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Eduardo Mendoza

spanischer Schriftsteller
Eduardo Mendoza (2008)

Eduardo Mendoza i Garriga (* 11. Januar 1943 in Barcelona) ist ein spanischer Schriftsteller, der hauptsächlich auf Spanisch, seltener auch auf Katalanisch schreibt.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Mendoza studierte zunächst Rechtswissenschaften und arbeitete von 1973 bis 1982 in New York als Dolmetscher bei der UNO.

1975 erschien sein erster Roman La verdad sobre el caso Savolta (dt. Die Wahrheit über den Fall Savolta). Sein bislang größter Erfolg ist der Roman La ciudad de los prodigios von 1986 (dt. Die Stadt der Wunder), in dem er das Leben eines jungen Mannes in Barcelona im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts erzählt. In seinen Werken thematisierte er als einer der ersten spanischen Autoren die vergangene franquistische Diktatur. Die postmoderne Erneuerung des spanischen historischen Romans wird auf ihn zurückgeführt.[1]

Eduardo Mendoza wurde 2016 mit dem Premio Cervantes die wichtigste literarische Auszeichnung in der spanischsprachigen Welt zugesprochen.

AuszeichnungenBearbeiten

Werke (Auswahl)Bearbeiten

Alle Übersetzungen ins Deutsche von Peter Schwaar.
  • Der Walfisch. Roman (La ballena, aus Tres vidas de santos), übersetzt von Stefanie Gerhold. Nagel & Kimche, München 2015, ISBN 978-3-312-00646-5.
  • Das dunkle Ende des Laufstegs. Roman (El secreto de la modelo extraviada), übersetzt von Kirsten Brandt. Nagel & Kimche, München 2017, ISBN 978-3-312-01015-8.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sara J. Brenneis: Dictatorship Noir. Post-War Spanish History in Carlos Ruiz Zafón’s La sombra del viento. In: Romance Studies. Band 26, 1, Januar 2008, S. 61–73.