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Fachhochschule Wedel

private gemeinnützige Fachhochschule in Schleswig-Holstein

Die Fachhochschule Wedel (engl. University of Applied Sciences Wedel) gehört zu den wenigen privaten, aber gemeinnützigen Fachhochschulen in Deutschland. Sie ist staatlich anerkannt und bietet elf Bachelor- und sechs Masterstudiengänge in den Bereichen Informatik, Technik und Wirtschaft an. Sie liegt am westlichen Stadtrand von Hamburg in Schleswig-Holstein und finanziert sich über Studiengebühren, eine Landeszuwendung sowie Drittmittel.

Fachhochschule Wedel
Logo
Gründung 1969
Trägerschaft Privat, gemeinnützig
Ort Wedel
Bundesland Schleswig-Holstein
Land Deutschland
Rektor Eike Harms
Studierende Rund 1350 (WS 2018/19)[1]
Mitarbeiter 126 (2019)[1]
davon Professoren 25 (2015)[1]
Website www.fh-wedel.de
FH Wedel

Die FH Wedel ist ein Familienunternehmen und wird seit ihrer Gründung im Jahr 1969 inzwischen in dritter Generation vom Enkel des Gründers, Eike Harms, geleitet (Stand: November 2018). Momentan sind rund 1350 Studierende[2] an der Hochschule eingeschrieben.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Fachhochschule Wedel ist seit drei Generationen ein Familienunternehmen: Im Jahr 1969 von Helmut Harms gegründet, übernahm sein Sohn Dirk Harms im Jahr 1977 die Leitung der Hochschule. 2010 wurde Eike Harms, der Enkel der Gründers, Hochschulpräsident und steht der Hochschule bis heute vor (Stand: November 2018).

Die Geschichte der Hochschule geht bis ins Jahr 1969 zurück. Damals wurde aus der Physikalisch Technischen Lehranstalt PTL Wedel die Fachhochschule Wedel und legte den Grundstein für eine Ausbildung von Studierenden auf Hochschulniveau. Die Lehranstalt blieb allerdings erhalten und fungiert bis heute als Partnerinstitution.

Der erste Studiengang an der FH Wedel war Technische Informatik, im Jahr 1979 folgte der Studiengang Wirtschaftsinformatik. Im Laufe der Jahre wurden nicht nur neue Gebäude gebaut und eine gemeinnützige Gesellschaft als privater Träger sowie ein Förderverein gegründet, sondern auch das Auslandsstudium und das duale Studium eingeführt sowie eine Reihe neuer Studiengänge ins Leben gerufen:

  • ab 2000 wurde der Master-Studiengang Informatik angeboten
  • ab 2011 war ein Studium im Bereich E-Commerce möglich
  • 2014 folgte der Bachelor-Studiengang Computer Games Technology sowie der Master-Studiengang IT-Sicherheit
  • 2015 wurde der Studiengang IT-Ingenieurwesen eingeführt, als Bachelor- und Master-Studiengang
  • 2016 folgten die Bachelor-Studiengänge IT-Management, Consulting & Auditing sowie Smart Technology

StudiengängeBearbeiten

Studiengänge mit dem Abschluss Bachelor of Science (B.Sc):

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Computer Games Technology
  • E-Commerce
  • Informatik
  • IT-Ingenieurwesen
  • IT-Management, Consulting & Auditing
  • Medieninformatik
  • Smart Technology
  • Technische Informatik
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftsingenieurwesen

Studiengänge mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc):

  • Betriebswirtschaftslehre
  • E-Commerce
  • Informatik
  • IT-Engineering
  • IT-Sicherheit
  • Wirtschaftsingenieurwesen

Alle Studiengänge können auch im dualen Studienmodell studiert werden. Als Fachhochschule ist die Lehre und Forschung an der FH Wedel anwendungsorientierter als an einer Universität. Studierende setzen ihr Wissen durch Übungen, Projekte oder Tätigkeiten als Werksstudent in die Praxis um.

Die Kontakte zur Wirtschaft sind eng und es bestehen zahlreiche Kooperationen zu Unternehmen, bei denen Studierende Praktika absolvieren, Abschlussarbeiten verfassen oder eine Anstellung finden können. Außerdem sind Unternehmensvertreter durch Vorträge und Projekte in die Lehre eingebunden.

Zusammen mit einigen Unternehmen bietet die FH Wedel besonders guten und engagierten Studierenden Stipendienan. Hier kooperiert sie mit der Grohe-Treuhandstiftung, OTTO, NovaTec, Hapag-Lloyd, BIT-SERVund der msg nexinsure ag.

PartnerhochschulenBearbeiten

Seit 1996 bietet die Hochschule ein Auslandssemester an. Am Anfang setzte sie auf Kooperationen mit Hochschulen in Übersee. Später kam mit dem Erasmus-Programm das europäische Ausland hinzu. Inzwischen kooperiert die Hochschule mit rund 30 Partnerhochschulen weltweit.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Statistisches Bundesamt: Private Hochschulen 2016.
  2. Statistische Jahrbücher – Statistikamt Nord. Abgerufen am 25. Februar 2019.

Koordinaten: 53° 34′ 42,3″ N, 9° 43′ 41,6″ O