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Eckhard Fuhr (* 12. Februar 1954 in Groß-Rohrheim) ist ein deutscher Journalist und Autor. Als aktiver Jäger ist er Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Ökologischen Jagdvereins Brandenburg (ÖJV Brandenburg).[1][2]

LebenBearbeiten

Fuhr studierte Geschichte und Soziologie in Freiburg im Breisgau.

Seine journalistische Karriere begann er 1986 als politischer Redakteur der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dort wurde er zunächst zuständiger Redakteur für die Seite „Zeitgeschehen“, und 1997 Ressortleiter für Innenpolitik. Von 2000 bis 2010 war Fuhr Chef des Feuilletons bei der Tageszeitung DIE WELT. Seit April 2010 ist er Korrespondent für Kultur und Gesellschaft für die WELT-Titel.

2005 erschien sein Buch über die Berliner Republik Wo wir uns finden, das er gegen den „Furor des deutschen Selbsthasses“ geschrieben haben will. Der Selbsthass, „der im Laufe der neunziger Jahre aus dem Milieu der akademischen Linken in die neuen ökonomischen Eliten eingewandert ist“, spiegele nicht mehr das allgemein anerkannte Selbstverständnis der Deutschen wider. Stattdessen sei das Leben „im Schatten der Hitlerschen Traumata an sein Ende gekommen“, eine neue Selbstwahrnehmung sei angebracht.[3]

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stefan Reinecke: Regisseurin über das Schießen aufs Wild: „Jagd ist hier extrem verrechtlicht“ - taz.de. In: taz.de. 9. Mai 2018, archiviert vom Original am 1. Dezember 2018; abgerufen am 30. November 2018.
  2. Vorstand. In: Ökologischer Jagdverein Brandenburg e.V. Archiviert vom Original am 13. Januar 2019; abgerufen am 30. November 2018.
  3. Kein schöner Land in dieser Zeit. Eckhard Fuhr: Wo wir uns finden. Rezension von Jan Ross In: DIE ZEIT Nr. 10 vom 3. März 2005.