Erich Steinbrinck

deutscher Marineoffizier
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Erich Steinbrinck (* 28. Mai 1881; † 31. Mai 1916) war ein Offizier der Kaiserlichen Marine, der zuletzt im Ersten Weltkrieg im Range eines Kapitänleutnants das Torpedoboot SMS V 29 kommandierte.

Steinbrinck trat am 7. April 1900 in die Marine ein und gehörte damit zur Crew 1900. In den folgenden Jahren durchlief er die übliche Ausbildung eines Seeoffiziers und wurde am 16. Oktober 1909 zum Kapitänleutnant befördert. Zu Kriegsbeginn 1914 kommandierte er das ältere Torpedoboot G 113 und stellte im Oktober des Jahres das neue Boot V 28 in Dienst. Schon zwei Monate später wurde er Kommandant des ebenfalls erst kürzlich fertiggestellten V 29.[1] Das Boote gehörte zur 17. Torpedoboots-Halbflottille und diese bildete zusammen mit der 18. Halbflottille die IX. Torpedoboots-Flottille, die ausschließlich aus modernen Booten bestand und der Hochseeflotte zugeteilt war.

Am ersten Tag der Skagerrakschlacht der Hochseeflotte gegen die britische Grand Fleet, dem 31. Mai 1916, sank das Torpedoboot nach einem Torpedo-Angriff der HMS Petard, einen Zerstörer der Admiralty M-Klasse. Mit dem Boot gingen 43 Mann der Besatzung unter.

Steinbrinck überlebte unter wenigen. Der Untergang der SMS S 35 kostete Steinbrinck jedoch noch am gleich Tag das Leben.

Der deutsche Zerstörer Z 15 der Kriegsmarine wurde 1938 nach ihm benannt.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marine-Offizier-Verband (Hrsg.): Ehrenrangliste der Kaiserlich Deutschen Marine. 1914–18. Thormann & Goetsch. Berlin 1935. S. 194.