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Fritz Carlsen

deutscher Theaterschauspieler

Fritz Carlsen (13. Dezember 1857 in Meißen17. Oktober 1913 in Dresden) war ein deutscher Theaterschauspieler.

LebenBearbeiten

Carlsen war ab Mitte der 1880er Jahre bühnentätig. Er wirkte zuerst von 1884 bis 1889 in Magdeburg, sodann ein Jahr in Kiel und trat im September 1890 in den Verband des Stadttheaters in Königsberg, wo er als „Klingenberg“ in Goldene Spinne debütierte.

Er war mit ausgesprochenem Erfolg in charakterkomischen Rollen tätig, in welchen er reichlich Gelegenheit fand, alle Lichter seiner erfreulichen humoristischen Kunst spielen zu lassen. Mit schauspielerischem Takt war er bestrebt, die Pointen wirkungsvoll herauszuarbeiten und besaß auch die anerkennenswerte Fähigkeit sich mit dem Publikum in Fühlung zu setzen. Ohne zu übertreiben, zeichnete er mit kräftigen Strichen seine Rollen, von denen u. a. „Argan“, „Weigel“, „Klapproth“, „Bertram“, „Theaterdirektor Striese“, „Zettel“ im Sommernachtstraum als charakteristische Leistungen hervorgehoben sein mögen.

Carlsen gehörte dem Verband des Stadttheaters in Königsberg bis 1911 an.

LiteraturBearbeiten

  Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Ludwig Eisenbergs Großem biographischen Lexikon der deutschen Bühne im 19. Jahrhundert, Ausgabe von 1903.
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