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Euro-Skulptur

Plastik im öffentlichen Raum von Ottmar Hörl, die in Frankfurt am Main vor dem Eurotower auf dem Willy-Brandt-Platz aufgestellt wurde
Die Euroskulptur am Willy-Brandt-Platz (2005)
Ansicht bei Tag vor dem Eurotower (2013)

Die Euro-Skulptur ist ein in zwei Exemplaren ausgeführtes Kunstwerk von Ottmar Hörl. Die 14 Meter hohe und 50 Tonnen schwere Leuchtreklame zeigt ein monumentales blaues Eurozeichen, das von zwölf gelben Sternen umgeben ist, den Farben der Europäischen Union.[1] Die Euro-Skulptur ist ein oft fotografiertes Objekt in der Frankfurter Innenstadt und findet sich auch als Illustration in Berichten über den Euro.

GeschichteBearbeiten

Ottmar Hörl entwarf die Euro-Skulptur Ende der 1990er Jahre und schuf zwei Exemplare; eines wurde am Frankfurter Flughafen aufgestellt, das andere schenkte er dem Verein Frankfurter Kultur Komitee, das sie auf dem städtischen Willy-Brandt-Platz neben dem Eurotower aufstellen ließ, in dem die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Sitz hatte. Die Skulptur ersetzte seit dem Jahreswechsel 2001/2002 eine Euro-Uhr am gleichen Standort.

Nachdem die EZB zu ihrem neuen Standort im Frankfurter Ostend umgezogen war, wurde von verschiedenen Seiten gefordert, das Objekt in der Innenstadt vom Platz zu entfernen und es entweder in das Ostend zu versetzen oder in ein Museum zu bringen.[2] Der Verein Frankfurter Kultur Komitee bekam daraufhin Anfragen, es unter anderem an prominenter Stelle in Paris auszustellen.[3]

Im Juli 2015 wurde die Skulptur saniert, und die Leuchtkörper wurden auf LED umgestellt.[1]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Euro-Skulptur (Eurotower Frankfurt) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Euro-Skulptur. In: Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt. Abgerufen am 1. Oktober 2019.
  2. Ausgedient: Wackelt die Euro-Skulptur? | Kultur | Hessischer Rundfunk | hr-online.de. 25. Dezember 2011, abgerufen am 1. Oktober 2019.
  3. Euro-Zeichen in der Krise - Ist das Kunst oder kann das weg? In: Journal Frankfurt. 24. November 2011, abgerufen am 1. Oktober 2019.