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Forschungsinstitut Betriebliche Bildung

Forschungsinstitut mit Hauptsitz in Nürnberg

Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) arbeitet im Bereich der anwendungsorientierten Berufsbildungsforschung. Es besteht seit 2003 und beschäftigt derzeit etwa 110 Mitarbeiter an fünf Standorten. Damit ist das f-bb (Rechtsform: gemeinnützige GmbH) eine der großen außeruniversitären Einrichtungen der Berufsbildungsforschung in Deutschland.  Es hat seinen Hauptsitz in Nürnberg mit Büros in Berlin, Chemnitz, Magdeburg und Potsdam. Die Geschäftsführung besteht aus Susanne Kretschmer und Iris Pfeiffer.

Das f-bb führt empirische Erhebungen, Expertisen und Gestaltungsprojekte durch und begleitet Projekte und Programme wissenschaftlich. Seine Schwerpunkte liegen in folgenden Bereichen: Berufliche Kompetenzen feststellen und entwickeln, Übergänge und Durchlässigkeit des Berufsbildungssystems, Migration und Arbeitsmarkt, Digitalisierung und dessen Auswirkung auf Berufe, Berufsbildung international, Inklusion und berufliche Rehabilitation sowie Innovationen in der Berufsbildung. Außerdem betreibt es zusammen mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den Master-Studiengang Personal und Organisation. Die Forschungsprojekte werden weitgehend aus Mitteln der Ressortforschung gefördert, d. h. durch Bundes- und Landesministerien und die Europäische Kommission, daneben von Unternehmen, Verbänden und anderen Organisationen. 

Regelmäßige Tätigkeiten umfassen:

Das Institut veröffentlicht Projektergebnisse durch Fachtagungen, auf seiner eigenen Homepage, in thematischen Internet-Portalen und in Fachpublikationen. Es gibt zwei Schriftenreihen heraus: "Wirtschaft und Bildung" und "Leitfaden für die Bildungspraxis".

Unter anderem ist das f-bb Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AGBFN), im Arbeitskreis SchuleWirtschaft, im Nationalen Forum Beratung und Bildung, Beruf und Beschäftigung sowie im Wuppertaler Kreis.

Seit Januar 2011 betreibt das f-bb die Fachstelle "Qualifizierung" und die Fachstelle "Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen" im Netzwerk Integration durch Qualifizierung. Ziel der Projekte ist, die Arbeitsmarktintegration von Personen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Ein anderes Projekt mit langem zeitlichen Horizont ist das DQR-Büro. Im Rahmen der Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR) leistet das f-bb seit 2007 verschiedene unterstützende Dienstleistungen. In diesem Zusammenhang ist außerdem noch das seit 2006 laufende Projekt „Jobstarter – Regionalbüro Süd“ zu nennen. Ziel ist hierbei, dauerhafte und nachhaltige Unterstützungsstrukturen für KMU in der Region zu etablieren, um Jugendliche in Ausbildung zu integrieren.  

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