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Erland von Koch

schwedischer Komponist und Professor
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Erland von Koch

Sigurd Christian Jag Erland Vogt von Koch (* 26. April 1910 in Stockholm; † 30. Januar 2009 ebenda) war ein schwedischer Komponist.[1]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Der Sohn des schwedischen Komponisten Sigurd von Koch (1879–1919) studierte am Konservatorium von Stockholm von 1931 bis 1935 und legte ferner das höhere Kantor- und Organistenexamen ab. Im Zeitraum von 1936 bis 1938 weilte er in Deutschland und Frankreich und studierte bei Paul Höffer Komposition, bei Clemens Krauss Dirigieren und bei Claudio Arrau Klavier. Private Studien nahm er auch noch bei Tor Mann in Schweden. An der Karl-Wohlfarts-Musikschule war er als Lehrer von 1939 bis 1945 tätig. Beim Rundfunk arbeitete er von 1943 bis 1945 als Klangexperte und Kapellmeister. In den späten 1940er und frühen 1950er Jahren schrieb von Koch die Filmmusik für Filme von Ingmar Bergman, Hasse Ekman und anderen. Von 1953 bis 1975 war er Dozent für Harmonielehre am Konservatorium in Stockholm, 1968 wurde er zum Professor ernannt. Seit 1957 war er Mitglied der Königlichen Musikalischen Akademie. Von Koch bekam zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Preise. Er schrieb fünf Sinfonien, 12 Skandinavische Tänze, eine Oper (Pelle Svanslös), fünf Ballette und Musik für Blasorchester.

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • 1958: Konzert für Saxophon und Orchester
  • 1971: Klavierkonzert Nr. 3 für Klavier-Solo und Blasorchester
  • 1975: Monolog Nr. 3 für Klarinette (in B, A oder Bassklar) Solo
  • 1978: Cantilena
  • 1982: Konzert für Gitarre und Orchester[2]

FilmografieBearbeiten

  • 1946: Kris
  • 1946: Es regnet auf unsere Liebe (Det regnar på vår kärlek)
  • 1947: Schiff nach Indialand (Skepp till Indialand)
  • 1948: Musik im Dunkeln (Musik i mörker)
  • 1948: Hafenstadt (Hamnstad)
  • 1949: Gefängnis (Fängelse)
  • 1949: Sohn des Meeres (Havets son)
  • 1950: Das Mädchen mit den Hyazinthen (Flicka och hyacinter)
  • 1953: Freibeuter, Rebellen und Musketiere (Göingehövdingen)
  • 1954: Ein hoher Preis (Seger i mörker)
  • 1956: Heiß war meine Sehnsucht (Sången om den eldröda blomman)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sveriges ridderskap och adels kalender 1992, S. 310. Stockholm: Riddarhusdirektionen, 1991. ISBN 91-971722-0-0
  2. Friedrich Gersmann: Ars Viva. Neue Gitarrenmusik in neuen Ausgaben. In: Gitarre & Laute 10, 1988, 2, S. 52 f.