Das Gewerbegebiet II befindet sich in direkter Nachbarschaft. Es wird durch Dienstleistungs-, Handwerks- und Großhandelsunternehmen bestimmt. Das Gewerbegebiet II ist 2014 in nördlicher Richtung (Dibbersen) um rund sechs Hektar erweitert worden.

Gewerbegebiet III „Trelder Berg“Bearbeiten

Das Gewerbegebiet III „Trelder Berg“ ist das jüngste der drei. Seit Ende 2017 sind sämtliche Flächen belegt. Mit acht Autohäusern (BMW, Toyota, Opel, Ford, Mercedes, Renault, Dacia und Hyundai) etabliert sich hier die größte Automeile der Nordheide.

VerkehrBearbeiten

FernstraßennetzBearbeiten

In der Ortschaft Dibbersen liegt die gleichnamige Anschlussstelle, die Buchholz an die A 1 Hamburg–Bremen anschließt. Am nahegelegenen Buchholzer Dreieck beginnt die A 261, eine Eckverbindung zur A 7 Flensburg–Hamburg–Hannover. Außerdem liegt Buchholz an den Bundesstraßen 75 und 3. Seit Ende 2014 verläuft die Bundesstraße 75 an Dibbersen vorbei (Dibbersener Umgehungsstraße) und kreuzt am Trelder Berg die Bundesstraße 3. Von der Anschlussstelle A 1 Rade (zur Gemeinde Neu Wulmstorf gehörend) erreicht man Buchholz über die Bundesstraße 3.

Bahnhof Buchholz (Nordheide)Bearbeiten

 
Bahnhof Buchholz (Nordheide)

Buchholz liegt an der Hauptstrecke Rollbahn Hamburg–Bremen und ist sowohl Ausgangspunkt der Heidebahn nach Hannover als auch einer Güterumgehungsbahn zum Rangierbahnhof Maschen, die die Trasse der ehemaligen Bahnstrecke Buchholz–Lüneburg im Abschnitt Buchholz–Jesteburg nutzt. Bis 1968 existierte darüber hinaus eine Strecke über Hollenstedt nach Bremervörde. Der Bahnhof Buchholz verfügte über umfangreiche Gleisanlagen einschließlich eines Vorbahnhofes mit Ablaufberg; Buchholz hatte früher auch ein bedeutendes Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe und Ringlokschuppen.

Im Personenverkehr wird der Trennungsbahnhof Buchholz durch die Expresslinie Hamburg–Bremen (metronom) und die Regionalbahnlinien Hamburg–Bremen (metronom) und Buchholz–Soltau–Hannover (Erixx) bedient. Außerdem zweigt am Bahnhof die ehemalige Bahnstrecke Wittenberge–Buchholz von der Eisenbahntrasse Hamburg–Bremen ab. Heutzutage wird der erste Abschnitt dieser nur noch von Güterverkehr befahren und bedient den nahegelegenen Rangierbahnhof Maschen vom Süden herkommend. Die Regionalbahnen halten auch an den im Buchholzer Stadtgebiet liegenden Haltepunkten Sprötze (an der Strecke nach Bremen), Suerhop und Holm-Seppensen (beide Heidebahn). In allen Zügen gelten Fahrausweise des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV).

Die Züge der Heidebahn werden am Wochenende zweistündlich bis Hamburg-Harburg weitergeführt.[14]

Im Güterverkehr wird Buchholz seit einigen Jahren nicht mehr bedient. Letzter Kunde war ein Schotterwerk südlich des Vorbahnhofes. Dessen ehemaliges Betriebsgelände ist saniert und renaturiert worden. Die Bahnhöfe Holm-Seppensen und Sprötze verloren ihre Eigenschaft als Güterbahnhof bereits in den 1980er Jahren und wurden zu Haltepunkten zurückgebaut. Außer für den Personennahverkehr (ca. 5000 Fahrgäste täglich) hat der Bahnhof eine große Bedeutung bei der Abwicklung von durchfahrenden Güter- und Fernverkehrszügen.

Am 4. Juni 1939 ereignete sich bei Buchholz ein Zusammenprall zweier Züge. 15 Menschen starben, 23 wurden darüber hinaus verletzt.[15]

BusverkehrBearbeiten

Drei Buslinien vom Buchholz Bus (4101, 4102, 4103) erschließen werktags die Kernstadt sowie die Stadtteile Steinbeck und Holm-Seppensen und schneiden sich dabei an der zentral gelegenen Haltestelle „Treffpunkt“. Allerdings werden zu besonderen Veranstaltungen in der Stadt oder an den Adventsonntagen die Betriebszeiten gesondert verlängert bzw. angepasst.

Darüber hinaus verkehren Regionalbusse Richtung Hamburg-Harburg, Rosengarten, Hanstedt/Egestorf, Winsen und Hollenstedt, auch an Sonn- und Feiertagen. Diese Busse fahren vom Bahnhofsvorplatz oder vom ZOB und übernehmen mit der Anbindung von Dibbersen, Trelde und Reindorf auch innerstädtische Verkehrsaufgaben.

An Schultagen fahren zusätzlich zahlreiche Schulbusse sternförmig aus dem ganzen Landkreis nach Buchholz und nachmittags wieder zurück. Diese Busse sind öffentlich und können von jedermann genutzt werden. Da Buchholz bedeutender Berufsschulstandort ist, ergeben sich Fahrtmöglichkeiten in fast alle Ortschaften des Landkreises Harburg. Zentrale Umsteigehaltestelle für den Schülerverkehr ist der ZOB.

In der Sommersaison verkehren im Gebiet des Naturparks drei Freizeitbuslinien, die so genannten Heide-Shuttles. Die Fahrten mit den Bussen sind kostenlos und durch einen Fahrradanhänger am Bus ist eine kostenlose Mitnahme von Fahrrädern möglich. Mit diesen Bussen gelangt man nach Niederhaverbeck inmitten der Heidelandschaften der Lüneburger Heide. Die Busse fahren zwischen Juli und Oktober durchgängig an jedem Wochentag und auch an Sonn- und Feiertagen.

Genau wie im Bahnverkehr gilt für Busfahrten seit Ende 2004 der HVV-Tarif.

BildungBearbeiten

Buchholz verfügt über sechs Grundschulen, eine Oberschule, zwei Schulzentren mit weiterführenden Schulen (Gymnasium, Realschule), Berufsbildenden Schulen, einer Gesamtschule und zwei Förderschulen mit den Schwerpunkten eine mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ und eine mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ sowie über eine Kreisvolkshochschule (KVH). Zudem sind im Bereich der Kernstadt zahlreiche Weiterbildungszentren wie zum Beispiel die Grone Schule angesiedelt. Im Stadtteil Dibbersen ist die private Christliche Schule Nordheide (ehemals August-Hermann-Francke-Schule) ansässig.

RettungskräfteBearbeiten

RettungsdienstBearbeiten

Das Krankenhaus Buchholz hat 291 Betten und bildet seit August 1999 zusammen mit dem Krankenhaus Winsen die Buchholz und Winsen gemeinnützige GmbH; alleiniger Träger ist der Landkreis Harburg. Auf dem Gelände des Krankenhauses ist die Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes gelegen. Zudem gibt es in Buchholz noch eine Rettungswache der Johanniter-Unfall-Hilfe und der DLRG.

FeuerwehrBearbeiten

Buchholz verfügt auch über eine Freiwillige Feuerwehr, die mit ihren örtlichen Feuerwehren in Buchholz, Dibbersen, Holm, Sprötze und Trelde für den abwehrenden Brandschutz und die allgemeine Hilfe sorgt. Die Hauptwache in Buchholz verfügt auch über eine im Landkreis einmalige Tauchergruppe, birgt zudem eine Drehleiter, einen Rüstwagen und den Fachzug Verpflegung, wodurch die Wache auch zu überörtlichen Einsätzen alarmiert wird. In Buchholz findet auch die Ausbildung statt. In Dibbersen ist der Fachzug Wassertransport des Landkreises stationiert. Darüber hinaus ist die Ortswehr auch für Teile der Autobahn zuständig. Die Feuerwehren Sprötze und Trelde bilden mit Buchholz zusammen den Fachzug Umweltschutz/Gefahrgut, wobei Sprötze auch für die Sicherung von Bahnanlagen zuständig ist. Die Feuerwehr Holm ist mit keinen Sonderaufgaben beauftragt.

PolizeiBearbeiten

Seit Anfang 2009 befindet sich der Sitz der Polizeiinspektion Harburg in Buchholz. Hier werden polizeiliche Einsätze für den Bereich Buchholz und zugehörige Gemeinden abgewickelt. Der Wache kommt neben der örtlichen Einsatzabwicklung auch eine Koordinierungsfunktion für überregionale Einsätze zu.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Weitere Persönlichkeiten, die in Buchholz lebenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

  • Kurt Jung, 1947–1968 im Gemeinderat (Verleihung der Ehrenbürgerschaft 1968)
  • Hermann Gerdau, langjähriges Ratsmitglied (1972)
  • Ludwig Kröger, ehemaliger Bürgermeister (1976)
  • Adolf Matthies, ehemaliger Bürgermeister (1976)
  • Walter Kludas, Heimatforscher (1980)
  • Margareta Braasch, 20-jährige Tätigkeit zum Wohle von Buchholz (1987)
  • Richard Heuer, Bürgermeister und Ortsbürgermeister von Holm-Seppensen seit 1945 (1987)
  • Werner Böhring, langjähriger Bürgermeister und Ortsbürgermeister von Sprötze und Schiedsmann der Stadt Buchholz (1997)
  • Dieter Hoppe, 30-jährige ehrenamtliche Arbeit (2002)
  • Hans Heinrich Schmidt, ehemaliger Bürgermeister, langjähriges ehrenamtliches Engagement (2002)
  • Ute Schui-Eberhart, langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe (2015)

Dem damaligen Staatsrat und NSDAP-Gauleiter Otto Telschow wurde am 23. Januar 1941 anlässlich seines 65. Geburtstages auf Vorschlag des Bürgermeisters durch den Gemeinderat das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Buchholz verliehen. Diese Würde wurde ihm auf der Sitzung des Buchholzer Stadtrates vom 3. Juni 2008 einstimmig aberkannt.

LiteraturBearbeiten

  • Heinrich Hoyer, Willi Wegewitz, Diedrich Hinrichs, Hermann Burgdorf, Hans-Jürgen Kludas, Walter Kludas, Hans Schmidt, Pastor J. Bottermann, u. a. 500 Jahre Buchholz – ein Festbuch zur 500-Jahrfeier herausgegeben von der Gemeinde Buchholz, Kreis Harburg, Gesamtherstellung J.J. Augustin Glückstadt 1950
  • Walter Kludas: Buchholz. Gesicht und Geschichte eines Heide-Ortes. herausgegeben von der Stadtverwaltung Buchholz i. d. N., Buchholz in der Nordheide 1981.
  • Walter Kludas: Buchholz in der Nordheide Band II. Bilder aus Vergangenheit und Gegenwart mit Erzählungen herausgegeben von der Stadtverwaltung Buchholz i. d. N., Hans Christians Druckerei Hamburg 1983.
  • Birgit Diekhöner, Michael Kreidner, Helmut Hoffmeister, Jan Wiborg: Buchholz 1925–1945 – Die verschwiegenen 20 Jahre. Buchholz 1986 (Zweite Auflage: Ahlborn, Buchholz 1988).
  • Werner Voß unter Mitwirkung von Thekla Scharsig: Das Dorf Buchholz (in der Nordheide) im Spiegel alter Urkunden. Voß, Rosengarten-Sottorf 1997 (Sottorfer Hefte; 2).
  • Buchholz in der Nordheide. Mit Texten von Martina Jürgens und Fotografien von Michael Zapf, Medien-Verlag Schubert, Hamburg 2004.
  • Buchholzer Schriften. Herausgegeben vom Geschichts- und Museumsverein Buchholz in der Nordheide und Umgebung e. V., PD-Verlag, Heidenau seit 2006.
  • Carl-Günther Jastram: Buchholz und seine Schützen zu Kaisers Zeiten. ISBN 978-3-8482-5133-9, 2. Auflage 2012, 290 Seiten.
  • Carl-Günther Jastram: Buchholz und seine Schützen zu Zeiten der Weimarer Republik. ISBN 978-3-8482-1211-8, 2012, 276 Seiten.
  • Carl-Günther Jastram: Buchholz und seine Schützen zu Zeiten des Dritten Reiches. ISBN 978-3-8482-3230-7, 2012,318 Seiten.
  • Götz von Rohr: Keine Zeit zu trauern – Wie es in Buchholz 1945 weiterging. ISBN 978-3-86707-834-4, 2012, 320 Seiten.
  • Gerhard Klußmeier: „Die Ehrenhalle der Nationalsozialisten in Buchholz. Dokumente und Bilder zur Geschichte eines Grundstücks von 1934 bis 1958“; Heidenau 2016. ISBN 978-3-86707-840-5

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. https://www.timeanddate.de/wetter/deutschland/buchholz-in-der-nordheide/klima
  3. / Dokumente aus dem Lastgasthof "Hoheluft"
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 229.
  5. Buchholz in der Nordheide – Ergebnis Gemeindewahl 2016, abgerufen am 30. April 2018
  6. https://buchholzblog.wordpress.com/2015/10/27/paukenschlag-in-der-kommunalpolitik-ratsherr-kristian-stemmler-tritt-in-die-partei-ein/ Kristian Stemmler tritt in Die PARTEI ein.
  7. Wirbel um Hans-Wilhelm Stehnken, Hamburger Abendblatt online, veröffentlicht 10. Oktober 2016, abgerufen am 15. April 2018
  8. Hauptsatzung der Stadt Buchholz in der Nordheide
  9. https://www.buchholz.de/stadt/kultur/kulturpreis/
  10. Webseite des Stadtorchesters Buchholz Seite aufgerufen am 7. April 2015
  11. https://www.buchholz.de/stadt/sport/sportstaetten/
  12. https://www.buchholz.de/stadt/sport/veranstaltungen
  13. https://www.buchholz.de/stadt/sport/arbeitsgemeinschaft-buchholzer-sportvereine/
  14. Redaktion: Der Erixx fährt bald durch bis Harburg - Heidekreis. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  15. Martin Weltner: Bahn-Katastrophen. Folgenschwere Zugunfälle und ihre Ursachen. München 2008. ISBN 978-3-7654-7096-7, S. 15.