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Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común

Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común
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Partei­vorsitzender Rodrigo Londoño
Gründung 1. September 2017
Aus­richtung Kommunismus, Marxismus-Leninismus, Bolivarismus
Website [1]

Die Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común[1] ist eine linke politische Partei in Kolumbien, die 2017 gegründet wurde als Nachfolgeorganisation der FARC. Hintergrund ist der Friedensprozess und der abgeschlossene Vertrag zwischen der FARC und der kolumbianischen Regierung, der den Bürgerkrieg im Land beendete und u. a. der FARC zusicherte, legale politische Arbeit tätigen zu dürfen. Die Partei arbeitet in einem Wahlbündnis mit der Kolumbianischen Kommunistischen Partei für die Parlamentswahl in Kolumbien 2018.[2]

Insgesamt 40 Mitglieder der Guerillaorganisation waren von der Entwaffnung im Herbst 2017 bis im Februar 2018 getötet worden. Nach Übergriffen auf ihre Kandidaten stellte die FARC am 9. Februar 2018 ihren Wahlkampf vorübergehend ein, um von der Regierung die Gewährleistung der Sicherheit zu verlangen,[3] auch die Kandidaten anderer Parteien waren von Gewalt aufgrund der verhärteten Fronten betroffen.[4] Die Kandidaten der FARC waren mit Bodyguards und Polizeischutz unterwegs, die tiefen eigenen Erwartungen spiegelten sich aber in eher kleinen Veranstaltungen.[5]

Die Partei erhielt für die Parlamentswahl in Kolumbien 2018 laut Friedensvertrag zehn garantierte Sitze im Kongress – je fünf Sitze im Oberhaus (Repräsentantenhaus) und im Unterhaus (Senat der Republik Kolumbien). Der Wähleranteil am 11. März 2018 lag bei der Wahl unter einem Prozent – als Partei ein Debakel, das für keine regulären Sitze gereicht hätte.[6][7][8]

EinzelnachweiseBearbeiten