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Ernst Rasche

deutscher Bildhauer
Brunnenskulptur in Mülheim an der Ruhr

Ernst Rasche (* 24. November 1926 in Mülheim an der Ruhr; † 4. Februar 2018 ebenda) war ein deutscher Bildhauer.

Um einen Studienplatz zu bekommen, musste er – wie viele junge Männer – als Soldat in den Krieg ziehen. Er wurde schwer verwundet und war für kurze Zeit in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Von dort aus konnte er aber fliehen und rettete sich innerhalb von vier Wochen Fußmarsch nach Deutschland zurück. 1947 nahm er das Studium an der Kunstakademie Düsseldorf auf.

Rasche lebte und arbeitete in seiner Heimatstadt, seine bevorzugten Themen waren sakrale Kunst und Kunst im öffentlichen Raum. Etliche seiner Werke sind rund um die Welt verstreut, jedoch finden sich bei weitem am meisten in Mülheim an der Ruhr. In 140 Orten in Deutschland stehen seine Arbeiten im öffentlichen Raum.

Rasche wurde mehrfach ausgezeichnet, so 1962 mit dem damals zum ersten Mal vergebenen Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft[1] und 1990 von Papst Johannes Paul II. für sein Werk im Kirchenraum mit dem Orden Pro Ecclesia et Pontifice.[2] 2011 verlieh ihm die Stadt Mülheim an der Ruhr den Ehrenring für sein Lebenswerk.[3]

Am 22. Januar 2017 ehrte der Mülheimer Kunstverein e.V. von 1956 den Künstler im 90. Lebensjahr, der 1985 – 1986 1. Vorsitzender des Vereins war. Die Laudatio hielt Gerhard Ribbrock, ehemaliger Mitarbeiter der Museumsleitung der Kunststadt Mülheim an der Ruhr.

Ernst Rasche verstarb am 4. Februar 2018. Er ist auf dem Hauptfriedhof Mülheim an der Ruhr beigesetzt.[4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.muelheim-ruhr.de/cms/ehemalige_preistraeger_des_ruhrpreises.html
  2. http://www.songburg.com/rasche/bio.html@1@2Vorlage:Toter Link/www.songburg.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. http://www.muelheim-ruhr.de/cms/ehrenringe_und_ehrenspangen_verliehen.html
  4. Gedenkseite von Ernst Rasche. Abgerufen am 11. Februar 2018.