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Hochschule Schmalkalden

(Weitergeleitet von Fachhochschule Schmalkalden)

Die Hochschule Schmalkalden hat ihren Sitz im thüringischen Schmalkalden und wurde in ihrer jetzigen Form 1991 gegründet. Sie ist somit eine der jüngeren deutschen Hochschulen. Ihr internationaler Name lautet HS Schmalkalden University of Applied Sciences.

Hochschule Schmalkalden
Gründung 1991
Trägerschaft staatlich
Ort Schmalkalden
Bundesland Thüringen
Land Deutschland
Rektor Elmar Heinemann
Studierende 2.696 WS 2016/17[1]
Mitarbeiter 227
davon Professoren 65
Jahresetat 12,092 Mio. EUR (2007)
Website www.hs-schmalkalden.de

Inhaltsverzeichnis

Fakultäten, Studiengänge und WeiterbildungBearbeiten

Die Hochschule Schmalkalden besitzt fünf Fakultäten und bietet insgesamt 31 Studiengänge (15 Bachelor-, 7 Master-, 9 berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge) an. Rund 2.500 Studierende sind derzeit an der Hochschule Schmalkalden eingeschrieben und werden von 65 Professoren betreut.

Die fünf Fakultäten sind:

  • Fakultät Elektrotechnik
  • Fakultät Informatik
  • Fakultät Maschinenbau
  • Fakultät Wirtschaftswissenschaften
  • Fakultät Wirtschaftsrecht

2004 wurde das Zentrum für Weiterbildung gegründet. Dieses bietet berufsbegleitende Studienabschlüsse an. Seit 2016 bietet die Hochschule Schmalkalden in Kooperation mit der Dualen Hochschule Gera-Eisenach Masterstudiengänge im Fernstudium an.[2]

GeschichteBearbeiten

1902 bis 1918 befand sich in Schmalkalden die „Königliche Fachschule für Kleineisen- und Stahlwarenindustrie Schmalkalden“, von 1919 bis 1949 die Staatliche Fachschule. Während der DDR-Zeit bestand ab 1950 bis 1990 die Ingenieurschule für Maschinenbau Schmalkalden. Die Fachhochschule Schmalkalden schließt an diese Traditionen an. In der jetzigen Form wurde die Fachhochschule Schmalkalden am 1. Oktober 1991 gegründet.

Im November 2000 wurde nach dreijähriger Bauzeit der erste zusammenhängende Campus-Neubau Thüringens an die Fachhochschule Schmalkalden übergeben. Dazu gehören ein Hörsaalgebäude mit Audimax (300 Plätze), zwei weiteren Hörsälen (je 160 Plätze) und weiteren Seminarräumen, eine auch Bibliothek mit ca. 100.000 Bänden sowie 160 PC-Arbeitsplätzen und ein Laborgebäude für die Fakultäten Maschinenbau und Elektrotechnik. Für die Fakultät Informatik wurde ein eigenes Institutsgebäude mit Computertechnik geschaffen. Die Bauleistungen für die Neubauten, einschließlich der im Januar 2001 übergebenen Mensa, die Rekonstruktionen und die Sanierungen der Gebäude der Fakultäten Wirtschaftswissenschaften, Maschinenbau und Wirtschaftsrecht beliefen sich auf mehr als 100 Millionen DM.[3]

Campus und StudentenlebenBearbeiten

Der Campus ist im amerikanischen Stil gehalten, d. h. alle Einrichtungen liegen relativ nahe beieinander und sind nicht in der Stadt verteilt. Auf dem Campus befinden sich verschiedene Lehr- und Forschungsräume, welche zum Großteil nach Fakultät geordnet sind und mit den Buchstaben A bis M zugeordnet werden. Außer der Mensa befinden sich noch die Bibliothek, das Studentenbüro, eine Turnhalle, zwei Wohnheime und ein Studentenclub auf dem Campus.

Internationale BeziehungenBearbeiten

Die Hochschule Schmalkalden (HSM) verfügt über ein Netzwerk von rund 130 Partnerhochschulen[4] weltweit. Schaltstelle aller internationalen Aktivitäten der HSM ist das International Office. Die Aufgaben des International Office umfassen:

  • Informationen über Partnerhochschulen und Auslandssemester
  • Informationen über Möglichkeiten studienbezogener Auslandsaufenthalte
  • Information zur finanziellen Unterstützung von Auslandsaufenthalten
  • Bereitstellung von Erfahrungsberichte über Auslandspraktika und Auslandsstudium
  • Fakultätsübergreifende Durchführung von Informationsveranstaltungen zum Thema Auslandspraktika und -studium
  • Zulassung ausländischer Studienbewerber
  • Betreuung der ausländischen Studierenden und Gäste der Hochschule Schmalkalden
  • Pflege zu den Partnern weltweit inkl. Konzeption internationaler Studiengänge bspw. bi- oder multilaterale Doppelabschlussprogramme.

An der Fakultät Wirtschaftswissenschaften findet seit 1997 am Ende jedes Sommersemesters die International Summer School Schmalkalden (ISSS) statt, an der Studierende, Dozierende und Professoren der Partneruniversitäten teilnehmen.

An der Fakultät Wirtschaftsrecht wurde im Jahr 2004 das Projekt Internationale Beziehungen (PIB) gegründet. Die Initiative für das Projekt ging von engagierten Studierenden aus. Das PIB unterstützt Studierende der HS Schmalkalden, insbesondere der Fakultät Wirtschaftsrecht, bei der Vorbereitung eines Auslandssemesters durch:

  • Informationen über Partnerhochschulen und Auslandspraktika
  • Bereitstellung von Modulbeschreibungen der Partnerhochschulen
  • Information zu diversen Förderprogrammen des DAAD
  • Erfahrungsberichte über Auslandspraktika und Auslandsstudium
  • Informationen zu Auslandspraktika
  • Fakultätsübergreifende Durchführung von Informationsveranstaltungen zum Thema Auslandspraktika und -studium

Das PIB möchte es Studierenden erleichtern, einen Auslandsaufenthalt zu realisieren und nicht nur die Fakultät Wirtschaftsrecht internationaler zu gestalten, sondern auch an der Internationalisierung der HS Schmalkalden mitzuwirken. Das Projekt für internationale Beziehungen unterhält Kooperationsbeziehungen zu DAAD, IEC und zur Initiative Kooperation international des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Thüringer Landesamt für Statistik: [1]
  2. Übersicht Studiengänge der DHGE auf dhge.de (Stand: 2. Dezember 2016)
  3. Die Fach- und Ingenieurschule Schmalkalden – Ein geschichtlicher Abriss. Stadt-Bild-Verlag Leipzig, Leipzig 2002, ISBN 3-934572-51-0
  4. Archivlink (Memento des Originals vom 13. Dezember 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fh-schmalkalden.de
  5. kooperation international.

Koordinaten: 50° 43′ 1″ N, 10° 27′ 53″ O