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Eugen Schneider (Jurist)

bayerischer Bürgermeister, Landtagsabgeordneter und Abgeordneter des Zollparlaments

Eugen Georg Schneider (* 16. September 1822 in Bamberg; † 29. März 1880 ebenda) war ein deutscher Verwaltungsjurist im Königreich Bayern. Er war Bürgermeister von Bamberg, Mitglied der Kammer der Abgeordneten in Bayern und des Zollparlaments.

LebenBearbeiten

Eugen Schneider besuchte das Alte Gymnasium Bamberg. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. 1830 wurde er Mitglied des erloschenen Corps Franconia Erlangen.[1]

Nach den Examen war er Accessist am Stadtgericht München und am Appellationsgericht Bamberg. 1852 wurde er rechtskundiger Rat im Bamberger Magistrat. 1855 wurde er Ehrenbursch der Burschenschaft Germania Erlangen. Von 1865 bis 1877 war er Bürgermeister von Bamberg. Ab 1853 war er Rektor der Landwirtschafts-, Gewerbe- und Handelsschule in Bamberg. Er verfasste mehrere Bücher.

Von 1863 bis 1866 war er Mitglied des Landrats von Oberfranken und von 1867 bis 1869 Mitglied der Kammer der Abgeordneten (Bayern) für den Wahlkreis Bamberg. Von Februar 1868 bis 1870 saß er für den Wahlkreis Oberfranken 5 (Bamberg, Höchstadt) im Zollparlament.

LiteraturBearbeiten

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 8: Supplement L–Z. Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 260–261.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Korps-Listen 1910, 39, 154